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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Haushalthilfen aus Polen



Felsenbirne
09.01.2005, 13:43
Haushaltshilfen aus dem Ausland dürfen ab jetzt wieder in Deutschland arbeiten.

Sie dürfen aber keine Krankenpflegerische Arbeiten verrichten.


Schon sind die Caritas und die Diakonie ganz aggresiv auf der Suche.

Diese Woche in der Diskussion

Wenn Alte oder Kranke , Pflegebedürftige nun von polnischen Krankenschwestern im Haushalt bestens gepflegt werden, verlieren diese Geier ja einen Teil ihrer Pfründe.

arnie
09.01.2005, 15:21
muss aber vorher beim Arbeitsamt genehmigt werden, da erstmal Deutsche eingesellt werden sollen. Nur wenn sich kein Deutsche/r findet, dann darf mit Genehmigung vom Arbeitsamt auch polnische Haushaltshilfen beschäftigt werden.
Kommen dann zum Lohn nochmal die Arbeitgeberleistungen von 20 Prozent drauf.
Ginge natürlich auch ohne Arbeitsamt, wenn man sie nicht offiziell angibt, aber das kann sehr teuer werden, incl. Verfahren wegen illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit.

Felsenbirne
09.01.2005, 19:09
Ja aber wenn der Arbeitgeber sich durchsetzt wird die Polin eingestellt und arbeit dann 250 Stunden im Monat für weniger wie 1 Eurojober komplett erhält.

Weil Kost und Logi im Preis , weil rund um die Uhr zur Verfügung.

Mit deutschen Haushaltshilfen und Krankenpfleger kostet das mindestens das 5 Fache.

DeutschlandAG(Real)
11.01.2005, 10:50
Nun, leider haben Arbeitnehmenr aus den neuen EU Ländern (z.B. Polen) noch keine volle Freizügigkeit, aber sie können trotzdem in Deutschland legal und ohne Probleme mit dem Arbeitsamt arbeiten. Wie?

Ganz einfach: Haushaltshilfe, Krankenschwester usw. über eine Agentur in England einstellen lassen. Im Europäischen Musterland UK genießen die neuen EU Bürger jetzt schon völlige Freizügigkeit. Die Agentur in UK schickt dann die Mitarbeiter legal auf Projekteinsatz in Deutschland.

Felsenbirne
11.01.2005, 11:57
Man könnte ja auch mal eine Rechnung aufstellen.


Ein 1 Eurojob kostet die Allgemeinheit 345,- plus Wohngeld 300,-- plus Heizkosten und Sonstiges 100,- also sagen wir 745,- Euro / monatlich
plus 150,- (Ein-Euro-Job) den Pflegedienst.

Also in Summe mehr als 900,- Euro/ Monat

und steht dafür maximal 150 Stunden zur Verfügung.

Eine osteuropäische Haushalthilfe leistet dafür gerne 250 Std inkl Nachtstunden und steht auch für andere Arbeiten

/ Altenpflege und Krankenpflege zur Verfügung und

kostet die Allgemeinheit keinen Cent.


Was ist da besser für uns?

Silvia
11.01.2005, 12:07
Man könnte ja auch mal eine Rechnung aufstellen.


Ein 1 Eurojob kostet die Allgemeinheit 345,- plus Wohngeld 300,-- plus Heizkosten und Sonstiges 100,- also sagen wir 845,- Euro / monatlich
plus 150,- (Ein-Euro-Job) den Pflegedienst.

Also in Summe mehr als 1000,- Euro/ Monat

und steht dafür maximal 150 Stunden zur Verfügung.

Eine osteuropäische Haushalthilfe leistet dafür gerne 250 Std inkl Nachtstunden und steht auch für andere Arbeiten

/ Altenpflege und Krankenpflege zur Verfügung und

kostet die Allgemeinheit keinen Cent.


Was ist da besser für uns?
Dem Pflegedienst kostet der 1€-Jobber nichts.
Denn jeder 1€ Job wird vom Staat mit 500€ (pro Monat)für den jeweiligen Träger gesponsert..aus Steuergeldern wohlgemerkt!!

Felsenbirne
11.01.2005, 12:12
Dem Pflegedienst kostet der 1€-Jobber nichts.
Denn jeder 1€ Job wird vom Staat mit 500€ (pro Monat)für den jeweiligen Träger gesponsert..aus Steuergeldern wohlgemerkt!!

Also kostet der Ein-Euro-Job dann mindestens 1300,-

Dafür bekommt man noch einen polnischen Gärtner kostenlos dazu.


Nur die Arbeitslosenverschleierung der Herren WC & Co klappt dann nicht mehr.

arnie
11.01.2005, 15:58
Haushaltshilfen liegen üblichweise zwischen 900 und 1.100 Euro zzgl. der 20 Prozent Arbeitgeberanteile.
Aber sie dürfen nur Haushalt, Plegemäßig ist da nichts drin, mal von füttern, waschen, anziehen etc. abgesehen. Also nicht nur keine Spritzen setzen, sondern selbst Verbandwechsel ist schon medizinische Leistung und dafür muß Erlaubnis und Befähigung vorliegen.
Ist klar, ohne Medizinstudium ist man ja zu dämlich, um einen Verband zu wechseln.
Frage mich, inwieweit sich Mütter strafbar gemacht haben, die ihren Lieben mal nen Pflaster draufgeklebt haben. :D

Felsenbirne
11.01.2005, 16:45
Aber sie dürfen nur.....


Anders man stellt eine gelernte Krankenschwester oder Ärztin als Haushaltshilfe ein.

Und verwendet dann die Haushaltshilfe so wie man es mit ihr vereinbart.

Wer soll da denn klagen und wer will da etwas verbieten, wenn Haushaltshilfe und Arbeitgeber / die Hausfrau gut und zufrieden sind.

Und in den Sommermonaten der Ehemann noch zum Garten pflegen kommt.

arnie
11.01.2005, 16:49
aber der muß auch eine Arbeitserlaubnis haben vom Arbeitsamt, es könnte ja ein Deutscher dazu bereit sein, falls er vor laufender Talkshow-Verpflichtungen noch Zeit dazu hat. :D

der harte
11.01.2005, 17:01
polnische fürsorgliche pflegekraft gezeigt???

hier ist sie:

http://www.lusthaus.com/forum2/attachment.php?attachmentid=24598

ich liebe sie....folgsam, ehrlich, klaut nicht, ist immer da für 1 euro pro tag!

bb
der harte

heuté gutgelaunt....

arnie
11.01.2005, 17:12
Na unter betriebswirtschaftlicher Berechnung, gewissen nötigen Sarkasmus und völliger Menschenverachtung, sieht das rein betriebswirtschaftlich aber anders aus.
Eine Frau aus den Ostblockländern heiraten, kostet ca. 3.000 Euro für den Vermittler, ist lieb, folgsam, muckt nicht nicht auf, weil sie sonst abgeschoben wird. Nach 3 Jahren werden die meisten dann auch aufmüpfiger, weil sie ihre Rechte kennen und auch ohne diesem "tollen" Mann hier bleiben können.
Macht rein rechnerich 84 Euro im Monat. Billiger als jedes Leasing und jeder 1-Euro-Job.
Und nach Ablauf der 3 Jahre kann man sich eine Neue nehmen oder falls sie "praktisch" war, weiter ausnutzen.
Sarkasmus und betriebswirtschaftliche Rechnung Ende.
Die Gesetze in diesem unserem Staat sind einfach nur noch zum Kotz.. :mad: