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Thema: Fragen zur Inso/ Regelinso

  1. #41
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    Da steht doch eindeutig in dem einen Brief, dass Pfändungen aufgehoben sind! Und im nächsten Satz steht, dass du das den Gläubigern zu erklären hast! Liest du deine Post nicht?

    Sind wirklich 40 Beiträge in diesem Thread nötig gewesen, um das zu klären?

    Und die erste öffentliche Bekanntmachung, siehe www.insolvenzbekanntmachungen.de, hast du immer noch nicht erklärt!

  2. #42
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    Ja, das steht da ... "Soweit Pfändungen bestehen, haben diese zumindest für den Zeitraum nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens keine WIrkung".
    Die Deutsche Bank gibt mir aber kein Geld über dem Pfändungsbeitrag frei. Sie beruft sich darauf, dass der Gläubiger von der Pfändung Abstand nehmen muss und dieses der Deutschen Bank gegenüber erklären soll indem der Gläubiger der Bank gegenüber erklärt dass dieser die Pfändung zurück nimmt (so die telefonische Auskunft der Inkasso-Abteilung der Deutschen Bank).

  3. #43
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    Soll also heissen ich schreibe den Gläubiger an, informiere ihn dass (wie er ja schon durch die Eintragung in die Tabelle des Insoverwalters bestätigt) mich in der Prüfungsphase der Insolvenzphase befinde und er bitte die Pfändung meines freigegebenen Kontos zurücknimmt?
    Wäre das a) nicht eine Sache die automatisch passiert und b) unnötig wäre da die Bank ja weiß dass ein Insoverfahren läuft und sogar das Bankkonto durch Insoverwalter freigegeben worden ist?

  4. #44
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    Bleib' beim Text Deines ersten Absatzes. Und nicht bei wäre .. wenn ..

  5. #45
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    Zitat Zitat von Freiberufler Beitrag anzeigen
    (so die telefonische Auskunft der Inkasso-Abteilung der Deutschen Bank).
    Erste Regel: Es wird NICHTS telefonisch geklärt!

  6. #46
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    Ich fühle mich wie in einem Dreieck ...
    Gläubiger angeschrieben und gebeten, gegenüber der Bank die Forderung als RUHEND zu erklären (da Forderung in der Inso-Tabelle eingetragen ist). Heute Gläubiger angerufen und "nachgefragt". Gläubiger sagt: wir machen gar nix!!! Die Deutsche Bank soll sich bei uns melden und als BANK den Gläubiger bitten, dass die Forderung "ruhend" gestellt wird.

    Anruf bei Bank mit der Bitte, sich bei dem Gläubiger "kurz-zu-melden" damit dieser DANN die Forderung als ruhend erklärt. Bank sagt "wir telefonieren doch nicht für Sie in der Welt umher oder rufen jeden Gläubiger an - sie können das Ganze aber gerne nochmal schrifltich einreichen. Ausserdem haben wir Ihren Insolvenzverwalter angeschrieben, dass er gegenüber dem Gläubiger nochmals die Freigabe des Kontos erklären, bzw. dass die Pfändung nicht wirksam ist erklären soll". Ich habe die Bank nunmehr nochmals schriftlich darum gebeten, den Gläubiger zu kontaktieren und um "ruhendstellung" der Pfändung zu bitten. Das ganze schriftlich der Bank per Fax zugeschickt. Nebst Freigabe Konto, Freigabe Selbständigkeit und einen geschwärzten Auszug der Gläubigertabelle.

    Insoverwalterin angerufen. Alles nochmals erläutert. Dass die Gläubigerin unaufgefordert nicht reagiert. Dass die Bank die Insoverwalterin anschrieb im Sinne von "bitte den Gläubiger informieren". Insoverwalterin sagt am Telefon "wir haben keine Aufforderung der Bank erhalten uns darum zu kümmern dass der Gläubiger die Forderung gegenüber der Bank als ruhend erklärt".


    Bin gerade vollkommen verwirrt wie was wann wer :-(

  7. #47
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    Ich habe jetzt aufgrund der Vielzahl der Beiträge irgendwie den Überblick verloren.
    Deshalb frage ich einfach mal nach:
    Welchen konkreten Nachteil hast Du dadurch, dass die Pfändung auf dem Konto liegt?

  8. #48
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    Zitat Zitat von Freiberufler Beitrag anzeigen
    Würde Rechtsbehelf der Erinnerung nach § 766 ZPO greifen um die Kontopfändung zu "neutralisieren"?
    Yepp, sieh mal hier:

    http://www.frag-einen-anwalt.de/Glae...--f259660.html

  9. #49
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    @Anja:
    Welchen Nachteil ich habe? Meine Selbständigkeit und mein Bankkonto wurden durch InsoVerwalter freigegeben. Ich muss aber der Insoverwalterin monatlich ca. 200,00 € überweisen.
    Vor ca. 1 Woche erhielt ich aus meiner Selbständigkeit bedingt Zahlungen durch meine Kunden. Da meine Insoverwalterin mir schriftlich mitteilte "das Konto ist freigegeben, sie können über jeden Zahlungseingang FREI verfügen" lies ich die Zahlungen der Kunden auf meinem P-Konto eingehen (da ich davon ausging ich könne z.B. 3.000 € abheben oder Überweisungen in dieser Höhe tätigen). DEM ist aber wie ich nun mitbekam NICHT SO. Die Bank sagt "wir brauchen eine "Erlaubnis" zur Freigabe durch den Gläubiger". Der Gläubiger sagt "die Bank soll sich bei uns melden, damit wir die Pfändung ruhend stellen; wir selber melden uns eigenständig nicht bei der Bank". Teile ich der Bank mit dass sich diese bitte dem Gläubiger in Verbindung setzen sollen (um die "ruhendstellung" zu erhalten) sagt diese wiederrum "wieso sollen wir das machen? Wir erhielten die Kontenfreigabe der Insoverwalterin und schrieben diese an, dass die Insoverwalterin gegenüber der Gläubigerin mitteilen soll dass die Pfändung "unwirksam" sei und bei der Bank zurückgezogen werden müsse". Frage ich bei der Insoverwalterin nach diesem Sachverhalt nach (Bank hätte sich bei Insoverwalterin NACH Kontenfreigabe gemeldet) bekomme ich von der Insoverwalterin die Auskunft "was hab ich mit Ihrer Pfändung zu tun und das die Bank Ihnen nicht mehr als den Freibetrag auszahlt? Das ist nunmal einerseits das Problem eines P-Kontos und somit nicht unser Problem. Und wenn die Bank die Freigabe eines Kontos ignoriert ist auch das nicht unser Problem":

    Und das war Eingangs meine Fragestellung als ich diesen Thread eröffnete.

    @ledanton:
    Ja, ich glaube das trifft auch bei mir zu. Nur dass die 5.000 € die ich gerade auf dem Konto habe nicht an den Insoverwalter "ausgekehrt" werden da ich ja eine Kontenfreigabe und Freigabe meiner Selbständigkeit habe. Daher müsste das Geld ja (eigentlich) für mich frei verfügbar sein. Denn ich muss ja selber gemäß § 35 ... Inso i.V.m. §295 ... Inso Gelder dem Insolvenzverwalter zur Verfügung stellen (ca. 200 € / Monat).

  10. #50
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    dass die Insoverwalterin gegenüber der Gläubigerin mitteilen soll, dass die Pfändung "unwirksam" sei und bei der Bank zurückgezogen werden müsse
    Wäre es nicht zielführender gewesen, statt der ganzen gemachten Umwege, die Insolvenzverwalterin ganz einfach zu bitten, beim Gläubiger darauf einzuwirken, dass dieser die Kontopfändung zurücknimmt?

    Bei dem, was und wie Du es hier schilderst, scheint mir einiges verbal aus dem Ruder gelaufen zu sein.
    Hier wird die Freigabe des Kontos mit der Behandlung der vorliegenden Kontopfändung in einen Topf geschmissen.
    Die Bank ist weißgottnicht Dein Erfüllungsgehilfe, um die Rücknahme einer Pfändung zu bewirken.

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