Hallo!

In den letzten Monaten habe ich mich sehr gerne in diesem Forum informiert. Danke auch für offenen und ehrlichen Beiträge und Kommentare!

Nun hat sich bei mir folgende Situation ergeben:

Forderungen von zwei Parteien sind in der Insolvenztabelle aufgeführt.
Das Regelinsolvenzverfahren ist abgeschlossen und die Selbständigkeit vom IV freigegeben, da die Insolvenz nichts mit der Selbständigkeit zu tun hat.
Eine der beiden Forderungen ist durch die geschätzte(!) Umsatzsteuerforderung des Finanzamtestes für das Jahr der Insolvenz entstanden.

Im Moment ist es so, dass das Finanzamt Umsatzsteuerrückzahlungen nach der monatlichen Vorsteueranmeldungen einbehält. Ich habe es nachgelesen, aber die dürfen das. (i)

In diesem Zusammenhang habe ich zwei Fragen und hoffe, dass mir jemand da weiterhelfen kann:

a) Im Laufe des Verfahrens wurde ich vom IV angewiesen, für das Jahr der Insolvenzeröffnung eine Steuer- und Umsatzsteuererklärung zu erstellen. Als Ergebnis hat sich ergeben, dass die abzuführende Umsatzsteuer geringer ist, als die vom Finanzamt für die Insolvenztabelle geschätzte Summe.
Gibt es an dieser Stelle eine Möglichkeit diese Summe vom Finanzamt korrigieren zulassen?

b) Die restliche Umsatzsteuerforderung des Finanzamtes beläuft sich auf einen niedrigen XXX Betrag.
Besteht die Option diesen im Vergleich mit dem Finanzamt kleinen Betrag in Raten innerhalb weniger Monate auszugleichen, da die Selbständigkeit freigegeben wurde?
Falls die Forderungen des Finanzamtes beglichen wurden was passiert dann?
Gibt das Finanzamt, dann eine Rückmeldung ans Gericht/ den IV, dass die Forderungen beglichen wurden?
Für mich wäre die Situation angenehmer, wenn das Finanzamt aus der Insolvenzgeschichte „raus“ wäre.

Danke für die Unterstützung und die Rückmeldungen!