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Thema: Fragen zur Inso/ Regelinso

  1. #11
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    Ja, das ist mir klar. Sie sagte in dem "Kennenlerngespräch" dass Sie meine ursprüngliche Ausbildung (Fachinformatiker) für ein zu erzielendes Einkommen zugrunde legen könne. Da ich aber seit 12 Jahren "raus" bin aus dem Job erwähnte ich, dass ich diesbezüglich kaum Chancen hätte, auf dem Arbeitsmarkt ein entsprechendes "durchschnittliches" Gehalt laut entsprechender "Einkommensdurchschnitte" zu erwarten. Sie lies "durchblicken" dass sie mit einem monatlichen "Betrag" von 200 € kalkulieren würde.
    Bedeutet also für mich (wenn ich das richtrig verstehe): Ich kann meine Selbständigkeit aufrecht erhalten, das Bankkonto wird freigegeben, ich habe auch mehr als die P-Grenze (Alleinstehender, ca. 1.080,00 EUR) zur Verfügung und würde ihr jeden Monat 200 € zur Verfügung stellen. Meine finanzielle Situation könnte durch sie zwischendurch "überprüft" werden indem sie eine aktuelle EÜR sowie Kontenauszüge sporadisch zur Vorlage fordert. Oder?

  2. #12
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    Zitat Zitat von Freiberufler Beitrag anzeigen
    Ja, das ist mir klar. Sie sagte in dem "Kennenlerngespräch" dass Sie meine ursprüngliche Ausbildung (Fachinformatiker) für ein zu erzielendes Einkommen zugrunde legen könne. Da ich aber seit 12 Jahren "raus" bin aus dem Job erwähnte ich, dass ich diesbezüglich kaum Chancen hätte, auf dem Arbeitsmarkt ein entsprechendes "durchschnittliches" Gehalt laut entsprechender "Einkommensdurchschnitte" zu erwarten. Sie lies "durchblicken" dass sie mit einem monatlichen "Betrag" von 200 € kalkulieren würde.
    Bedeutet also für mich (wenn ich das richtrig verstehe): Ich kann meine Selbständigkeit aufrecht erhalten, das Bankkonto wird freigegeben, ich habe auch mehr als die P-Grenze (Alleinstehender, ca. 1.080,00 EUR) zur Verfügung und würde ihr jeden Monat 200 € zur Verfügung stellen. Meine finanzielle Situation könnte durch sie zwischendurch "überprüft" werden indem sie eine aktuelle EÜR sowie Kontenauszüge sporadisch zur Vorlage fordert. Oder?
    Wie gesagt: Lies Dich in das Thema ein.

    Und ich hoffe daß Du Ihre Aussagen auch schriftlich hast ...

  3. #13
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    Nein, schriftlich habe ich das noch nicht - der Termin war erst einmal ein "Erstgespräch"; weiteres würde im Oktober folgen wenn wir uns wiedersehen nachdem die Frist zur Forderungsanmeldung für die Gläubiger abgelaufen ist.
    Inwiefern ist die "nahestende Person" eigentlich "ausschlaggebend" und wie verhalte ich mich diesbezüglich? Es gab im Jahr 2001 meinerseits eine Abtretungserklärung gegenüber meiner Lebensgefährtin; diese hatte meine Existenz mit einem privaten Darlehen von 20.000 DM "gesponsort" ... dafür erhielt sie meinerseits eine Abtretungserklärung. Es besteht noch ein Teil der Forderung; wir sind aber seit 2007 nicht mehr zusammen. In meinem Inso-Antrag gab ich sie als Gläubiger an, vermerkte auch dass es eine Abtretung gibt, "nahestende Person" habe ich aber offen gelassen. Sollte ich diese Angabe noch "korrigieren"? Denn "nahestehend" sind wir uns ja heute nicht mehr.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Freiberufler Beitrag anzeigen
    Nein, schriftlich habe ich das noch nicht - der Termin war erst einmal ein "Erstgespräch"; weiteres würde im Oktober folgen wenn wir uns wiedersehen nachdem die Frist zur Forderungsanmeldung für die Gläubiger abgelaufen ist.
    Inwiefern ist die "nahestende Person" eigentlich "ausschlaggebend" und wie verhalte ich mich diesbezüglich? Es gab im Jahr 2001 meinerseits eine Abtretungserklärung gegenüber meiner Lebensgefährtin; diese hatte meine Existenz mit einem privaten Darlehen von 20.000 DM "gesponsort" ... dafür erhielt sie meinerseits eine Abtretungserklärung. Es besteht noch ein Teil der Forderung; wir sind aber seit 2007 nicht mehr zusammen. In meinem Inso-Antrag gab ich sie als Gläubiger an, vermerkte auch dass es eine Abtretung gibt, "nahestende Person" habe ich aber offen gelassen. Sollte ich diese Angabe noch "korrigieren"? Denn "nahestehend" sind wir uns ja heute nicht mehr.
    Für korrigieren ist es eh zu spät zumal der IV sowieso die Gläubiger alle separat anschreiben wird.

  5. #15
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    Okay...also seinerzeit war sie "nahestehend" - heute ist sie es nicht mehr (Ex-Partnerin) und wäre dennoch "nahestehend"? ;-)

  6. #16
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  7. #17
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    Post vom Insolvenzverwalter bekommen ... dieser "sammelt" noch die Gläubiger bis Mitte Oktober. Auch bestätigte er, dass mein Bankkonto durch ihn per Schreiben an die Bank direkt freigegeben wurde; ich könne also wieder frei über meine Umsätze "verfügen".
    Auch legte er folgende "Kalkulation" vor:
    " Im Durchschnitt verdient ein Fachinformatiker 2000 € - 2500 € brutto. Der TVöD geht von einem Einstiegsgehalt in der Entgeltgruppe 6 in Höhe von 2.183,00 € aus. Daraus ergibt sich unter Berücksichtigung der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Abzüge ein Nettogehlt in Höhe von 1.452,36 EUR. Gemäß §850 c ZPO führt dies zu monatlich pfändbare Anteilen in Höhe von 263,28 EUR. Dieser Betrag ist monatlich durch Sie auf Konto .... abzuführen".

    Hmm ... okay ...
    Zunächst einmal bin ich seit meiner Ausbildung im Jahr 2000 noch nie in dem Job tätig gewesen. Mir würde entsprechende Praxis fehlen, bzw. wüsste ich nicht ob ich so schnell eine Anstellung finde. Weiterhin lebe ich in Mecklenburg-Voropmmern. Macht es Sinn, die Insoverwalterin auf die Webseite http://www.gehalts-check.de/berufe/f...tegration.html zu verweisen? Dort liegt das durchschnittliche Gehalt bei 1.879 €. Die Webseite http://www.gehalts-check.de/berufe/f...tegration.html ergibt einen Jahreslohn von 19.622 €. Macht es Sinn, darauf hinzuweisen oder ernte ich dann den Zorn der InsoVerwalterin?
    Derzeit läuft ja noch das InsoVerfahren zur Feststellung der Schulden. Bedeutet also, dass ich schon jetzt ab sofort zur Zahlung der 263,28 € verpflichtet bin und nicht erst mit Beginn der Regelinsolvenz?

    Danke Euch!

  8. #18
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    Macht durchaus Sinn Sie freundlich darauf hinzuweisen... und wie kommt sie auf Entgeltgruppe 6 !? Einstieg ist bei 3 wenn ich mich recht entsinne.... Wobei Du natürlich mit TvöD schon gut weg kommst, in der freien Wirtschaft gibt es ja deutlich mehr ...

  9. #19
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    Hi,
    Zitat Zitat von ledanton Beitrag anzeigen
    und wie kommt sie auf Entgeltgruppe 6 !? Einstieg ist bei 3 wenn ich mich recht entsinne....
    völlig falsch. Einstieg ist in Stufe 1, in Stufe 3 u.U. bei mindestens 3-jähriger Berufserfahrung.
    Du verwechselst aber auch Stufen mitt Entgeltgruppen. Entgeltgruppe 5 bis 8 setzt eine normale Lehre voraus und der Betrag von 2.183 € ergibt sich bei Entgeltgruppe 6 in Stufe 1.

    Gruß
    Ingo

  10. #20
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    Ein Freiberufler beklagt sich, dass die im unterstellten monatlichen 1452 EUR netto bzw. 2183 brutto zu hoch sind? Ein Freiberufler? Dann sollte er, wenn seine Empörung nachgelassen hat, vielleicht mal http://www.heise.de/ct/artikel/Wer-v...e-1975270.html lesen. Wie sieht es mit Rücklagenbildung und Altersvorsorge aus? Kracht es einmal in der freiberuflichen Tätigkeit, ist man quasi auch gleich wieder pleite. Da kann man jetzt schon Wetten abschließen, dass er statt Rente Hartz IV bekommen wird. Ein kleiner Callcenter-Agent oder ein Mitarbeiter in einer Produktion könnte sich ja mit so einer Vergütung zufriedengeben, aber ein Freiberufler?

    Als weiterer Denkanstoß: Es mag ja sein, dass man in MecPomm billige Mieten hat, aber ein Auto kostet in MecPomm genausoviel wie in Metropolen. Dito Essen, Internet (wobei das in Städten eher preiswerter ist und auch noch schneller), Reisen, Versicherungen, Weiterbildungen, etc. pp. Vom fehlenden Arbeitnehmerschutz (z.B. Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall, deutlich vermindertes Tätigkeitsrisiko/Haftung, Kündigungsschutz, etc.) rede ich da noch gar nicht.

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