Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Gerichtsvollzieher unangekündigt vor der Tür?

  1. #1
    Registriert seit
    17.11.2017
    Beiträge
    53

    Standard Gerichtsvollzieher unangekündigt vor der Tür?

    Hallo,
    ich habe mich nun endlich durchgerungen und meinen Insolvenzantrag letzte Woche beim Amtsgericht eingeworfen.
    Nun wird ja hoffentlich alles seinen geregelten Gang gehen.

    Zwischenzeitlich habe ich von einem Gläubiger einen Mahnbescheid erhalten, die 2 Wochenfrist für den Widerspruch ist abgelaufen.

    Muss ich jetzt jederzeit damit rechnen das der Gerichtsvollzieher bei mir klingelt und vollstrecken will?
    Oder kündigen sich Gerichtsvollzieher vorher schriftlich an?

  2. #2
    Registriert seit
    14.08.2006
    Beiträge
    8.392

    Standard

    ja, Gerichtsvollzieher stehen in der Regel unangekündigt vor der Tür.
    Das ist der Sinn der Sache

    Aber: Zunächst mal muss bei dir jetzt ein Vollstreckungsbescheid eintrudeln, und auch dann steht da nicht sofort ein GV, die haben meist genug zu tun.

    Möglicherweise ist deine Inso bis dahin eröffnet, falls nicht:
    Bei dir ist vermutlich nichts zu holen, ein GV Besuch ist unspektakulär

  3. #3
    Registriert seit
    04.12.2007
    Beiträge
    16

    Standard

    Eine kurze Nachfrage von mir, ohne dem TE Angst machen zu wollen.
    Welche Vorraussetzungen müssen vorliegen, damit der GV die Wohnung öffnen lassen kann? Genügen dazu mehrere unangekündigte Besuche, bei denen niemand anzutreffen ist oder muss zumindest ein Besuch angekündigt und nicht wahrgenommen sein?

  4. #4
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    811

    Standard

    Zitat Zitat von armdranist Beitrag anzeigen
    Eine kurze Nachfrage von mir, ohne dem TE Angst machen zu wollen.
    Welche Vorraussetzungen müssen vorliegen, damit der GV die Wohnung öffnen lassen kann? Genügen dazu mehrere unangekündigte Besuche, bei denen niemand anzutreffen ist oder muss zumindest ein Besuch angekündigt und nicht wahrgenommen sein?
    Damit der GV die Tür öffnen darf muss er sich im Vorfeld zumindest ankündigen, und auch beim ersten angekündigten Besuch darf er das meines Wissens nach nicht.

  5. #5
    Registriert seit
    21.08.2006
    Beiträge
    1.536

    Standard

    Er muss sich einmal ankündigen und das machen die auch.

    Vor dem Türe aufbrechen lassen sie sich in der Regel auch einen Vorschuß vom Gläubiger zahlen. Dürfte je nach Region unterschiedlich sein, 200,00 Euro bis 350,00 Euro aber durchaus im üblichen Rahmen liegen. Zudem müssen Zeugen anwesend sein. Polizei- oder Gemeindebeamter würde einer reichen, ansonsten zwei erwachsene Personen. Einer davon kann der Schlüsseldienst Mensch sein.

    Kommt jetzt halt auch auf die Höhe der Forderung an, ob ein Gläubiger bereit ist, dass zu investieren.

  6. #6
    Registriert seit
    13.02.2016
    Beiträge
    343

    Standard

    Vor der kostspieligen Türöffnung holt man sich lieber ersteinmal Drittauskünfte nach §850i. Ist günstig und eine Konto-, Gehalts-,...-pfändung ist damit auch möglich.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •