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Thema: Auto

  1. #11
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    Zitat Zitat von Hackwoscht Beitrag anzeigen
    Es kann passieren das die Versicherung dich raus wirft sofern die bis jetzt nix von der InSO wissen sollten, ist es bekannt, dann besteht kein Risiko
    Das sehe ich so auch nicht. Zumindest hat das nichts damit zu tun ob und wann die Versicherung etwas mitbekommt. So lange keine Rückstände bestehen sehe ich kein Risiko.

    Aber ich ahne woher Deine Risikovermutung kommt: Es gibt ganz besonders beflissene Verwalterexemplare die z.b. jährliche Vorauszahlungen für Versicherungen als Guthaben/Vermögen teilweise zurückfordern.

    Beispiel: Jemand stellt am 01.06. einen Insolvenzantrag und hat am 01.03. eine jährliche Vorauszahlung auf eine KFZ-Versicherung i.d.H.v. 600 Euro geleistet. Dann kann der Verwalter die Versicherung auffordern die Vorauszahlung für den Zeitraum vom 01.06. bis zum 28.02. (in dem Falle also 450 Euro) des Folgejahres zur Masse zu bringen.
    Der Insolvenzschuldner müsste diesen Zeitraum dann erneut bezahlen. "Früher" kam sowas gefühlt häufiger vor - mittlerweile erlebe ich das nur noch selten.

    Um dies zu verhindern empfehle ich immer die Versicherungsvorauszahlungen vor Insolvenzeröffnung möglichst kurzfristig - also quartalsweise, besser sogar monatlich - zu leisten.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen

    Aber ich ahne woher Deine Risikovermutung kommt: Es gibt ganz besonders beflissene Verwalterexemplare die z.b. jährliche Vorauszahlungen für Versicherungen als Guthaben/Vermögen teilweise zurückfordern.
    Also das dürfte aber eigentlich nicht sein. Durch die Zahlung im Voraus (wobei der Begriff etwas „problematisch“ ist), entsteht nämlich im Prinzip weder Guthaben noch Vermögen. Der Versicherungsnehmer hat, z.B. mit Zahlung vom 01.01.2018 über 120,00 Euro, den Versicherrungsschutz für die Zeit vom 01.01.-31.12.2018 erworben.

    Da ist also nirgends ein Guthaben auf seinem Versicherungs-/Beitragskonto. Das steht nach dem Zahlungseingang auf 0,00 Euro. Vor dem Zahlungseingang, stehen dort 120,00 Euro als Forderung der Versicherung. Die Möglichkeit, den Jahresbeitrag unterjährig in Raten zu zahlen, ist lediglich eine „Kulanz“ der Versicherungen, die sie sich in der Regel auch mit fetten Zuschlägen vergüten läßt.

    Insofern frage ich mich dann schon, auf welcher Grundlage die „pfiffigen Verwalter“ da Geld zurückfordern.

  3. #13
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    Zitat Zitat von arreis Beitrag anzeigen

    Ich beziehe mich allerdings bei meiner Aussage darauf, wie es vor Jahren gehandhabt worden ist. Es ist aber sicherlich auch richtig und besser wenn man zu dem Brief noch eine Kaufvertrag hat, in dem man als Käufer aufgeführt ist.

    Eine Frage muss dann aber noch gestellt werden. Eine Person steht im Brief / Zulassungsbescheinigung 1, hat aber keinen Kaufvertrag, wer ist der Eigentümer des Fahrzeugs?
    Eigentümer ist immer der, der den Eigentumserwerb nachweisen kann.

    Oder anders gesagt.

    Person A hat den Kaufvertrag über das Fahrzeug, Person B den Fahrzeugbrief = Person A ist Eigentümer, B im besten Fall (für ihn) Besitzer.

    Person A hat den Kaufvertrag, niemand den Fahrzeugbrief = Person A ist Eigentümer.

    Person B hat den Fahrzeugbrief, niemand einen Kaufvertrag. Der Anscheinsbeweiß läßt darauf schliessen, das B auch der Eigentümer des Fahrzeug ist.

    Es ist also besser, wenn man zum Kaufvertrag auch den Fahrzeugbrief hat...........

  4. #14
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    Hi,
    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Person A hat den Kaufvertrag über das Fahrzeug, Person B den Fahrzeugbrief = Person A ist Eigentümer, B im besten Fall (für ihn) Besitzer.
    der Brief ist kein Eigentumsnachweis, was sogar unter dem eingetragenen Halter dort steht. Vielmehr wird der Besitzer nach § 1006 BGB als Eigentümer vermutet und der im Brief eingetragene Halter ist ggf. in der Beweispflicht.

    Gruß
    Ingo

  5. #15
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    Hab ich doch genauso geschrieben, dass der Brief kein Eigentumsnachweis ist.........und A Eigentümer ist, da A den Kaufvertrag vorlegen kann.

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