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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anwaltsgehilfinnen unter sich



boris_hb
03.06.2005, 21:51
Ist ja mal wieder herrlich zu sehen, was für Vollstreckungsküken in deutschen Anwaltskanzleien die Zwangsvollstreckung betreiben. Von Tuten und Blasen keine Ahnung - und wenn's um Verbraucherinsolvenz geht, dann stehen die vollkommen auf dem Schlauch:

http://www.f12.parsimony.net/forum19972/messages/57112.htm

TheEl
03.06.2005, 23:33
... danken wir den Herrn und schweigen wird in Demut, mögen die in nächsten Leben auch als "Sünder" geboren werden, wobei ich der festen Überzeugung bin, so dumm wird der Herr nicht sein.

Gestrandeter
04.06.2005, 09:13
Geschrieben von Nicole am 03. Juni 2005 09:24:

Als Antwort auf: http://www.f12.parsimony.net/forum19972/messages/57181.htmgeschrieben von GV L. am 02. Juni 2005 19:53:07:

Vielen Dank für die Info,

werde meinen ZV-Auftrag jetzt gegen die GbR richten, vertreten durch die Gesellschafter A und B.
Mein Chef hat in der Tat nur die GbR verklagt, vertreten durch Gesellschafter A und B.

Gruß
Nicole


Kommentar überflüssig, ich hätt auch gern so nen Gegner gehabt.

DeutschlandAG(Reality)
06.06.2005, 08:49
(...) herrlich (...) Vollstreckungsküken


Das sind wirlich Küken, kann man laut sagen. Statistisch gesehen realisieren bei einem Verbraucherinsolvenzverfahren Gläubiger nur 6% ihrer Forderung.
Das deckt ja ggf. nicht einmal die Anwalts- und Inkassokosten.

Vollstreckungsküken beim Anwalt können zwar 0,3, 1,0 oder 1.3 berechnen, aber verstehen herzlich wenig vom Inkasso.

Wenn das Verbraucherinsolvenzverfahren läuft, ist es ohnehin schonz zu spät. Effizientes Inkasso fängt bereits viel früher an, bereits nach der 1. Mahnung mit dem Ziel, weit mehr als die 6% herauszuholen. Anwälte sind hier häufig überfordert, da sie zu "juristisch" denken.

In der Inkassoanfangsphase ist jedoch ein guter Inkassopsychologe und Kaufmann gefragt, schließlich geht es darum, dem Kunden geschickt Vorrang vor anderen Gläubigern zu sichern, Schuldner zum Zahlen aus dem Unpfändbaren zu bewegen sowie eine für den Schuldner Image-schädigende EV und auch Privatinsolvenz zu verhindern. Wenn Gerichte und Insolvenzverwalter mitverdienen wollen, bleibt für Inkasso und Gläubigher meistens wenig übrig.