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Thema: Berechnung Lohn/Krank

  1. #1
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    Standard Berechnung Lohn/Krank

    Hallo zusammen,

    ich war von 2 Monaten Krank ohne Lohnfortzahlung an meinem neuen Arbeitsplatz.
    Das ist nicht das Problem :-) Jetzt wurde natürlich völlig korrekt das Bruttoentgelt um diese Tage reduziert.

    Meinen TH habe ich schon informiert leider muss ich noch etwas auf die Lohnabrechnung warten da ich jetzt im Urlaub bin.

    Wie wird das dann Berechnet ?

    Da ich im moment nur sehen kann was mir überwiesen wurde kann ich ungefähr abschätzen wieviel der Nettobetrag war.

    1200,00€ Netto abzüglich Pfändung -108,47€ entspricht meiner erhaltenen Überweisung.

    Jetzt habe ich noch 200,00€ Netto krankengeld bekommen. Wieviel muss ich nachzahlen ?

    Ich rechne so: Nettolohn 1200,00€ Arbeitgeber + 200,00€ Krankenkasse = 1400,00€Netto gesamt pfändbarer Lohn
    Pfändbarer Betrag = 248,47€
    bereits bezahlt = -108,47€ (von Lohnabrechnung des Arbeitgebers)
    entspricht Nachzahlung = 93,47€

    Alles so weit richtig ? Danke für eure Hilfe

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Anonymous Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich war von 2 Monaten Krank ohne Lohnfortzahlung an meinem neuen Arbeitsplatz.
    Das ist nicht das Problem :-) Jetzt wurde natürlich völlig korrekt das Bruttoentgelt um diese Tage reduziert.

    Meinen TH habe ich schon informiert leider muss ich noch etwas auf die Lohnabrechnung warten da ich jetzt im Urlaub bin.

    Wie wird das dann Berechnet ?

    Da ich im moment nur sehen kann was mir überwiesen wurde kann ich ungefähr abschätzen wieviel der Nettobetrag war.

    1200,00€ Netto abzüglich Pfändung -108,47€ entspricht meiner erhaltenen Überweisung.

    Jetzt habe ich noch 200,00€ Netto krankengeld bekommen. Wieviel muss ich nachzahlen ?

    Ich rechne so: Nettolohn 1200,00€ Arbeitgeber + 200,00€ Krankenkasse = 1400,00€Netto gesamt pfändbarer Lohn
    Pfändbarer Betrag = 248,47€
    bereits bezahlt = -108,47€ (von Lohnabrechnung des Arbeitgebers)
    entspricht Nachzahlung = 93,47€

    Alles so weit richtig ? Danke für eure Hilfe
    Eigentlich müsste der TH dafür einen Zusammenrechnungsbeschluss beantragen, bzw. beantragt haben. Zusammenrechnung ist schließlich nur dann wirksam vorzunehmen, wenn dies von dem Insolvenzgericht angeordnet wurde.

    Deine Berechnung ist übrigens nicht nachzuvollziehen. Die Differenz, die Du oben ermittelt hast, beträgt doch 140,00 €. Je 10,00 € mehr Einkommen sind ohne Unterhaltspflichten 7,00 € pfändbar, macht bei 200,00 € genau 140,00 € (20 x 7,00 €)

  3. #3
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    Oops stimmt total verrechnet :-) 140,00€ Nachzahlung kommt natürlich raus....das mit dem Beschluss wusste ich net dann warte ich einfach was kommt, informiert habe ich Ihn jedenfalls.
    Erstmal danke für die Beantwortung meiner Frage

  4. #4
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    Zitat Zitat von Anonymous Beitrag anzeigen
    Oops stimmt total verrechnet :-) 140,00€ Nachzahlung kommt natürlich raus....das mit dem Beschluss wusste ich net dann warte ich einfach was kommt, informiert habe ich Ihn jedenfalls.
    Erstmal danke für die Beantwortung meiner Frage
    Wenn das Geld bereits ausgezahlt ist, dann ist es vorbei. s. BGH Urteil vom 10.07.2008 -IX ZR 118/07-.

  5. #5
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    Ja mag sein, das Urteil bezieht sich aber auf regelmäßige doppelte Einkommen. Deswegen zahle ich freiwillig trotzdem wenn notwendig den Betrag. So mach ich das schon die ganze Zeit. Ich zahle immer wieder ein paar Euros mehr auf mein Verfahrensandernkonto ein, Guthaben aus Steuererklärung geht bei mir in der WVP freiwillig komplett an den TH. Wurde mir damals vom Gericht so empfohlen regelmäßige freiwillige Zahlungen zu leisten.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Anonymous Beitrag anzeigen
    Ja mag sein, das Urteil bezieht sich aber auf regelmäßige doppelte Einkommen. Deswegen zahle ich freiwillig trotzdem wenn notwendig den Betrag. So mach ich das schon die ganze Zeit. Ich zahle immer wieder ein paar Euros mehr auf mein Verfahrensandernkonto ein, Guthaben aus Steuererklärung geht bei mir in der WVP freiwillig komplett an den TH. Wurde mir damals vom Gericht so empfohlen regelmäßige freiwillige Zahlungen zu leisten.
    Kannst Du natürlich machen wie Du willst, ich wollte nur auf die gesetzlichen Vorschriften und die Entscheidung des BGH hinweisen.

    Aber warum zahlst Du unpfändbare Beträge an den TH? Wegen der Kosten, die sonst bis zum Ende der Laufzeit der Abtretung nicht gedeckt wären?

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