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Thema: Hochzeitsgeschenke und Insolvenzverfahren

  1. #11
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    ich poste mal dazwischen (dient villeicht der klarheit)


    Zitat Zitat von INTI Beitrag anzeigen
    Manchmal liegt die Würze in der Kürze. Ich bin nicht der Typ, der alles kaputtredet, sondern sich auf den Pudel beschränkt.

    -> äh, wenn aber von tigern die rede ist, sollten die pawlowschen hunde draußen bleiben sorry (hier ein nicolas geschuldeter ); zwischen "kaputtreden" und erfassung des sachverhalts sowie anhand dieser entwickelten lösungsansätzen sind zweierlei.


    Orlanda:

    -> (ups, nicht mein nick, ich antworte dennoch !)

    Genau, dass was ich meine. Es wird viel geredet, aber es erfolgt keine Aussage.
    -> quot erat demonstandum (bezogen auf die offenbar rethorischen fragen in #4: dann das "Reden" doch besser weglassen (sic tacuisses.....)


    Die ganzen Vorschriften sind überhaupt nicht einschlägig. Oder weisst Du mit Bestimmtheit, welches Güterrecht gewählt wird, ich nicht.

    -> zu den Vorschriften ist Deinerseits ja selber wohl genügend stellung bezogen worden; die überprüfung der eigenen aussagen sei anheimgestellt


    Die einzige Lösung wäre hier abzuwarten, bis die WVP eintritt.
    -> lass ich mal so stehen; nur "tritt" die WVP nicht ein, rechnerisch beginnt sie mit verfahrenseröffnung die obliegenheiten (die vorliegend nicht fallgegenständlich sein dürften) nehmen ihren lauf ab aufhebung des verfahrens

    ich hoffe ich hab genug gegrinst (auch wenn ich grad auf den händen sitze.....)
    Geändert von orlando (26.10.2010 um 23:02 Uhr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von orlando Beitrag anzeigen
    -> lass ich mal so stehen; nur "tritt" die WVP nicht ein, rechnerisch beginnt sie mit verfahrenseröffnung die obliegenheiten (die vorliegend nicht fallgegenständlich sein dürften) nehmen ihren lauf ab aufhebung des verfahrens
    Wie kommst Du darauf, dass die WVP mit Eröffnung des Verfahrens beginnt?

  3. #13
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    Hallo INTI,
    äh, da haben wir uns grad mißverstanden.
    Rechnerisch ! beginnt sie mit verfahrenseröffnung (denke, da sind wir einig)
    Rechtlich an sich klar mit verfahrensaufhebung; mal abgesehen von dem gesetzgeberischen sündenfall der neufassung (2007) des § 35 Abs. 2 InsO (aber das ist ein besonderes problemfeld - was ich heut mal wieder in praxi zu beackern hatte.... aber das ist eine andere geschichte); m.E. aber auch keine obligenheit, weil es die erst nach aufhebung gibt....

    @ persönliche anmerkung: (pm ist leider nicht möglich)
    hau nicht so drüber, beim posten, haste nicht nötig ! (glaub mir, ich kenn das !)

    mfg
    orlando

  4. #14
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    Zitat Zitat von orlando Beitrag anzeigen
    Hallo INTI,
    äh, da haben wir uns grad mißverstanden.
    Rechnerisch ! beginnt sie mit verfahrenseröffnung (denke, da sind wir einig)
    Naja, so recht einig sind wir uns da nicht. M. E. bringst Du da einiges durcheinander:

    Wohlverhaltensperiode, Laufzeit der Abtretungserklärung und Wirksamkeit der Abtretungserklärung und nicht zu vergessen, die Verfahren vor dem 01.12.2001, da beginnt die Laufzeit der Abtretungserklärung erst nach der Aufhebung des Verfahrens.

  5. #15
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    Vielleicht lässt es sich so klären, dass der Begriff 'Wohlverhaltensperiode' kein Begriff der Insolvenzordnung ist, und größeren Interpretationsspielraum bietet.
    Gruß.Nicolas

  6. #16
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    Hi,
    Zitat Zitat von Nicolas Beitrag anzeigen
    Vielleicht lässt es sich so klären, dass der Begriff 'Wohlverhaltensperiode' kein Begriff der Insolvenzordnung ist, und größeren Interpretationsspielraum bietet.
    Dieser Begriff, der von Kollegen und selbst hier im allgemeinen Teil und mW sogar vom BGH manchmal verwendet wird, ist absolut unsinnig. Es kann gar keine Wohlverhaltensperiode geben, es sei denn, man meint damit die zehnjährige Periode zwischen zwei Insolvenzanträgen.
    Ich weiß - deutsche Sprache, schwere Sprache - und auch meinen Kollegen entrutscht dieser Unsinn trotz Hinweis darauf. Aber dennoch würde ich mir wünschen, wenn zumindest hier mal jemand den allgemeinen Teil danach durchforsten würde - Google hilft - und durch "Wohlverhaltensphase" (die eben nicht periodisch auftritt und auch nicht die Zeit zwischen Insolvenzphasen meint) korrigieren würde.
    Ich komme übrigens gerade von einer Fortbildung, wo dem dozierenden Fachanwalt für Insolvenzrecht (nur) einmal dieser Unsinn über die Lippen kam...

    Gruß
    Ingo

  7. #17
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    Ich meine diese sechsjährige Periode zwischen den zehnjährigen Wartezeiten
    Gruß.Nicolas

  8. #18
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    nun gut, als jemand, der sich selber mal über die kursierenden Wortschöpfungen "Wohlfühlphase"; Abtrittsphase (auch schon mal als periode auftretend - also wortschöpferisch) lustig gemacht hat, werde halt künftig in gewohnter Weise - was "im Praktiker" ja auch empfängerhorizontgerecht ist - von der laufzeit der abtretungserklärung sprechen; versprochen
    @ INTI: äh, die übergangsregelung zur 2001 in kraft getretenen InsO-Änderung hinsichtlich der Altfälle dürfte vorliegend nicht fallgegenständlich sein, da sich das ausgangsposting eindeutig nicht auf eine vor dem 1.12.2001 eröffnete insolvenz bezieht. Den Begriff der WVP hast Du i.Ü. zuerst gebraucht; ich bin davon ausgegangen, dass Du weißt, wovon Du schreibst. Dies scheint allerdings bei Dir selber nun zu irritationen zu führen, die ich leider nicht für Dich auflösen kann.
    Geändert von orlando (28.10.2010 um 20:24 Uhr)

  9. #19
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    Och Orlando, ich wünsch Dir einen angenehmen Abend.

  10. #20
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    Hallo,

    vielleicht eine Anregung aus der Supervision:
    Man sollte nicht bei jedem Wort und dessen Auslegungsmöglichkeiten das denkbar Negativste annehmen, vielleicht auch einmal annehmen, dass der Kollege Bescheid weíß, trotz Verwendung von semantisch-juristischen Unschärfen (im übrigen ist die Unschärfe, wie man seit Heisenberg weiß, Grundlage natürlicher Prozesse und die Summen der Unschärfen erst gestaltet Stabilität).

    Ob Wohlverhaltensperiode, Treuhandphase, Wohlverhaltensphase, Wohlverhaltenszeit, Insolvenzverfahren, Restschuldbefreiungsverfahren
    Laufzeit der Abtretungserklärung, Schuldenbereinigungsplanverfahren, Insolvenzantragsverfahren, Versagungsverfahren......wenn man die Liste fortsetzt, wirds babylonisch.

    ich gehe mal davon aus, dass ich semantisch nicht stets berichtigen muss, wenn ein Kollege, von dem ich weiß, dass er seit Jahren tätig ist und sein Handwerk versteht, Begriffe benutzt, die juristisch nicht mehr trennscharf, umgangssprachlich aber ihren Einzug gefunden haben.

    Schönes Beispiel ist überhaupt das Wort Privatinsolvenz, das sich in keinem Gesetzestext findet, sich aber derart eingebürgert hat, dass sich sogar ein Deutscher Privatinsolvenzrechtstag e.V. gründete. Und immerhin sind da schon einige an "Leitfiguren" der Insolvenzrechtsszene, trotz fehlender begrifflicher Trennschärfe in der Vereinsbezeichnung, versammelt.

    Das Wort Privatinsolvenz ist aber mittlerweile vielleicht gar nicht mehr so unscharf wie anfänglich gedacht. Es ist eine Insolvenz, mit der Privatpersonen zur Restschuldbefreiung gelangen können.

    Grüße
    Claus

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