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Thema: Eos will mal wieder Geld, wass ist davon überhaupt zulässig

  1. #1
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    Standard Eos will mal wieder Geld, wass ist davon überhaupt zulässig

    Hallo zusammen.

    habe vor einiger Zeit es erst bei einer kommerziellen Schuldnerberatung versucht, dort aber bevor Kosten entstanden, die Reißleine gezogen. Durch ein Beratungsangebot zwischen Firma und Caritas habe ich nun doch die Möglichkeit der Schuldnerberatung auch als nicht arbeitsloser. Termin dauert aber noch ein paar Tage. Seit einger Zeit nervt EOS mal wieder mit einer Forderung aus 2012. Natürlich werde ich keine Stundungs oder Abretungserklärung unterschreiben. Was mich interessiert, was ist von der happigen Aufstellung überhaupt rechtens. Auch die Androhung der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens juckt nicht, da es schon längst tituliert ist und ich auch unter den Pfändungsgrenzen liege durch die 2 kinder.
    Hier mal die Aufstellung:

    am 20.08.2012 begründet wurde.
    1. Selbstständiges Schuldanerkenntnis
    Ich erkenne eine fällige Schuld gegenüber meiner Gläubigerin wie folgt an:
    Hauptforderung (HF) EUR 591,62
    Bisherige Kosten / Mahnkosten der Auftraggeberin EUR 35,11
    Inkassovergütung (inkl. evtl. angefallener Ermittlungskosten)EUR 289,75
    mtl. Kontoführungsvergütung bis 12.06.2018 EUR 12,30
    Anwaltsgebühren / Verfahrensvergütung EUR 49,81
    Gerichts-/Vollstreckungskosten EUR 32,00
    5 %-Punkte über Basiszins auf HF bis 12.06.2018 EUR 150,24
    abzgl. Zahlungen EUR 175,00
    Gesamtbetrag EUR 985,83

    Zuzüglich weiterer 5 %-Punkte über Basiszins auf die jeweilige HF und EUR 0,00 mtl. Kontoführungsvergütung.

    die 175 habe ich vor einigen Jahren mal monatlich gezahlt mit 25 € und dann eingestellt. Was ist davon eigentlich rechtens und was verjährt. Die wollen innerhalb von einer Woche eine Antwort.
    vielen Dank Vorab

  2. #2
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    Standard

    Man kann aus der Aufstellung nicht erkennen ob etwas verjährt ist oder was genau. Auch kann man nicht erkennen welche Kosten geschuldet sind, welche u.U. unzuässlig sind oder welche zu hoch. Oder was genau tituliert ist und was nicht...

    Das gehört bei EOS aber mehr oder weniger zum Standard. Es ist weiterhin nicht ganz einfach EOS "als normaler Schuldner" dazu zu bekommen eine detaillierte Forderungsaufstellung zu verschicken aus der man diese Details ablesen könnte. Beratungsstellen bekommen von denen seit etwa einem Jahr endlich ordentliche Aufstellungen - aber es können auch bei uns schon mal 2-3 Monaten vergehen bis sie denn ankommen.

    Aus diesen zusammengerafften Aufstellungen (wir nennen das "Dreizeiler 2.0.") kann man wie gesagt nichts genaues ablesen.

    Auf jeden Fall wäre "Kontoführungsvergütung" z.b. nicht geschuldeter Unfug - aber auch nur wenn er nicht tituliert ist - was man hier nicht erkennen kann.
    Geändert von Caffery (12.06.2018 um 19:55 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Caffery, erst mal danke für die schnelle Antwort
    Hauptforderung sind die 591€ dann kamen Verzugzinsen bis 14,07.14 in höhe von 52,9€ Verfahrenskosten 53€ und Mahnkosten 35€ inkasso 81€ kontoführungsgeb. 12,50 und Kosten für Abzahlungsvereinbarung von 62,50. Insgesamt 893€ war der Titel am 19.07.2017,wovon 175€ bezahlt sind. also noch 718€ Rest. Eine weitere Ratenvereinbarung wollen die noch mal 80€, wo ich mich locker beherrschen kann. Insgesamt genehmigen die sich rund 270€ neue Gebühren in 4 Jahren. Meine Überlegung ist jetzt die, denen einen Zweizeiler zukommen zu lassen, dass ich bald ein Termin bei der Schuldnerberatung habe und auch sonst nix zu holen ist und sie dann von der Caritas hören. Oder ganz stur stellen, da die eh nix holen können und dann sowieso Post kriegen?

  4. #4
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    19.07.2014 statt 2017 natürlich

  5. #5
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    Zitat Zitat von Anka47 Beitrag anzeigen
    Hauptforderung sind die 591€ (...) 270€ neue Gebühren in 4 Jahren.
    Wie gesagt - da kann man anhand der vorhandenen Informationen nichts genaues zu sagen.
    Zitat Zitat von Anka47 Beitrag anzeigen
    Meine Überlegung ist jetzt die, denen einen Zweizeiler zukommen zu lassen, dass ich bald ein Termin bei der Schuldnerberatung habe und auch sonst nix zu holen ist und sie dann von der Caritas hören.
    Kannst Du machen. Ich würde denen sogar zutrauen, dass sie Dir sowas antworten wie "Wir sind damit einverstanden weitere Beitreibungsmaßnahmen für X Monate auszusetzen." Fragt sich nur, was Dir ein solcher Zettel das Ganze betrachtend bringt.

    Genauso kann man sich die Frage stellen ob es Dir wirklich helfen würde wenn sie Dir nach zig Briefwechseln und Einreden erklären würden, dass sie doch 200 Euro weniger von Dir zu bekommen hätten als in dem Dir vorliegenden Schreiben behauptet wird.
    Zitat Zitat von Anka47 Beitrag anzeigen
    Oder ganz stur stellen, da die eh nix holen können und dann sowieso Post kriegen?
    Da zwischen Deinen Zeilen zu lesen ist, dass es wohl "auf das eine" hinauslaufen wird, würde ich es wahrscheinlich so machen - ist irgendwie ökonomischer

    Das ist nicht Dein einziger Gläubiger, oder?
    Geändert von Caffery (12.06.2018 um 21:33 Uhr)

  6. #6
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    nein aus Krankheit H4 und alleinerziehend und nicht immer die richtigen Entscheidungen haben sich um die 15000 € bei ca 16 Gläubigern angesammelt. Stadt und sparkasse mit je kanp 4000 sind die dicksten. Daher bin ich froh über Umwege ein Platz bei der Caritas zu bekommen obwohl ich arbeite und nicht H4 habe. Lieg mit Unterhalt, und Kindergeld immer noch unter der Pfändungsgrenze und will die Sache jetzt mal angehen.

  7. #7
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    und will die Sache jetzt mal angehen.
    Bei 16 Gläubigern und diesem Berg sollte man sich nicht um einen einzeln kümmern. es sei denn, man will die nächsten 20 Jahre damit zubringen.

    Beispiel: Du könntest 5000€ anbieten. Dann macht man allen Gläubigern gemeinsam dieses Angebot, teilt die Zahlungen auf. Dann muss jeder Gläubiger auf mindestens zwei Drittel verzichten. welche Positionen das im einzelnen sind, ist nicht mehr wichtig.

    Spannend, sich mit einzelnen Forderungsaufstellungen auseinanderzusetzen wird es doch erst, wenn das die einzigen Schulden sind oder wenn du irgendwie eine Summe anbieten könntest, die realistisch ist, um die durchsetzbaren Schulden abzuzahlen. Wenn du ehrlich bist zu dir selbst: Mit den Rahmenbedingungen (Mit Arbeit und Co unter Freigrenze) kannst du im grunde nahezu nichts seriös anbieten oder?

  8. #8
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    Lies mal zu den ganzen kosten das
    http://www.soziale-schuldnerberatung...inkassokosten/

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