Seite 2 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 43

Thema: Restschuldbefreiung versagt

  1. #11
    Registriert seit
    03.04.2009
    Beiträge
    4.379

    Standard

    Ich würde auf gar nichts warten sondern selbst ganz schnell handeln. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Der Anwalt hat Papiere verbummelt und schwindelt (dann müsst Ihr erst Recht selbst tätig werden und Euch nicht wieder auf ihn verlassen) oder Deine Schwester schwindelt. Ab zum Gericht, Akteneinsicht beantragen, wie INTI schon geschrieben hat und selbst erfahren, was Sache ist. Warten ist ganz schlecht, da dann eventuell Fristen verstreichen.

  2. #12
    Registriert seit
    18.08.2013
    Beiträge
    40

    Standard

    das mit den fristen ist uns schon bewusst auch dem ra...ich glaube auch dem ra wenn er da nie was bekommen hat...spiegelt sich ja mit der situation meiner schwester wieder da sie auch in dem zeitraum nur 2 briefe bekommen hat... irgendwo ist da der wurm vergraben und der anwalt gibt uns da mehr als recht und hat überhaupt kei verständnis. er hat alle unterlagen den insoverwalter gegeben..

    mal ne frage, auch wenn wir akteneinsicht verlangen...dadurch wird die situation nicht besser oder? und vor allem da es auch rechtskräftig ist, welche folgen hat das für meine schwester? kommen jetzt alle gläubiger? oder schlimmeres? geld hat sie keins mehr

  3. #13
    Registriert seit
    03.04.2009
    Beiträge
    4.379

    Standard

    mal ne frage, auch wenn wir akteneinsicht verlangen...dadurch wird die situation nicht besser oder?
    Nein, aber Ihr wisst, WAS passiert ist. Aber gut, wenn Du meinst, das Euch das nicht interessieren braucht und der Anwalt alles macht...Deine Schwester kann dann in drei Jahren einen neuen Antrag stellen. Bis dahin wird die ganze Vollstreckungsmaschinerie wieder anlaufen, die Schulden werden größer. Wenn sie kein Geld hat und auch nichts weiter pfändbar ist, wird sich zumindest auf dieser Seite nichts für sie ändern.

    Ich kann es irgendwie nicht glauben, wie naiv manche Leute sind und ihr eigenes Schicksal völlig blauäugig in anderer Leute Hände legen.

  4. #14
    Registriert seit
    18.08.2013
    Beiträge
    40

    Standard

    finlaure, bitte das soll gar nicht naiv von meiner seiter rüberkommen...bei dem schmu der da gelaufen ist, da blieb uns nichts anderes übrig als einen anwalt zu nehmen...
    ich will hier bei aller liebe niemanden angreifen...ich habe mich an das forum gewendet. warum? weil man nicht alles wissen kann und von dieser materie gar keine ahnung hat

  5. #15
    Registriert seit
    03.04.2009
    Beiträge
    4.379

    Standard

    Das ist ja auch okay. Aber wenn man Dir sagt, wo Du das Wissen darüber bekommst, schickst Du doch lieber jemand anderen. Nicht-Wissen ist im Insolvenzverfahren leider gar keine gute Idee. Von daher kann ich nur weiter raten: Macht Euch selbst schlau.

  6. #16
    Registriert seit
    27.07.2005
    Beiträge
    674

    Standard

    Wenn Ihr zumindest an der Aufklärung interessiert seid, würde ich mal beim Gericht nach den entsprechenden Schreiben und Beschlüssen und besonders den dazugehörigen Zustellungsurkunden fragen. Dann könnt Ihr vielleicht sehen, wer wann was bekommen hat.

    Gruß
    jodel

  7. #17
    Registriert seit
    18.08.2013
    Beiträge
    40

    Standard

    danke für die infos...

    gibt es auch "gefährliche schulden"? also jetzt ist es so, das sie 3 jahre eine sperre hat...wie schaut es aus mit schulden beim fa? (das ist der größte batzen, rest versicherungen etc.) kann man dafür belangt werden? (haft etc?)

  8. #18
    Registriert seit
    28.11.2011
    Ort
    Hamburg/Tostedt
    Beiträge
    794

    Standard

    Für mich klingt das so, als sei eine Mitwirkung gegenüber dem Gericht nicht erfolgt, dann wurde deshalb die Stundung aufgehoben und dann wurden die Verfahrenskosten nicht bezahlt und dann das Verfahren eingestellt und nicht aufgehoben.

    Üblicherweise gibt es dazu viele Briefe und wenn die an den Anwalt gehen, quittiert er den Erhalt und wenn die an Deine Schwester gingen, dann gibt es die Zustellungsurkunden.
    Prüfen soll Deine Schwester oder Du mit Vollmacht Deiner Schwester auf dem Insolvenzgericht nach Terminvereinbarung, ob diese Briefe zu Mitwirkung etc und diese Quittungen in der Akte sind.

    Ist die schwangere Schwester umgezogen und hat das das Gericht nicht gewusst? Es ist möglich, aber auch extrem ungewöhnlich, dass bei Zustellungen soviel in einem Fall schief geht.

    Was ist der Grund, diese Tatsachen nicht selbst zu ermitteln? Ist das Gericht so weit entfernt??

  9. #19
    Registriert seit
    18.08.2013
    Beiträge
    40

    Standard

    hallo imker...so ist das richtig was du sagst...ich konnte das gestern nicht genauer zusammenfassen...

    der fehler liegt beim anwalt...meine schwester hat nie was erhalten...alle offenen sachen gingen an den RA! unfassbar...bin nur noch verärgert...

    erst meine schwester, nach übergabe des geschäftes nun meine ma...puh ich muss das verdauen..

    ja die sind vor 2 jahren umgezogen jedoch waren die änderubgen bekannt (wie gesagt, zu beginn gab es ja post vom gericht auf die neue adresse)

    jetzt wohl 3 jahre mist essen, und danach nochmals versuchen...

    ich bin nur ko...habe selber nen fulltime job und habe kein plan wie ich da allen helfen soll...mich macht es fertig...

    vielen dank an alle, die ratschläge gegeben haben

  10. #20
    Registriert seit
    04.08.2013
    Beiträge
    1.129

    Standard

    Ich denke, dass Ihr Euch vor etwas scheut, das gar keinen Anlass für Scheu irgendeiner Art gibt. Ich selbst war in meinem eröffneten Verfahren bereits mehrfach bei Gericht, weil ich auf andere Weise nichts erfahre und gerne wissen möchte, was da passiert.

    Im Eröffnungsbeschluss steht, wo die Akte bei Gericht auffindbar ist (Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts, Zimmer xy, Adresse z). Im Internet finden sich die Öffnungszeiten dazu. Da tapere ich dann hin, die Türe steht offen, ich trete ein, grüße höflich, bitte darum, in die Akte sehen zu können und sage meine Inso-Nummer, damit man die Akte finden kann. Das ist ganz normal. Man muss das nicht begründen. Ich werde dann gebeten, an einem Tisch Platz zu nehmen, erhalte die Akte, kann darin herumlesen, mir Notizen machen und auf Wunsch auch Kopien einzelner Unterlagen erhalten. Das mache ich in aller Ruhe. Dabei verhalte ich mich still, um die Leute nicht bei der Arbeit zu stören, und umgekehrt arbeiten auch diese still vor sich hin, so dass ich schön konzentriert lesen kann, was ich möchte. Irgendwann stehe ich auf, überreiche die Akte, wünsche noch einen guten Tag und verabschiede mich.

    Wo ist da jetzt der Angstfaktor?

    Selbst wenn gar nichts mehr zu retten sein sollte, so solltet Ihr doch wenigstens wissen, was schief gegangen ist. Für mich (Leser-Fan vom Rechtspflegerforum) hört sich das genauso an, wie Imker es geschildert hat.

    Die Leute in der Geschäftsstelle (wo die Akte aufbewahrt wird) können übrigens hinsichtlich der Situation Deiner Schwester nichts dafür und nichts dagegen. Es macht also keinen Sinn, den Versuch zu starten, mit ihnen darüber zu diskutieren.

    Falls noch etwas getan werden kann, dann nicht dort. Also nur ruhig lesen, Notizen machen und evtl. um einzelne Kopien bitten. Und dann mal sehen und überlegen, ob noch Land zu gewinnen ist. Auf geht's!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •