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Thema: Schufa: "Erledigungsvermerk" bei erfolgreicher Ratenzahlungsvereinbarung ?

  1. #1
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    Standard Schufa: "Erledigungsvermerk" bei erfolgreicher Ratenzahlungsvereinbarung ?

    Hallo in die Runde,

    folgende Schufa-Frage:

    Wird eine Forderung vollständig bezahlt, wird diese ja nicht gelöscht. Sondern - meines Wissens - erfolgt (mit Bestätigung durch Gläubiger) der Eintrag, dass die Sache erledigt ist. Dieser "Erledigungsvermerk" steht dann drei Jahre in der Schufa.

    Ist es möglich, einen solchen Vermerk auch eintragen zu lassen, wenn zwar keine vollständige Zahlung erfolgt, aber man sich erfolgreich mit dem Gläubiger auf eine Ratenzahlung geeinigt hat. Das wäre dann so eine Art "Regulierungsvermerk".

    Damit verbunden ist die Hoffnung, dass der alte Eintrag zumindest inhaltlich ein wenig entschärft wird, nach dem Motto "Ich habe mich gekümmert und es gibt nun eine Einigung".

    Bin pessimistisch, ob das geht, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Herzliche Grüße
    Woody

  2. #2
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    Hallo Woody

    Ein deratiges Meldemerkmal gibt es meines Wissens nicht.

    In der Schufa wird grundsätzlich nicht unterschieden, ob die Forderung bestritten ist oder anerkannt.

    Der Gläubiger ist verpflichtet die tatsächlichen Zahlungen jeweils zu melden. Dadurch wird der Eintrag "entschärft". Das wäre Systemkonform.

    Es ist im Rahemn der Einigung natürlich denkabr, dass man den Gläubiger dazu überredet die Forderung als "unberechtigte Meldung" zu entfernen. Das werden die wenigsten Gläubiger machen.

  3. #3
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    Nebenfrage: bei mir ist jetzt ein ehemaliger Klient aufgetaucht, bei dem RA Heyl erst vier Jahre nach Eingang der Einmal-Vergleichszahlung eine Erledigungsmitteilung an die Schufa gab. "Die Meldung an die Schufa Holding AG erfolgte am 3.4.2012 mit dem Hinweis der positiven Erledigung am 28.5.2008. Auf die Speicherfristen der Schufa Holding AG habe ich keinen Einfluß. Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an die Schufa Holding AG".

    Der nun wieder bei uns einen Aktivstatus erlangte ehemalige Klient (das sind die berühnten Drehtüreffekte!!!) hat massive Probs auf dem Wohungsmarkt, die durch die eindeutig verspätete Mitteilung an die Schufa jetzt natürlich noch weitere drei Jahre garantiert sind. Wir haben vorsorglich Schadenserastzansprüche über 800 € angemeldet für den Fall, dass eine Korrektur nicht veranlasst wird. Aber die Zeit kann RA Heyl ja nicht zurückdrehen.Was würdet Ihr uns raten zu tun?

  4. #4
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    Heute, 7.3.13, kam ein weiteres Antwortschreiben: "Wie bereits mitgeteilt, erfolgte am 02.04.2013 eine Erledigungsmitteilung mit Datum 28.05.2008 an die Schufa Holding AG, diese erfolgte nochmals am 20.02.2013. Auf die Speicherfristen der Schufa Holding AG habe ich keinen Einfluss. da die meldung per Datenträger erfolgte, liegen somit keine stofflichen Unterlagen darüber vor."
    Daher noch eine weitere Zusatzfrage: Was ist da los in Hürth? Sind die alle auf Droge? Können RA Heyl und seine Helfer in einem nichtstofflichen Zustand vielleicht doch die Zeit zurückdrehen? Und: Was kommt als nächstes?
    Geändert von Klaus (07.03.2013 um 16:16 Uhr)

  5. #5
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    Was sagt denn die Schufa, wie lange diese den Eintrag nun speichern wollen?

    Da es ein Fehler des Vertragspartners ist, muss das doch nur korrigiert werden, wenn das Meldedatum ausschlaggebend ist für die Speicherdauer.

    Das geht sicherlich - muss nur händisch (nervig) über die Vertragskundenbetreuung erledigt werden.

  6. #6
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    "Am 1. Juli 2010 hat Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Winfried Hassemer seine Tätigkeit als Ombudsmann für die SCHUFA Holding AG aufgenommen." Zitat der Schufa, siehe hier:
    https://www.meineschufa.de/index.php?site=14_1_1
    Ich würde eine Klärung hierüber anstrengen.
    Gruß.Nicolas

  7. #7
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    Danke für den Tip. Wir haben (ohne Ombusmann) die Schufa dazu gekriegt, den Eintrag zu löschen. War echt ************.
    Die Schufa hat sich bei uns rehabilitiert.

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