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Thema: "Umsatzsteuer wg. Forderungsübergang" / Universum Inkasso

  1. #11
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Oder um es einfacher zu sagen, kommt der Fahrpreis auf das Konto der Bahn muss diese nur 7% an Vater Staat abführen, ist die Forderung an ein Inkasso übergegangen muss dieses jedoch 19% abführen - somit wäre ein Aufschlag von 12% legitim.

    Einfach (original Forderung/107)*119, wenn das passt ist alles OK.
    Also manchmal hast du es echt drauf!

    Maßgeblich für den anzuwendenden Umsatzsteuersatz ist der Besteuerungssatz, der für die erbrachte Leistung im UStG vorgesehen ist. Die Umsatzsteuer ist vom Leistungserbringer, hier der Bahn, abzuführen.
    Ein Verkauf der Forderung durch die DB an ein Inkassounternehmen, erhöht nicht die Umsatzsteuer. Die Leistung (Beförderung) hat nämlich nach wie vor die Bahn erbracht.

    Ein Aufschlag auf die ursprünglichen 7% Umsatzsteuer kommt somit nicht in Frage!!!!!

    Und bitte, wenn du hier tiefer in die Diskussion einsteigen willst, dann lass uns das mit Nennung der §§ des UStG sowie der Nennung der jeweiligen Umsatzsteuerrichtlinien machen.

  2. #12
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    Zitat Zitat von LübeckRules Beitrag anzeigen
    - Gerichtsvollzieherkosten
    Wie hoch? Hat der wirklich was gemacht und wann?
    Zitat Zitat von LübeckRules Beitrag anzeigen
    - Adressanfrage basic mit 7,- €
    Bist Du denn nach der Titulierung umgezogen? Abgesehen davon würde ich sowas om Zweifel meist bestreiten und Nachweise verlangen. Können die selten erbringen...

  3. #13
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Also manchmal hast du es echt drauf!

    Maßgeblich für den anzuwendenden Umsatzsteuersatz ist der Besteuerungssatz, der für die erbrachte Leistung im UStG vorgesehen ist. Die Umsatzsteuer ist vom Leistungserbringer, hier der Bahn, abzuführen.
    Ein Verkauf der Forderung durch die DB an ein Inkassounternehmen, erhöht nicht die Umsatzsteuer. Die Leistung (Beförderung) hat nämlich nach wie vor die Bahn erbracht.

    Ein Aufschlag auf die ursprünglichen 7% Umsatzsteuer kommt somit nicht in Frage!!!!!

    Und bitte, wenn du hier tiefer in die Diskussion einsteigen willst, dann lass uns das mit Nennung der §§ des UStG sowie der Nennung der jeweiligen Umsatzsteuerrichtlinien machen.
    Sehen die Finanzverwaltungen anders, den die verkaufte Forderung ist ein eigenes "Produkt" und unterliegt eben dem vollen Steuersatz, die Leistung wurde vom Aufkäufer der Forderung erbracht, denn dieser hat der Bahn die riskante Forderung abgekauft und diese somit schadlos gestellt (das ist die zu versteuernde Leistung nach dem Fordungsübergang für Bahn und Forderungskäufer. Ob der volle Steuersatz an den Schuldner weitergegeben werden kann ich nicht beurteilen.

    https://www.stb-web.de/news/article.php/id/863

  4. #14
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Sehen die Finanzverwaltungen anders, den die verkaufte Forderung ist ein eigenes "Produkt" und unterliegt eben dem vollen Steuersatz, die Leistung wurde vom Aufkäufer der Forderung erbracht, denn dieser hat der Bahn die riskante Forderung abgekauft und diese somit schadlos gestellt (das ist die zu versteuernde Leistung nach dem Fordungsübergang für Bahn und Forderungskäufer. Ob der volle Steuersatz an den Schuldner weitergegeben werden kann ich nicht beurteilen.

    https://www.stb-web.de/news/article.php/id/863
    Ich bleib dabei, du hast nicht mal den Hauch einer Ahnung!

    Der Vorgang des Verkaufs der Forderung seitens der DB an einen Forderungsaufkäufer, tangiert den Schuldner (den Fahrkartenkäufer) nicht im aller geringstem. Denn weder die DB noch der Forderungsaufkäufer erbringen im Rahmen des Rechtsgeschäftes „Forderungsverkauf“ gegenüber dem Schuldner eine umsatzsteuerpflichtige Leistung.

    Eine Forderung netto 100,00 Euro zzgl. 7% USt. = 7,00 Euro somit 107,00 Euro brutto, bleibt gegenüber dem Schuldner immer eine Forderung von 107,00 Euro.

    Der neue Gläubiger (Forderungsaufkäufer) kann vom Schuldner nie mehr als die 107,00 Euro zzgl. eines etwaigen Verzugsschadens verlangen. Nichtmal, wenn ein IKB oder Rechtsanwalt ihm 19% USt. wegen ihrer Tätigkeiten in Rechnung stellen würden. Da er vorsteuerabzugsberechtigt ist, wären diese 19% USt. nämlich kein Verzugsschaden für ihn.

    Werd dir doch erstmal klar darüber, zwischen welchen Parteien der Forderungsverkauf eine umsatzsteuerpflichtige sonstige Leistung ist, bevor du hier dein Nichtwissen weiter zur Schau stellst.

  5. #15
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Ich bleib dabei, du hast nicht mal den Hauch einer Ahnung!

    Der Vorgang des Verkaufs der Forderung seitens der DB an einen Forderungsaufkäufer, tangiert den Schuldner (den Fahrkartenkäufer) nicht im aller geringstem. Denn weder die DB noch der Forderungsaufkäufer erbringen im Rahmen des Rechtsgeschäftes „Forderungsverkauf“ gegenüber dem Schuldner eine umsatzsteuerpflichtige Leistung.
    Ob sich das auf den Schuldner ausübt - keine Ahnung - das habe ich ja geschrieben. Die abzuführende Steuer ändert sich aber für den Aufkäufer der Forderung.

  6. #16
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    Fassen wir also zusammen: Die vom TE angefragte Forderungsbestandteil "Umsatzsteuer wg. Forderungsübergang" ist nicht geschuldet und gehört bestritten.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Fassen wir also zusammen: Die vom TE angefragte Forderungsbestandteil "Umsatzsteuer wg. Forderungsübergang" ist nicht geschuldet und gehört bestritten.
    Wenn der TE den Sachverhalt korrekt widergegeben bzw. dargestellt hat, ist der geforderte Betrag nicht geschuldet.

    Im übrigen dürfte es hier nur sehr wenige Fälle geben, in der außer der USt. aus dem ursprünglichen Geschäftsvorfall, durch den Schuldner irgendeine weitere USt., z.B. als Verzugsschaden, zu tragen wäre.

    Zum Beispiel wenn ein privater Vermieter der nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt idt, Mietforderungen durch einen Rechtsanwalt beitreiben läßt. Oder ein Arzt eine nichtbezahlte Rechnung.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Ob sich das auf den Schuldner ausübt - keine Ahnung - das habe ich ja geschrieben. Die abzuführende Steuer ändert sich aber für den Aufkäufer der Forderung.
    In #8 liest sich das aber ganz anders.

    Im übrigen ÄNDERT sich die Umsatzsteuer auch für den Aufkäufer nicht. Das ist umsatzsteuerlich ein völlig sepparat zu bewertender Vorgang, der zu dem Fahrkartenverkauf im Prinzip keinerlei umsatzsteuerliche Verbindung hat.

  9. #19
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    Die Forderungen werden doch, soweit ich weiß, gar nicht gekauft von der UI.

    @TE was ist tituliert?

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