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Thema: Widerspruch beim Verwaltungsgericht

  1. #11
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Das ist dann regemäßig ein Punkt an dem sich meine Unterstützungsmotivation erheblich verflüchtigt.
    Verständlich - jedoch kann der Hilfesuchende ja manchmal nichtmal etwas dafür, dass der Partner keine Auskunft geben will. :/
    Meine Freundin hatte vor kurzem das gleiche Problem - BAföG beantragt, Vater wollte partout nichts offenlegen, auch keine Erklärung abliefern, dass er keine Daten offenlegen will - Vater will aber auch keine Unterstützung leisten.
    Irgendwie blöd, wenn man als Hilfesuchender die Familie anbetteln muss.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    ER soll versichern, dass er von der Dame unterhalten wurde und die Dame jede Angabe verweigert.

    Ich bezweifle zwar ein wenig, dass das Amt sich so ohne Weiteres damit zufrieden geben wird aber hier scheint es sich ja um Personen zu handeln die dem Schutz ihrer Daten einen erheblich höheren Stellenwert zuschreiben als der Aussicht auf einen Rechtsstreit mit einer Behörde.

    Ich persönlich frage mich bei soetwas ja immer unweigerlich was diese eiserne Begeisterung für den Schutz der Daten wohl ausgelöst haben könnte, dass man bereit ist für dessen Verteidigung einen Rechtsstreit zu riskieren. Das ist dann regemäßig ein Punkt an dem sich meine Unterstützungsmotivation erheblich verflüchtigt. Diese Form der Existenzsicherung kann aus meiner Sicht gerne den Anwälten vorbehalten bleiben.
    meiner Beobachtung nach handelt es sich bei der Weigerung da Angaben zu machen auch oft um die Angst, dann mit herangezogen zu werden.
    Hier würde auch Aufklärung helfen.

    Vielleicht will die Partnerin nicht rein gezogen werden, nicht mit für die Schulden bezahlen und denkt wenn sie Angaben macht kann das passieren.

  3. #13
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    Zitat Zitat von camilla Beitrag anzeigen
    meiner Beobachtung nach handelt es sich bei der Weigerung da Angaben zu machen auch oft um die Angst, dann mit herangezogen zu werden.
    Hier würde auch Aufklärung helfen.

    Vielleicht will die Partnerin nicht rein gezogen werden, nicht mit für die Schulden bezahlen und denkt wenn sie Angaben macht kann das passieren.
    Da hast Du recht. Meine dargestellte Motivationsverflüchtigung beginnt auch erst dann einzusetzen wenn ich die von Dir genannten (nachvollziehbaren aber unbegründeten) Ängste unmissverständlich zerstreut habe ohne dadurch am Standpunkt des Gegenübers etwas gerüttelt zu haben.

    Wenn ein Ratsuchender überhaupt keinen Einfluss darauf hat ob die gewünschten Auskünfte erteilt werden oder nicht (etwa bei getrennt lebenden Ehegatten in extrem zerrütteter Gemengelage oder wie in tidus` Beispiel) ist das natürlich was anderes und meine Motivation ist ungebrochen.

  4. #14
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    Also, ich kenne Persönlich die jetzige Partnerin des Kubaner und ihn auch ziemlich gut, die Ex Frau kenne ich nicht
    Als er nach Deutschland kam, hatten die beide (also er und ex Frau), ein Restaurant eröffnet, ca. 200km von hier
    Durch falsche Investitionen und auch falsche Freunde der ex Frau, gingen die 2005 Pleite, er hatte ein Schuldenberg von ca. 10.000 Euro, was er auch bezahlt hat, denn er hat bis 2011 in der gleichen Fa. gearbeitet wo ich auch arbeite

    Dann wollte 2011 der Sohn nicht mehr bei der Mutter leben (ALG2 Empfänger), da er sich ständig unter Spannung mit den Freund der Mutter war, somit ist der Sohn hier wohnen gekommen und der Kubaner passte auf die 3 Kinder auf (der Sohn aus erste ehe und die jetzigen zwei)
    Die Lebensgefährtin hat den Restaurant von ihren Vater übernommen (sehr guter und renommierter lokal hier bei uns in der Gegend) und der Kubaner passt auf die Kinder auf, seine einzige Tätigkeit (ohne Lohn) er spielt im Restaurant der Frau, Freitag und Samstag das Piano.

    Das Sohn aus erster Ehe hat dort bis 2014 gelebt, bis es Streit gab mit der ex Frau, da Sie nicht erlauben wollte den Sohn nach Kuba zu schicken mit den Vater.
    Darauf hin, ist der Sohn wieder zu der Mutter gezogen (Oktober 2014)

    Es soll damals zu einen Streit gekommen sein, zwischen beide Frau (kenne keine Details)
    Deswegen, weigert sich jetzt die Partnerin jegliche Auskunft zu geben

  5. #15
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    Was mich bei dem ganzen stutzig macht
    Wenn er kein Einkommen hat und seine Partnerin keine Abgabe der Erklärung machen will das sie Unterhalt zahlt wer zahlt denn dann solche Sachen wie Krankenversicherung pp

    Kann es sein, da seit dem er das letzte dort angezeigt hat 3 Jahre vergangen sind , dass die das aktuell neu anfordern um zu schauen ob sich seit damals was verändert hat u. er das missverstanden hat
    Geändert von rike3 (16.04.2018 um 12:37 Uhr)

  6. #16
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ich persönlich frage mich bei soetwas ja immer unweigerlich was diese eiserne Begeisterung für den Schutz der Daten wohl ausgelöst haben könnte, dass man bereit ist für dessen Verteidigung einen Rechtsstreit zu riskieren. Das ist dann regemäßig ein Punkt an dem sich meine Unterstützungsmotivation erheblich verflüchtigt. Diese Form der Existenzsicherung kann aus meiner Sicht gerne den Anwälten vorbehalten bleiben.
    So sehr ich schätze was du sonst hier schreibst, das geht in die Richtung "Wer nichts zu verbergen hat.........."


    Jeder sollte ein Interesse an der eigenen Datenhoheit haben, und Daten nur dann weitergeben wenn er gesetzlich dazu verpflichtet ist ODER er einen deutlichen Mehrwert für sich erkennt - jedoch einfach der Neugier von irgendwelchen Behördenmitarbeitern zu folgen ist dann doch zu kurz gedacht.

    Auf welcher Grundlage ist die Lebensgefährtin zur Abgabe dieser Erklärung verpflichtet? Der Staat sollte sich freuen das sie für den Unterhalt des Partners aufkommt.

    Ich kann mir gut vorstellen warum man die Steuererklärung nicht abgeben möchte wenn man auch noch den Unterhalt für eine zweite Person trägt und ich kann mir auch gut vorstellen warum man nicht an Eidesstaat versichert das man für den Unterhalt des Lebenspartnernrs aufkommt - beides sind sehr private Angelegenheiten die wirklich niemanden etwas angehen der nicht beruflich dazu legitimiert ist.

    Aber bei Behörden hat man den Schutz der Privatsphäre längst abgeschafft und die Mitarbeiter sehen es als ihr verbrieftes Recht an jede Auskunft zu fordern und Notfalls Sanktionen auszusprechen.

  7. #17
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    Zitat Zitat von rike3 Beitrag anzeigen
    Was mich bei dem ganzen stutzig macht
    Wenn er kein Einkommen hat und seine Partnerin keine Abgabe der Erklärung machen will das sie Unterhalt zahlt wer zahlt denn dann solche Sachen wie Krankenversicherung pp

    Kann es sein, da seit dem er das letzte dort angezeigt hat 3 Jahre vergangen sind , dass die das aktuell neu anfordern um zu schauen ob sich seit damals was verändert hat u. er das missverstanden hat
    Die ca. 180 Euro zahlt die Frau bzw. Partnerin

    @Inso?
    mehr oder weniger, ist die Partnerin genau deine Auffassung

  8. #18
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    Zitat Zitat von eldiablo Beitrag anzeigen
    Die Lebensgefährtin hat den Restaurant von ihren Vater übernommen (sehr guter und renommierter lokal hier bei uns in der Gegend) und der Kubaner passt auf die Kinder auf, seine einzige Tätigkeit (ohne Lohn) er spielt im Restaurant der Frau, Freitag und Samstag das Piano.
    Schon seltsam das man sich erklären muss wenn man ein Lebensmodell lebt das von unserer christlich geprägten Gesellschaft eigentlich gewollt ist, und für das der Staat Jahr für Jahr Milliarden ausgibt (Eltern verbringen mehr Zeit mit ihren Kindern).

  9. #19
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    Hi,
    Zitat Zitat von eldiablo Beitrag anzeigen
    Die ca. 180 Euro zahlt die Frau bzw. Partnerin
    das wäre doch ein schöner Beleg für's Amt...

    Gruß
    Ingo

  10. #20
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    Es kommt in unserem gesellschaftlichen Denken schlichtweg nicht vor, dass jemand kein Einkommen hat und trotzdem seinen Lebensunterhalt bestreitet, ohne etwas vom Staat zu bekommen.
    Wenn es etwas nicht gibt, muss halt geschnüffelt werden.

    Ich musste damals dem Wohngeldamt nachweisen, dass ich nicht mit meinem Bruder (mit dem ich damals zusammen eine WG hatte) verheiratet bin. Manche Nachfragen sind so irre, da möchte man seinen Kopf unablässig auf die Tischplatte schlagen.

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