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Thema: Finanziertes Auto in Insolvenz

  1. #1
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    Standard Finanziertes Auto in Insolvenz

    Hi,

    ich habe ein finanziertes Auto, auf meinen Namen. Kann ich in die Insolvenz gehen und den Kreditbetrag weiter bedienen?

    Nach meinem Verständnis muss ich da was ändern, weil ich in der Inso keinen Gläubiger bevorzugen darf.

    Wie seht Ihr das?

    Ich würde meine Frau in die Finanzierung der Autobank einsteigen lassen, denke die wären froh.

    Grüße,
    derkleine

  2. #2
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    Aus Deinem unpfändbaren Einkommen darfst Du bezahlen was und wen Du willst.

  3. #3
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    Ein finanziertes Auto ist regelmässig weg. Die Bank wird nach aller Erfahrung den Kredit spätestens bei Verfahrenseröffnung kündigen. Eine Vertragsübernahme durch die Ehefrau wird regelmässig nicht akzeptiert.

    Zudem wird das Fahrzeug bei Verwertung nur an gewerbliche Einkäufer abgegeben, wegen der Gewährleistung.

    Oft lohnt sich eine Weiterfinanzierung aber nicht. Das Auto ist meist weniger wert als der Reskredit. Wenn das Auto erheblich mehr wert ist und nur noch wenige Raten offen sind, wird auch der Treuhänder ein Auge auf das Auto werfen, wenn es nicht unbedingt zur Fortsetzung der Erwerbstätigkeit genutzt wird.
    Geändert von RAinSB (01.12.2013 um 09:57 Uhr)

  4. #4
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    Wenn bei der finanzierenden Bank aber die Raten bezahlt sind, wieso sollte sie den Kredit kündigen?

  5. #5
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    Das ist allein Entscheidung der finanzierenden Bank. Meine (BMW-Bank) hat damals den Vertrag weitergeführt, mit Erlaubnis des TH. So wie ich hier mitbekommen habe, bin ich damit aber auch eine Ausnahme.

  6. #6
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    Muss dann die finanzierende Bank trotzdem als Gläubiger bei der Insolvenz angemeldet werden oder wie läuft das. ??

    Mein SB hat mir auch gesagt, das man mit der Bank vereinbaren kann das die Raten aus dem unpfändbaren Einkommen weiter bezahlt werden.
    Das wäre für die Bank ja auch besser da sie bei einer Verwertung des Autos und einer anschließenden Insolvenz weniger bekommt als bei einer Fortführung des Vertrages.
    Aber wie ist das mit dem Grundsatz zu vereinbaren das kein Insolvenzgläubiger bevorzugt werden darf??

  7. #7
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    Mit deinen unpfändbaren kannst du machen,was du willst. Sofern die Bank wegen dem Auto mitspielt. Das ist keine
    Gläubigerbevorzugung.
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  8. #8
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    ich würde mir trotzdem sehr genau überlegen was mit dem Auto weiter passieren soll, auch wenn es kein Problem darstellt, die Raten aus dem Unfpändbaren zu bedienen.
    Was passiert nach Ablauf der Finanzierung mit dem Auto?
    Eine Anschlussfinanzierung wird es wegen der Inso nicht geben

  9. #9
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    @ Joshua
    Wird die Autobank dann kein Insolvenzgläubiger??

    @ camilla
    Wieso sollte es in der Insolvenz nicht möglich sein ein Auto zu finanzieren?? Das Auto ist doch eine Sicherheit. Dadurch hält sich das Risiko für die Bank in Grenzen. Es sind ja eh meistens Autobanken die auch ein Interesse haben das die Händler Autos verkaufen.

    Wenn man durch das alte Auto oder durch ansparen eine Anzahlung sollte das doch möglich sein.

    Hat denn hier jemand Erfahrungen mit Autofinanzierungen wahrend der Insolvenz/WVP

    Gibt es da irgendwelche Einschränkungen? Frage darf man während des Insolvenzverfahrens bzw. während der WVP ein Auto Finanzieren oder würde das die RSB gefährden

  10. #10
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    du darfst auch während der Inso finanzieren was du willst - nur werden deine Möglichkeiten dazu sehr beschränkt sein.
    Du wirst in der Inso sehr sicher keine Autofinanzierung bekommen, ganz unabhängig davon ob du "darfst".

    Wie willst du denn während der Inso nennenswerte Beträge ansparen?
    mal abgesehen davon dass du das im eröffneten Verfahren auch gar nicht darfst?

    Du hast auch offenbar nicht berücksichtigt dass das Auto, wenn du es dann z.B. abbbezahlt hast und du noch im eröffneten Verfahren bist einen Wert darstellt, der dann weg ist. Welchen Sinn hat das also?

    Meist hast du dann aber nicht das Problem eines Wertes, sondern von neuen Schulden, wenn das Auto nicht abbezahlt ist, nicht abgelöst werden kann und es keine Anschlussfinanzierung gibt.
    Die Neuschulden gefährden dann zwar nicht deine Restschuldbefreiung, aber so lustig ist es auch nicht schon in der Inso mit nennenswert neuen Schulden anzufangen.

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