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Thema: Mein Ehemann wurde als Drittschuldner eingesetzt bzgl. meiner Schulden

  1. #11
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Es macht fast den Anschein, als ob da jemand genau wüsste was er tut
    Naja, daß sollte schon jeder hinbekommen, der irgendwann mal einen Konoauszug gesehen hat und nicht immer nur auf den Endsaldo geschaut hat.

    Es ist halt so, wie Olaf es in #8 geschrieben hat, daß man dann halt sehr genau schauen muß, was zwischen Renteneingang (Wertstellung und ggf. der Verfügbarkeit, die je nach Bank abweichend von der Wertstellung sein kann) und Zugang des Beschlusses, an Geldbewegungen auf dem Konto war und wem von beiden man was zurechnen kann. Die Uhrzeit der Übergabe schreiben die GV ja in der Regel auf.

    Ich frag mich jetzt halt nur, ob der Gläubiger im Zweifelsfall tatsächlich die Vorlage der Kontoauszüge verlangen kann.

  2. #12
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Beim Zugang 02. Mai, ist es irgendwie doof, daß der 01. Mai ein Feiertag ist. Jetzt müßte man dann halt mal genau schauen, zu welcher Uhrzeit der Beschluß übergeben wurde.

    Ich denke, Barabhebungen am 30.04. und 01.05., könnte man durchaus der Rente der TE zurechnen. Mietzahlung für die Wohnung, zumindest mal 50%. Muss man halt sehr sehr genau schauen, was man der TE, ihrem Mann, bzw. beiden zurechnen kann.
    Renten werden üblicherweise zum letzten Arbeitstag des Monats (Wertstellung füher Vormittag) angewiesen, das wäre der 30.04.2018 gewesen.
    Da hätte der Ehemann 3 Tage Zeit gehabt bis zur Zustellung der Aufforderung nach ZPO § 840, die Rente der Ehefrau an diese bar auszuzahlen, da sie ja kein eigenes Konto hat. Er musste den an die Ehefrau auszuzahlenden Rentenbetrag dafür nicht von seinem Konto abheben, wenn seine Barmittel ausreichten.
    Mehr will ich dazu nicht sagen, um mich nicht erneut dem Vorwurf auszusetzen, unredliches Verhalten zu propagieren ....

  3. #13
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    Zitat Zitat von peter26 Beitrag anzeigen
    Mehr will ich dazu nicht sagen, um mich nicht erneut dem Vorwurf auszusetzen, unredliches Verhalten zu propagieren ....
    Nö, ich würde nicht sagen das an deinem Vorschlag etwas unredliches ist. Aber egal ob bei deinem oder anderen Vorschlägen, sollte m.E. definitiv etwas dabei heraus kommen, was den Ehemann der TE auch nicht nur ein ganz klein wenig der Gefahr einer Strafanzeige durch den Gläubiger aussetzt.

    Ich weiss leider nicht, welche Ansprüche die Gerichte an Drittschuldner stellen, um die Sachverhalte glaubhaft zu machen.

  4. #14
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    Kontobewegungen beweisen gar nichts. Selbst wenn der Ehemann sein Konto am Tag vor der Pfändung komplett leergeräumt hat, sagt das nichts darüber aus, ob er seiner Frau die ihr zustehende Rente auch gegeben hat. Er hätte ja auch alles im Spielcasino verjubeln können und würde seiner Frau noch immer die letzte Rente schulden. Es ist eben nicht das Konto gepfändet, sondern der Zahlungsanspruch der Ehefrau gegen den Ehemann auf Aushändigung der geschuldeten Rente.

  5. #15
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    Ich glaube ihr missachtet, dass die Rente die hier auf ein anderes Konto gegangen ist für den Monat gilt in dem sie kommt,also quasi rückwirkend und nicht wie die Grundsicherung /SGB II am letzten für den Folgemonat.
    Geändert von rike3 (04.05.2018 um 12:54 Uhr)

  6. #16
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    Ich frag mich jetzt halt nur, ob der Gläubiger im Zweifelsfall tatsächlich die Vorlage der Kontoauszüge verlangen kann.
    Wieso sollte er das nicht können? Er hat Anspruch auf notwendige Unterlagen um die Angaben und Berechnungen des Drittschuldners überprüfen zu können. Das wurde doch schon in verschiedensten Varianten vor Gerichten ausgeurteilt. Selbst wenn er sie nicht direkt rausgeben müsste: Sobald er verklagt wird, muss er ja irgendwie nachweisen, dass seine Angaben "Ist längst ausbezahlt" korrekt sind.

    ein ganz klein wenig der Gefahr einer Strafanzeige
    Ist halt die Frage, ab welchem Punkt man schlichtweg lügt und ab welchen Punkt nicht mehr. Wenn beispielsweise direkt am 2.5. die Miete abgeht und die Frau mit der Rente ihren Anteil zahlt. Dann ist das Geld erst mal weg. Wäre das dann wirklich eine Lüge, wenn man genau deswegen angibt, dass alles verbraucht ist? Es muss natürlich der Wahrheit entsprechen. Das zweite Problem ist halt, dass einem das auch einer glauben muss. Sich irgendetwas völlig lebensfremdes auszudenken, was nicht der Wahrheit entspricht, wird einem sicher auf die Füße fallen. Und zwar beiden...

  7. #17
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    Ich glaube ihr missachtet, dass die Rente die am letzten kommt für den Monat gilt in dem sie kommt und nicht wie die Grundsicherung /SGB II am letzten für den Folgemonat.
    Da es weder ein P-Konto gibt noch einen Pfändungsfreibetrag dürfte diese Sichtweise meiner Meinung nach egal sein. Denn es gibt ja Geld beim Ehemann und einen Auszahlungsanspruch der Ehefrau. Egal wann das Einkommen entstanden ist und für wann es zu rechnen ist. Oder?

  8. #18
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    Zitat Zitat von Olaf K Beitrag anzeigen
    Kontobewegungen beweisen gar nichts. Selbst wenn der Ehemann sein Konto am Tag vor der Pfändung komplett leergeräumt hat, sagt das nichts darüber aus, ob er seiner Frau die ihr zustehende Rente auch gegeben hat. Er hätte ja auch alles im Spielcasino verjubeln können und würde seiner Frau noch immer die letzte Rente schulden. Es ist eben nicht das Konto gepfändet, sondern der Zahlungsanspruch der Ehefrau gegen den Ehemann auf Aushändigung der geschuldeten Rente.
    Das nicht das Konto gepfändet ist, steht fest und war doch hier auch bisher gar nicht Teil der Diskussion. Das Konto sollte halt nur irgendwie „Beweismittelfunktion“ haben.

    Also, wenn schon Kontobewegungen nichts beweisen, wie sollen die beiden dann ggf. überhaupt gegenüber dem Gläubiger nachweisen, welche Ansprüche die Frau gegenüber ihrem Ehemann zum Zeitpunkt der Übergabe des Beschlusses hatte? Ist der Nachweis dann überhaupt irgendwie zu erbringen?

  9. #19
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Nö, ich würde nicht sagen das an deinem Vorschlag etwas unredliches ist. Aber egal ob bei deinem oder anderen Vorschlägen, sollte m.E. definitiv etwas dabei heraus kommen, was den Ehemann der TE auch nicht nur ein ganz klein wenig der Gefahr einer Strafanzeige durch den Gläubiger aussetzt.

    Ich weiss leider nicht, welche Ansprüche die Gerichte an Drittschuldner stellen, um die Sachverhalte glaubhaft zu machen.
    na, dann sag doch mal, was deines Erachtens definitiv dabei heraus kommen könnte .......

  10. #20
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    Zitat Zitat von Olaf K Beitrag anzeigen
    Kontobewegungen beweisen gar nichts. Selbst wenn der Ehemann sein Konto am Tag vor der Pfändung komplett leergeräumt hat, sagt das nichts darüber aus, ob er seiner Frau die ihr zustehende Rente auch gegeben hat. Er hätte ja auch alles im Spielcasino verjubeln können und würde seiner Frau noch immer die letzte Rente schulden. Es ist eben nicht das Konto gepfändet, sondern der Zahlungsanspruch der Ehefrau gegen den Ehemann auf Aushändigung der geschuldeten Rente.
    Genau so ist es, und dem Auszahlungsanspruch betr. die Rente an die Ehefrau kann er zumindest seit Wertstellung der Rente auf seinem Konto nachkommen, hier auch durch Übergabe von Bargeld, denn es geht ja nicht anders, weil die Ehefrau kein eigenes Konto hat. Ich nehme an, die Ehegatten handhaben das schon immer so .....
    Warum in diesem Thread immer wieder von Kontoauszügen fabuliert wird ist schwer verständlich, es verunsichert nur die Betroffenen.
    Geändert von peter26 (04.05.2018 um 20:16 Uhr)

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