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Thema: Zahnarztbehandlungen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard Zahnarztbehandlungen

    Hallo

    ich hoffe, es kann mirjemand weiterhelfen, ich bin völlig verzweifelt. Folgendes Problem:

    Ich habe im Oberkiefer im Frontbereich einige Zähne verloren, Folge: es muss eine Prothese her, seit wochen schon habe ich im Vorderbereich keine Zähne mehr.

    Jetzt ergibt sich ein Hin- und her mit dem Zahnarzt, de sich sehr unkooperativ verhält. Es wurde ein Kostenvoranschlag laut Regelbehandlung erstellt, also alles im "billigsten" Bereich, was normalerweise die Krankenkasse bei einen Härtefal komplett übernehmen würde.

    Leider aber falle ich mit meiner Bruttorente nicht unter den Härtefall, ich liege um einige Euros darüber. Härtefall wurde also abgelehnt, die Kasse zahlt den üblichen Regelzuschuss.

    Mein ZA meinte dann - was verständlich ist - dass bei mir keine Ratenzahlung genehmingt werden könnte, da ich im Insolvenzverfahren liege, also zahlungsunfähig bin. Den Restbetrag, also meinen Eigenanteil in Höhe von ca. 800 - 900 € müsse ich baz bezahlen, was natürlich unmöglich ist.

    Nach einem Tpp aus einem Forum bin ich einer Zusatzversicherung beigetreten, die auch den Anteil bezahlt, wenn bereits eine Behandlung angefangen oder ein Kostenvoranschlag erstellt wurde. Alles seriös, etc.
    Ich zahle eine monatl. Beitrag und die Versicherung übernimmt dann den gleichen Anteil, den auch die Krankenkasse begleicht.

    Jetzt meint mein Zahnarzt, das könne er nicht machen - die Versicherung zahle ja erst NACH Eingang der Rechnung bei ihnen - und damit bliebe er ja sozusagen in "Vorauszahlung", also auf den Kosten sitzen.

    Bei der Vesicherung aber läuft es so ab: Ich reiche den Kostenvoranschlag bei meiner Krankenkasse ein, diese schreibt ihren Anteil, den sie übernimmt, darauf. Dann schicke ich diesen an die Vesicherung und die übernimmt die schriftliche Kostenzusage für den gleichen Anteil, wie den, den die Krankenkasse zahlt. Im vorliegenden Fall also 50%, da die Krankenkasse ebenfalls 50 % der Kosten übernimmt.
    Innerhalb 10 Tagen ist dann das Geld überwiesen und die Rechnung wäre bezahlt.


    Mein Zahnarzt aber besteht darauf, dass ich meinen Anteil der Rechnung sofort begleiche, sobald ich die rechnung in den Händen halte, mit anderen Worten: 900 € bar auf den Tisch, was natürlich unmöglich ist.

    Sicher, ich bin neue Patientin, er kennt mich nicht und ich verstehe die Gedankengänge: Ich habe die Rechnung, entweder die Versicherung zahlt nicht oder aber ich stecke das Geld ein, mach mir nen schönen Lenz und er, da ja von mir nix zu holen ist, da Insolvenz, bleibt auf den Kosten sitzen - aber sogar mein insolvenzverwalter hat diesem Verfahren sozusagen "zugestimmt" und ich glaube, es muss doch da irgendeinen Weg geben, wenn doch die Zusage der Versicherung da ist, dass diese den Rest des Betrages übernimmt?

    Hat jemand irgendeine Idee? Es gibt niemanden, der mir das Geld vorlegen oder leihen kann, ich erhalte ja von niemandem einen Kredit und auch bei der Kasse heißt es nur "Pech gehabt" ........

  2. #2
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    Ich kann den Zahnarzt schon verstehen, er ist Vertragspartner vom Labor – und nicht der Patient - und muss bei Nichtzahlung des Patienten in die eigene Tasche greifen.

    Kannst du denn nicht bei der Zusatzversicherung eine Abtretungserklärung zu Gunsten des ZA unterschreiben, damit diese direkt auf das Konto des Zahnarztes überweist? Und das im Vorfeld auch schriftlich bestätigen lassen?

    Ansonsten bleibt tatsächlich nur mühsam zusammen sparen

  3. #3
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    Gibt es zufällig Universitäten mit Zahnstudenten in deiner Gegend? Die machen das teilweise nur für Materialkosten, wo der Zuschuss eventuell ausreichen könnte.

    Wie sieht es einkommentechnisch aus?

    Oder halt bei einem Zahnarzt probieren, der das mit der Versicherung versteht.

  4. #4
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    Frag doch mal die Versicherung nach einem Zahnarzt, der mit ihnen kooperiert. Meine Zusatzversicherung hat feste Kooperations-Ärzte, bei denen sie sogar noch 10% mehr übernimmt als bei anderen. Selbst, wenn Deine das so nicht anbietet, haben die meisten Versicherungen "Stamm"-Ärzte, die sie auch empfehlen können. Und die kennen ja dann das Abrechnungsverfahren.

  5. #5
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    Tja, ich weiß nicht. Man soll ja keine Werbung machen. Aber, wie sieht es denn mit so einem "Supergünstig-Zahnarzt" aus. Okay, die gibt es nicht an jedem Ort, nur bei solchen Summen lohnt sich evtl. auch mal eine Fahrt.

    http://www.doktor-z.net/

    Kontaktaufnahme wäre vielleicht einen Versuch wert.

    *Däumchendrück!

  6. #6
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    Dazu hier einen Bericht: http://www.mopo.de/nachrichten/china...,20989358.html

    China-Beißer als Schnäppchen

  7. #7
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    Zahnzusatzversicherung gibt es ohne Wartezeit oder Kostenbegrenzung für 22,90 oder 33.90 (je nach Alter) im Monat. Gibt auch nur eine Versicherung, die es anbietet soviel ich weiß. Die hat die TE ja scheinbar auch schon. Ist zwar nicht günstig, aber je nachdem wie groß der Sanierungsaufwand ist, rechnet sich selbst das.

    LG
    Grisu

  8. #8
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    Passend zu deiner Versicherung mal hier gucken?

    https://ergodirekt.de/de/service/zah...ptimierer.html

    LG
    Grisu

  9. #9
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    Zitat Zitat von saphira63 Beitrag anzeigen
    Hallo



    Nach einem Tpp aus einem Forum bin ich einer Zusatzversicherung beigetreten, die auch den Anteil bezahlt, wenn bereits eine Behandlung angefangen oder ein Kostenvoranschlag erstellt wurde. Alles seriös, etc.
    Ich zahle eine monatl. Beitrag und die Versicherung übernimmt dann den gleichen Anteil, den auch die Krankenkasse begleicht.

    Das würde mich sehr wundern,wenn das so wäre.In der Regel gibts, bei den ohnehin überflüssigen Zahnzusatzversicherungen, immer Bedingungen im Kleingedruckten von Wartezeiten bis hin zu prozentualen anteiligen Kosten,so das die versprochene Vollzahlung erst nach mehreren Jahren Beitragszahlung eintritt. Verschenken wollen die Versicherer nichts.Ansonsten vielleicht irgendwo das Geld leihen und von der Versicherung dann auf das entsprechende Konto zahlen lassen,wenn die denn zahlt.

  10. #10
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von namtab Beitrag anzeigen
    ...bei den ohnehin überflüssigen Zahnzusatzversicherungen
    Wie kommste denn auf das schmale Brett? Vermutlich noch nie 'ne größere Rechnung gehabt. Ich hatte z.B. eine über rund 560 Euro, gezahlt habe ich nach GKV u. Zusatzversicherung noch 28 Euro.

    Rechne mal aus, auf wieviele Jahre ich meine 9,90 Euro monatlichen Beitrag allein durch diese eine Rechnung wieder raus habe.
    Geändert von Oktober1 (13.03.2015 um 11:57 Uhr)

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