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Thema: Tip für weiteres Vorgehen gesucht...

  1. #1
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    Standard Tip für weiteres Vorgehen gesucht...

    Hallo,

    seit 30. April ist meine Inso vorbei. *freu*

    Soweit das gute.

    In den sechs Jahren gab es aber leider neue Schulden...GEZ, 2 Behörden, 2 Vollstreckungsbescheide und 1 Versäumnisurteil und 1 PKH...

    Im einzelnen wären dies:

    GEZ: etwa 320 Euro
    Behörden (Hundesteuer, Widerspruchsverfahren) je etwa 250 Euro
    Vollstreckungsbescheide bei etwa 1000 bzw. 1800 Euro
    Versäumnisurteil bei etwa 2000 Euro
    PKH weis ich jetzt nicht. Da ging es um Berichtigung Arbeitszeugnis.

    Warum ich neue Schulden wärend meiner Inso machte?
    Tja...Inso begann ich als ich ALG2 bekam. Jobs gabs in der damaligen Gegend nur befristet. Also musste ich der Arbeit hinterher ziehen.
    Und Mindestlohn bei befristeten Arbeitsverhältnis und dazu hohe Mieten (Berlin!)....
    Zumindest habe ich jetzt einen gut bezahlten Job, mit Weihnachtsgeld und guten Zuschlägen und das ganze unbefristet. Aber dafür war halt auch ein Umzug nötig...

    Derzeit zahle ich die GEZ ab. Die erhielten heut schon mal alle Beiträge für 2016.

    Die Behörden meldeten sich zuletzt 2015 bzw. 2016.

    Da die Behörden ohne VB pfänden können, so würde ich diese bevorzugt bezahlen.
    Mein Gedanke war denen eine Ratenzahlung über je 3 Monate anzubieten damit ich etwas Luft habe, aber nach Möglichkeit würde ich diese in je einer Rate zahlen.

    Danach würde ich mit den Vollstreckungsbescheiden weiter machen und nacheinander eine Ratenvereinbarung mit den Gläubigern versuchen. Wobei ich bezweifle das der Gläubiger mit der höchsten Forderung noch etwa 2 Jahre die Füße still halten wird....

    Oder wäre es besser mit den Gläubigern der VB und des Versäumnisurteils gleichzeitig eine Ratenvereinbarung über je 100 Euro zu treffen?

    Bei einer Lohnpfändung wären auch nur etwa 300 Euro pfändbar.

    Berücksichtigen muss ich halt, das sich evtl ein Gerichtsvollzieher meldet in der Zeit wo ich gerade einen Gläubiger abbezahle. Und dem GV müsste ich schliesslich auch etwas anbieten um eine Vermögensauskunft zu verhindern. Daher wäre es natürlich schlecht wenn ich mit einem Gläubiger zu hohe Raten vereinbare.

    Außerdem möchte ich gern jeden Monat etwas zur Seite legen falls doch mal eine unvorhergesehene Ausgabe kommt.

    Und da ich jetzt über mein volles Gehalt verfügen kann, so wird sich bald das Arbeitsgericht wegen der PKH melden und mich zur Kasse bitten. Oder werden die die Füsse still halten wenn ich auf die VB und das Versäumnisurteil verweise?

    Wie wäre Eure Idee wie ich am Besten vorgehe?

    Vielen Dank...

  2. #2
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    Zitat Zitat von pleite:-( Beitrag anzeigen
    Wie wäre Eure Idee wie ich am Besten vorgehe?
    Schulden sollte man immer als Ganzes betrachten wenn man sie sinnvoll und nachhaltig regulieren will. Deine Gedanken: "Wer pfändet am Wahrscheinlichsten und wer hält die Füße still" ist genauso zielführend wie ein Besuch im Jahrmarktszelt bei der netten Dame mit den Karten.
    Zumal ja alle Forderungen zum Abschuss bereit stehen...

    Es gehört also ein Plan erstellt der alle Gläubiger umfasst. Am besten durch jemanden unterstützt der sich damit auskennt und nicht alles noch schlimmer/teuer macht. Die Gefahr besteht leider fast immer bei Bemühungen in Eigenregie - so lange der Schuldner selbst nicht A: Ahnung hat und B: in der Lage ist kühlen Kopf zu bewahren obwohl er selbst betroffen ist. Das sehe ich in Deinem Text ehrlich gesagt nicht so...

  3. #3
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    Dein Vorschlag wäre also z.B. durch eine Schuldnerberatung einen Ratenplan mit allen Gläubigern erstellen zu lassen?

  4. #4
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    Ja, wenn du nun gut verdienst, hast du auch etwas anzubieten. Dann sollte das gut hinhauen.
    Bei einer Lohnpfändung wären auch nur etwa 300 Euro pfändbar.
    Das Wichtigste ist, dass du exakt das gedanklich akzeptieren solltest. Wenn du mit diesen Pfändungen zurecht kommst und keine weiteren neuen Schulden aufbaust, ist das die Idealvorstellung. Wenn die Gläubiger beim Einigungsversuch nicht mitmachen, akzeptiert man die Pfändungen. Mit rund 300€ monatlich ist das ja in überschaubarem Zeitrahmen erledigt. Konzentriere dich ansonsten auf deine Arbeit.

  5. #5
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    Ich möchte nach Möglichkeit eine Pfändung vermeiden und den Rest schnell abbezahlen.

    Das Problem ist eher bei einer Gehaltspfändung wären Sonn-/Feiertags- und Nachtschichtzuläge nicht pfändbar. Bei einer Kontopfändung hätte ich nur den Freibetrag vom P-Konto. Somit könnte man über die Kontopfändung doch deutlich mehr pfänden.

  6. #6
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    Zitat Zitat von pleite:-( Beitrag anzeigen
    Bei einer Kontopfändung hätte ich nur den Freibetrag vom P-Konto. Somit könnte man über die Kontopfändung doch deutlich mehr pfänden.
    Das stimmt doch so nicht. Es erfordert lediglich Initiative von Dir (i.d.R. entsprechender Antrag beim VG) damit Du auch auf dem Konto von Deinen unpfändbaren Lohnanteilen profitieren kannst.

  7. #7
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    Hi,
    es dürfte aber arg stressig werden, den Antrag jeden Monat zu stellen, wenn eine Quellenfreigabe nicht möglich ist.

    Gruß
    Ingo

  8. #8
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    Ich möchte nach Möglichkeit eine Pfändung vermeiden und den Rest schnell abbezahlen.
    Das ist doch auch völlig in Ordnung. Mir gings ja nur darum, dass du für dich eine Grenze setzt und die ist "Kann ich ohne neue Schulden von leben". Und die Grenze ist idealerweise auch genauso hoch/ niedriger als das, was du nach Pfändungen übrig hättest.

    Völlig falsch wäre es, wenn du den Gläubigern signalisierst, dass man dich unter Druck setzen kann. Dass du über das Schreckgespenst Pfändung so "erpressbar§" bist, dass du so viel abbezahlst, bis dass Miete usw. nicht mehr bezahlt werden. Also wieder neue Schulden aufgebaut werden.

    Alles andere wird sich dann zeigen.

  9. #9
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    @Ingo
    Ich glaub da hast Du recht, da ich ja dann beim VG jeden Monat meine Gehaltsabrechnung vorlegen müsste (wegen unpfändbare Zuschläge).

    @mepeisen
    Ich stimme Dir zu. Neue Schulden möchte ich keinesfalls machen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von pleite:-( Beitrag anzeigen
    @Ingo
    Ich glaub da hast Du recht, da ich ja dann beim VG jeden Monat meine Gehaltsabrechnung vorlegen müsste (wegen unpfändbare Zuschläge).
    Was spräche denn Deiner Ansicht nach bei Dir gegen eine Quellenfreigabe?

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