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Thema: Brief vom Amtsgericht

  1. #1
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    Standard Brief vom Amtsgericht

    1. Es wird schriftliches Verfahren gem. § 5 Abs. 2 Insolvenzordnung angeordnet
    für folgende Verfahrensabschnitte:
    ● Schlusstermin gem. § 197 InsO:
    - Erörterung der Schlussrechnung des Insolvenzverwalters
    - Erhebung von Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis durch die Insolvenzgläubiger
    - Entscheidung der Gläubiger über nicht verwertbare Gegenstände der Insolvenzmasse
    - Entscheidung der Gläubigerversammlung, dem Treuhänder die Überwachung der Erfüllung
    der schuldnerischen Obliegenheiten zu übertragen
    - Entscheidung über eine abweichende Vergütungsregelung
    2. Die Beteiligten erhalten Gelegenheit bis einschließlich xx xx xxxx
    - Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis und die Schlussrechnung
    - Anträge zur Entscheidung der Gläubiger über nicht verwertbare Vermögensgegenstände
    - Anträge auf Versagung der Restschuldbefreiung (mit Begründung und Glaubhaftmachung)
    - sowie Anträge auf Übertragung der oben bezeichneten Aufgaben auf den Treuhänder und
    eine abweichende Vergütungsregelung hierfür
    schriftlich bei dem Insolvenzgericht vorzulegen.
    Der Vornahme der Schlussverteilung gem. § 196 Abs. 2 InsO wird zugestimmt.

    Den Brief habe ich vom Amtsgericht bekommen,könnte mir jemand kurz erläutern was diese 2 Abschnitte ungefähr bedeuten?

    Vielen Dank und liebe Grüße vom Grashüpfer

  2. #2
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    Hi,
    nach der Schlussverteilung wird Dein Verfahren aufgehoben, worüber Du einen Beschluss erhälst, und danach bist Du in der Wohlverhaltensphase.

    Gruß
    Ingo

  3. #3
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    ohje ich bin ja erst seit ca einem 3/4 Jahr in der Privatinsolvenz das dauert ja dann noch ewig bis ich in dieser WVP bin.

    Aber herzlichen Dank für die Info Ingo und das du mir geholfen hast

  4. #4
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    Zitat Zitat von Grashüpfer Beitrag anzeigen
    ohje ich bin ja erst seit ca einem 3/4 Jahr in der Privatinsolvenz das dauert ja dann noch ewig bis ich in dieser WVP bin.

    Aber herzlichen Dank für die Info Ingo und das du mir geholfen hast
    Wenn Du bereits nach einem 3/4 Jahr diese Benachrichtigung über den anstehenden Schlusstermin erhalten hast, ist das m.E. relativ flott! Kurzfristig nach dem von dir ge"x"tem Datum wird der schriftliche Schlusstermin abgehalten, dann kann der IV die Verteilung vornehmen und die WVP ist nicht mehr fern...

  5. #5
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    Ach Mist ds habe ich noch vergessen was auch noch drin steht:

    Anträge und Einwendungen können schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle bei dem Amtsgericht XXXXXXX erhoben werden.

    Einwendungen sind glaubhaft zu machen.
    Diese Schlussanhörung ersetzt den Schlusstermin.Stellungsnahmen,die nach dem oben genannten Zeitpunkt eingehen,können als verspätet nicht mehr eingezogen werden.

    Gem.§ 290 Abs.2 Inso kann der Gläubiuger bis zum Schlusstermin schriftlich einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen.Dieser Antrag ist nur zulässig,wenn ein Versagensgrund glaubhaft gemacht wird.


    Ist trotzdem die WVP bei mir nicht mehr fern? Olaf

  6. #6
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    In den allermeisten Verfahren werden von Gläubigern keine Einwendungen mehr erhoben oder Anträge gestellt. Nur dann würde es sich noch nennenswert verzögern.

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