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Thema: Gutschriften von online gekauften Artikeln

  1. #21
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    Hi,
    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Beim erstatteten Pfand haben Sie Recht: würde der Insoverwalter (oder der Gerichtsvollzieher) hinter Ihnen stehen, könnte er diesen Betrag pfänden, egal ob sie das aus ihrem unpfändbaren Betrag bezahlt haben.
    nicht grundsätzlich. Wie bereits gesagt kommt es - auch bei dem Beispiel mit den Hosen - theoretisch immer auf das Datum des nächsten Geldeingangs an.
    Wenn Kauf und Rückgabe zwischen zwei Geldeingängen liegen, wäre die Erstattung theoretisch pfändbar, wenn sie mit dem noch vorhandenem Geld höher wäre, als der auf die verbleibenden Tage berechnete unpfändbare Betrag. Beim Flaschenpfand müsste es schon gerade Ultimo oder eine kleine Wagenladung sein...

    Wer sich noch an Kontopfändungen vor Einführung des P-Kontos erinnert: da wurde das bei Gerichtsbeschüssen auch so gerechnet und in der Gesetzesberündung zum P-Konto positiv hervorgehoben, dass der volle Monatsfreibetrag unabhängig vom Datum der Pfändung gewährt wird.

    Gruß
    Ingo

  2. #22
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    Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
    Hi,

    nicht grundsätzlich. Wie bereits gesagt kommt es - auch bei dem Beispiel mit den Hosen - theoretisch immer auf das Datum des nächsten Geldeingangs an.
    Wenn Kauf und Rückgabe zwischen zwei Geldeingängen liegen, wäre die Erstattung theoretisch pfändbar, wenn sie mit dem noch vorhandenem Geld höher wäre, als der auf die verbleibenden Tage berechnete unpfändbare Betrag. Beim Flaschenpfand müsste es schon gerade Ultimo oder eine kleine Wagenladung sein...

    Wer sich noch an Kontopfändungen vor Einführung des P-Kontos erinnert: da wurde das bei Gerichtsbeschüssen auch so gerechnet und in der Gesetzesberündung zum P-Konto positiv hervorgehoben, dass der volle Monatsfreibetrag unabhängig vom Datum der Pfändung gewährt wird.

    Gruß
    Ingo
    Bei mir kommt jetzt erschwerend hinzu, dass mein Einkommen sehr schwankt und somit zum Tag des Zahlungseingangs einer Erstattung möglicherweise gar nicht klar ist, ob der Freibetrag überschritten wäre oder nicht.

  3. #23
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    Zitat Zitat von DieSeebaerin Beitrag anzeigen
    Bei mir kommt jetzt erschwerend hinzu, dass mein Einkommen sehr schwankt und somit zum Tag des Zahlungseingangs einer Erstattung möglicherweise gar nicht klar ist, ob der Freibetrag überschritten wäre oder nicht.
    Ich habe deinem Ausgangspost aber irgendwie entnommen, dass die P-Kontoproblematik für dich in dem Fall nicht relevant ist?

    Und mal am Rande, etwas OT. Wie kaufst du bei amazon auf Vorkasse? Das bieten die doch gar nicht an??? Ausser halt mit Gutscheinen das Kundenkonto mit Guthaben aufladen. Und per Lastschrift zahlen ist doch bei amazon in der INSO eigentlich auch nicht möglich?

  4. #24
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Und per Lastschrift zahlen ist doch bei amazon in der INSO eigentlich auch nicht möglich?
    Ich war vor der Insolvenz Kunde bei Amazon, in der Insolvenz und nach der Insolvenz immer noch. Und ich habe immer per Lastschrift bezahlt. Amazon hat meine Insolvenz einfach ignoriert .

  5. #25
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Ich habe deinem Ausgangspost aber irgendwie entnommen, dass die P-Kontoproblematik für dich in dem Fall nicht relevant ist?

    Und mal am Rande, etwas OT. Wie kaufst du bei amazon auf Vorkasse? Das bieten die doch gar nicht an??? Ausser halt mit Gutscheinen das Kundenkonto mit Guthaben aufladen. Und per Lastschrift zahlen ist doch bei amazon in der INSO eigentlich auch nicht möglich?
    Ja, ob ich über das erstattete Guthaben im laufenden oder im Folgemonat verfügen kann, spielt für mich tatsächlich eine untergeordnete Rolle, weil mein Gehalt zum 15. ausgezahlt wird. Es ging hier aber auch nicht darum, wann ich darüber verfügen kann, sondern ob und da mein Gehalt noch dazu stark schwankt, ist eine fiktive Berechnung auf den Tag genau natürlich etwas schwieriger.

    Und ich kann bei amazon nach wie vor per Lastschrift bezahlen, was für mich aber keinen Unterschied macht bezüglich Vorkasse, weil in beiden Fällen eine Erstattung nötig wäre, sollte ich die Artikel zurückschicken. Laut dieser Logik dürfte ich noch nicht mal per EC-Karte bezahlen, was aber auch einwandfrei funktioniert, sonlange genug Freibetrag auf dem Konto zur Verfügung steht.

  6. #26
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    @mucel:
    Die Sache mit dem P-Konto bzw dem schwankenden Einkommen hab ich lediglich noch erwähnt, weil ich eben noch nie seitdem ich mich im Verfahren befinde, eine Auskehrung erlebt hab. Gutschriften werden eben erst im nächsten Ersten freigegeben und wenn zum 15. mein Gehalt kommt, reduziert sich lediglich der freigegebene Betrag um den Überzrag aus dem Vormonat.

  7. #27
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    Zitat Zitat von DieSeebaerin Beitrag anzeigen

    Und ich kann bei amazon nach wie vor per Lastschrift bezahlen, was für mich aber keinen Unterschied macht bezüglich Vorkasse, weil in beiden Fällen eine Erstattung nötig wäre, sollte ich die Artikel zurückschicken. Laut dieser Logik dürfte ich noch nicht mal per EC-Karte bezahlen, was aber auch einwandfrei funktioniert, sonlange genug Freibetrag auf dem Konto zur Verfügung steht.
    Naja, Zahlung per Lastschrift und Zahlung im Geschäft per Bankkarte, sind aber schon ein kleiner Unterschied.

    Es wird so sein, dass amazon (noch) nichts von deiner Insolvenz weiss. Ich weiss jetzt nicht, ob sie Bestandskunden regelmässig, z.B. einmal im Jahr, prüfen. Wenn sie das machen, dann wird sich der Kauf auf Rechnung oder per Lastschrift bei amazon, spätestens dann erledigt haben.

    Und die Zahlung im Geschäft mit Bankkarte. Der Händler der sich vor Forderungsausfällen sicher schützen will, läßt nur Zahlungen mit PIN und somit Deckungszusage der Bank, zu. Deine Bank weiss, wieviel Geld auf deinem Konto zur Verfügung steht und wird auch nur bis zu dem Betrag die Deckungszusage erteilen.

    Der Händler, der sich die Kosten des PIN Verfahrens, also der Deckungszusage ersparen will, läßt dann halt Zahlungen mit Bankkarte und Unterschrift zu. Glaube mal, dass er das nicht machen würde, wenn er von einer Insolvenz des Kunden wissen würde.

  8. #28
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Naja, Zahlung per Lastschrift und Zahlung im Geschäft per Bankkarte, sind aber schon ein kleiner Unterschied.

    Es wird so sein, dass amazon (noch) nichts von deiner Insolvenz weiss. Ich weiss jetzt nicht, ob sie Bestandskunden regelmässig, z.B. einmal im Jahr, prüfen. Wenn sie das machen, dann wird sich der Kauf auf Rechnung oder per Lastschrift bei amazon, spätestens dann erledigt haben.

    Und die Zahlung im Geschäft mit Bankkarte. Der Händler der sich vor Forderungsausfällen sicher schützen will, läßt nur Zahlungen mit PIN und somit Deckungszusage der Bank, zu. Deine Bank weiss, wieviel Geld auf deinem Konto zur Verfügung steht und wird auch nur bis zu dem Betrag die Deckungszusage erteilen.

    Der Händler, der sich die Kosten des PIN Verfahrens, also der Deckungszusage ersparen will, läßt dann halt Zahlungen mit Bankkarte und Unterschrift zu. Glaube mal, dass er das nicht machen würde, wenn er von einer Insolvenz des Kunden wissen würde.
    Mir ist nur gerade nicht so ganz klar, warum du jetzt ein Problem konstruierst, wo keines ist. Meine Frage war nicht "Darf ich während meiner PI bei amazon per Lastschrift bezahlen?" sondern "Wie werden Erstattungen durch diese Zahlungen auf meinem Konto bewertet?" Man könnte zwischen den Zeilen fast etwas von Neid erkennen.

    Ich zahle übrigens nicht nur bei amazon problemlos per Lastschrift, sondern auch meine Versicherungen, mein Handy und mein Katzenfutter. Hat sich noch niemand beschwert. Anfang des Jahres bildete ich mir eine Jacke ein, die ich dann jedoch zurück schickte, die bekam ich sogar auf Rechnung.

    Klar, als Neukunde wird man sicherlich zumindest einer automatisierten Bonitätsprüfung unterverworfen, aber so pauschaul wie du es hier darstellen willst, kann es nicht sein. Mein Verfahren läuft heute fast auf den Tag genau ein Jahr und bis auf die Zahlungsart "Rechnung" gab es nirgendwo Schwierigkeiten trotz P-Konto.

    (Bevor jemand den Zeigefinger hebt: ich kaufe nur noch Dinge, die ich wirklich zahlen kann und überlege es mir gründlich, ob ich sie tatsächlich benötige.)

  9. #29
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    Zitat Zitat von DieSeebaerin Beitrag anzeigen
    Mir ist nur gerade nicht so ganz klar, warum du jetzt ein Problem konstruierst, wo keines ist. Meine Frage war nicht "Darf ich während meiner PI bei amazon per Lastschrift bezahlen?" sondern "Wie werden Erstattungen durch diese Zahlungen auf meinem Konto bewertet?" Man könnte zwischen den Zeilen fast etwas von Neid erkennen.
    Ich konstruiere doch gar kein Problem. Ich habe doch, sogar OT, nur einfach mal wissen wollen, wie du bei amazon per Lastschrift zahlst, obwohl du in der Insolvenz bist.

    Und wo kannst du bei dem was ich schreibe zwischen den Zeilen Neid erkennen? Vorallem, Neid auf was oder wen? Ich kann dich, was den Neid angeht beruhigen. Bei amazon würd ich nichts kaufen, müßte daher dort nichts per Lastschrift oder wie auch immer bezahlen. Da wo ich kaufe, kann ich mit Lastschrift bezahlen. Aber, ausser Versicherungen, Strom, Telefon zahle ich nichts per Lastschrift.

  10. #30
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    Erstaunlich, welch ausschweifiger Dialog sich aus einfacher Frage konstruieren lässt.

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