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Thema: ich bin´s endlich angegangen...

  1. #101
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    Hallo zusammen und danke für den Input,

    meine Gehaltsnachweise hatte ich offengelegt.
    Ebenso den Beschluss des Amtsgerichtes über die Unterhaltshöhe.

    Unabhängig davon gehts mir nicht um Unterhaltszahlungen und irgendwelche Streitereien im Zusammenhang mit dem Unterhalt für die Tochter. Da bin ich eigentlich "vorbildlich" unterwegs, sprich, ich zahle mehr wie festgelegt. Ist ja schließlich mein Kind.
    Das die Tochter nun aber dermaßen über die Stränge geschlagen hat bedroht meine Existenz.

    Nun kam das 3. Anschreiben:

    "Sehr geehrter Herr "Kolobok",
    zur Prüfung Ihrer Zahlungspflicht für Kostenbeiträge nach § 91 ff SGB VIIIhaben Sie nach Aufforderung den Beschluss des Amtsgerichts Tübingen über Ihr laufendes Insolvenzverfahren eingereicht

    Aus diesem Beschluss ergeht jedoch nicht,wieviel Sie für das Jahr 2018 monatlich zahlen mussten. Daher würde ich Sie bitten, um dies bei der Berechnung berücksichtigen zu können, diese monatlichen Zahlbeträge nachzuweisen.

    Termin für den Eingang der Unterlagen: 15.05.2019

    Sie können in dieser Angelegenheit auch während der Öffnungszeiten hier vorsprechen. Bitte bringen Sie dann allein Betracht kommenden Unterlagen mit

    Ich verweisein diesem Zusammenhang nochmals aufIhre Auskunftspflicht nach § 97 a SGB VIII.
    Falls Gründe vorhanden sind, aus denenIhre Mitwirkungspflicht nicht zumutbar ist oder Sie die Auskunft verweigern können.werden Sie umentsprechende Mitteilung gebeten
    65 Abs. 1Nr. 2 SGB 1, § 97 a Abs.5 SGB VIII).

    Sollten Sie sich bis zum genannten Termin nicht geäußert haben,wird unser Amt von den Offenbarungsbefugnissen gemäß §69 SBG X Gebrauch machen und die erforderlichen Daten von Amts wegen ermitteln (z.B. Arbeitgeber-, Agentur für Arbeit-.JobCenter-, Grundsicherungsamt-,Finanzamt - u.a. Anfragen)."

    Was kann mir eigentlich noch gepfändet werden und wie kann ich verhindern, daß ich nicht mehr in der Lage bin, meinem Erwerbsleben nachzugehen?

    Gruß Kolobok
    approximately 13 days remaining....

  2. #102
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    Zitat Zitat von Kolobok Beitrag anzeigen
    Was kann mir eigentlich noch gepfändet werden
    Der sogenannte Vorrechtsbereich zwischen Pfändungsfreibetrag und ggf. Selbstbehalt. (siehe § 89 Abs. 2 Satz 2 InsO ivm. § 850d ZPO sowie die aktuelle Düsseldorfer Tabelle)
    Zitat Zitat von Kolobok Beitrag anzeigen
    und wie kann ich verhindern, daß ich nicht mehr in der Lage bin, meinem Erwerbsleben nachzugehen?
    Die Frage verstehe ich nicht.

    Was ich aber verstehe: Dass Du grade aufgrund des Vorgangs ziemlich bedient bist. Dennoch würde ich Dir raten, jetzt nicht in Panik zu verfallen. (Einfacher gesagt als getan - ich weiß).

    Wo liegt denn genau das Problem? Verstehst Du nicht was das Jugendamt genau von Dir will oder hast Du die geforderten Unterlagen nicht?
    Dir wurde doch angeboten persönlich dort einzurücken. Ruf doch da an und frag was die genau wollen - schultere zur Sicherheit jede Unterlage die auch nut entfernt in Betracht kommt und nimm die Einladung des Amtes an.
    Im persönlichen Gespräch lösen sicht häufig sehr viele Ängste und Unsicherheiten auf. Du wirst auch schnell merken, dass da auch nur Menschen sitzen die kein Interesse daran haben Dir zu schaden, Deine Existenz zu vernichten oder Deine Arbeitsmoral zu killen.
    Neuanmeldungen sind in diesem Forum aufgrund technischer Probleme derzeit nicht möglich. Damit ihr trotzdem um Rat ersuchen könnt, hat der feiernswerte Nutzer Tidus82 ein Ausweichforum zur Welt gebracht.

    http://schuldner-community.de

    Meldet euch dort an wenn euch Fragen auf dem Herzen liegen. In der Zwischenzeit hoffen wir inniglich, dass dieses Mutterforum in Kürze auch wieder in der Lage sein wird neuen Nutzern eine Heimat für ihre Fragen zu bieten.

  3. #103
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    Hallo Caffery,

    mein eigentlich Problem ist wie folgt gelagert:

    Ich werde ja bereits auf Grund meines Insolvenzverfahrens gepfändet, habe einen Dienstwagen, welcher durch die Bewertung als geldwerter Vorteil ebenfalls zur Pfändung herangezogen wird. Klar, einen eigenen Wagen kann ich mir ja eh nicht kaufen.
    Somit ist mein Einkommen bereits heftig an der Schmerzgrenze, wohl gemerkt, ich zahle unabhängig auch das Kindergeld und alle sonstigen Verpflichtungen.
    Wird mir aber nun mein Einkommen nochmals "geschmälert", bin ich nicht mehr in der Lage meinen beruflichen Pflichten nachzukommen. Ich muß dazu erklären, daß ich im Exportgeschäft tätig bin, häufig im Ausland bin und somit meine Reisekosten leider verauslagen muß, diese dann nach erfolgter Abrechnung zurückerstattet bekomme. Dieses dazu kleine notwendige Polster ist dann auch weg, somit ist Ende im Schacht. Firmenkreditkarte kann ich nicht "beantragen", da diese über mein Konto laufen würde, somit durch die Schufa nicht möglich. Reisekostenvorschuß würde vom Verwalter kassiert...…, somit auch nicht möglich..... und diesen Ärger 9 Monate vor der mir offenstehenden 5-Jahres RSB.
    Daher weht der Wind......
    Geändert von Kolobok (27.05.2019 um 12:22 Uhr)
    approximately 13 days remaining....

  4. #104
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    Udate…

    Ich habe vor etwa 2 Wochen meinen Treuhänder ganz freundlich gebeten, mir Auskunft über die Begleichung meiner Verfahrenskosten zu gewähren. Ich habe das wie folgt formuliert:

    "Sehr geehrte Frau xxxxx,

    nun sind bereits schon wieder über 3 Jahre in`s Land gegangen und ich beabsichtige zum Spätherbst den Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung nach Ablauf von 5 Jahren entsprechend § 300 Insolvenzordnung zu beantragen.
    Ich weiß, daß Sie eigentlich nur den Gläubigern gegenüber verpflichtet sind, bitte Sie aber dennoch freundlichst, mir eine Mitteilung zukommen zu lassen, daß alle Verfahrenskosten und die Kosten des Insolvenzverwalters beglich sind bzw. gedeckt sein werden, welche ich dem Antrag an das Insolvenzgericht beilegen kann.

    Ist Ihnen das möglich?

    Mit freundlichen Grüßen
    Kolobok"

    Die benannten 3 Jahre beziehen sich auf meine letzte Kontaktaufnahme zu dieser Mitarbeiterin.....und nicht auf die Verfahrensdauer.

    Ein ausführliches Antwortschreiben erhielt ich gestern per Post mit allen Belegen, welche für den zügigen Antrag auf vorzeitige RSB von Nöten sein können.
    So, nun noch etwa 7 Monate in`s Land ziehen lassen und dann werde ich diesen Antrag an das Insolvenzgericht absenden.

    Kurz & knapp....es läuft glatt
    approximately 13 days remaining....

  5. #105
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    Das fehlende "p" im Update liefere ich hiermit unaufgefordert nach.... :-)
    approximately 13 days remaining....

  6. #106
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    Ich werde Anfang September folgendes Schreiben an das Insolvenzgericht absenden:

    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit beantrage ich die Erteilung der Restschuldbefreiung nach 5 Jahren gemäß § 300 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO zum 0x.0x.2020.
    Wie der angefügten Mitteilung des Treuhänders zu entnehmen ist, wurden die Kosten des Verfahrens vollständig beglichen.
    Somit beantrage ich die taggenaue Beendigung der Abtretung an den Treuhänder zum 0x.0x.2020 beim Arbeitgeber sowie die Benachrichtigung über die taggenaue Beendigung an den Arbeitgeber.
    Ich versichere, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben richtig und vollständig sind. Sollten weitere Angaben oder Nachweise erforderlich sein, bitte ich um einen entsprechenden richterlichen Hinweis."


    Gruß Kolobok
    approximately 13 days remaining....

  7. #107
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    Update:

    Antrag auf vorzeitige RSB nach 5 Jahren gemäß § 300 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO ist heute raus.
    Ich werde berichten.

    Kurz & knapp...es läuft glatt.
    Gruß Kolobok
    approximately 13 days remaining....

  8. #108
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    Update:

    Am heutigen Tage erhielt ich durch das zuständige Amtsgericht (Insolvenzgericht) die Kopie der Stellungnahme meines Treuhänders, daß dieser einer vorzeitigen RSB zustimmt.

    Kurz & knapp....
    es läuft glatt
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  9. #109
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    Super! Danke fürs Bescheid geben.

  10. #110
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    Kurzes Update:

    Nun bahnte sich kurz vor dem Ende doch noch eine recht unerwartete Hürde an.
    Mein Arbeitgeber bzw. das Unternehmen wird zum Jahresende an einen neuen Eigentümer veräußert.
    Nun wollte ich unbedingt vermeiden, daß beim neuen Inhaber eventuell ein Misstrauen mir gegenüber aufkommt, da ich höchstwahrscheinlich noch genau 1 volle Abtretung für Januar 2020 und 5 Tage im Februar abtreten hätte müssen.
    Ich habe mich diesbezüglich schriftlich an den TH gewandt und mein Problem dargelegt.
    Der TH ist auf mein Anliegen eingegangen.
    Ich führe für die letzten 2 Monate selbst ab und bekomme nach Erteilung der RSB die Differenz zurück.

    Somit....alles gut.

    Kurz & knapp....
    es läuft glatt.
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