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Thema: @Forenbetreiber und Admins

  1. #1
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    Standard @Forenbetreiber und Admins

    Servus, ich hätte da mal eine Frage.

    Warum werden hier eigentlich User geduldet, die ganz offensichtlich Straftaten (Betrug etc.) befürworten und hier auch relativ offen schreiben, wie man diese begehen kann? Warum werden Threads, deren Ausgangslage die Bitte nach „Anleitungen zum Betrug“ sind, nicht rigoros gelöscht?

    Gut, daß Internet und damit auch die Internetforen, haben als hohen Wert bzw. hohes Gut, die Meinungsfreiheit! Hört die aber nicht da auf, wo die Meinungsfreiheit bzw. deren Umsetzung, in eine Straftat münden?

    Gut, daß es mit erheblichem Aufwand verbunden ist, derartige User und Threads immer zu ermitteln, stelle ich nicht in Frage. Auch weiss ich (bzw. vermute ich), daß ihr hier auch einen nicht gerade geringen Teil eurer Freizeit „investiert“. Nur, wenn ich hier schreiben würde „xy“ ist ein A****loch, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Beitrag nach 1, 2 Stunden gelöscht und ich gesperrt bin. Warum geht das nicht auch, bei offensichtlich rechtsüberschreitenden bzw. haarscharf an der Legalität laufenden Beiträgen?

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Servus, ich hätte da mal eine Frage.

    Warum werden hier eigentlich User geduldet, die ganz offensichtlich Straftaten (Betrug etc.) befürworten und hier auch relativ offen schreiben, wie man diese begehen kann? Warum werden Threads, deren Ausgangslage die Bitte nach „Anleitungen zum Betrug“ sind, nicht rigoros gelöscht?

    Gut, daß Internet und damit auch die Internetforen, haben als hohen Wert bzw. hohes Gut, die Meinungsfreiheit! Hört die aber nicht da auf, wo die Meinungsfreiheit bzw. deren Umsetzung, in eine Straftat münden?

    Gut, daß es mit erheblichem Aufwand verbunden ist, derartige User und Threads immer zu ermitteln, stelle ich nicht in Frage. Auch weiss ich (bzw. vermute ich), daß ihr hier auch einen nicht gerade geringen Teil eurer Freizeit „investiert“. Nur, wenn ich hier schreiben würde „xy“ ist ein A****loch, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Beitrag nach 1, 2 Stunden gelöscht und ich gesperrt bin. Warum geht das nicht auch, bei offensichtlich rechtsüberschreitenden bzw. haarscharf an der Legalität laufenden Beiträgen?
    Nun ja, ich habe in diesem Forum keine Anregungen zu Straftaten gesehen. „Haarscharf an der Legalität“ ist immer noch legal. Oder etwa nicht?
    Es gibt auch Schuldner, die von keiner Vermögensauskunft bedroht sind und die kein Insolvenzverfahren anstehen haben, obwohl es auch denen grundsätzlich nicht versagt wäre, ein Auslandskonto, ich nehme an, darum geht es dir, zu führen. Für die dürfte eher das Forum „Insolvenzprobleme“ das richtige sein.
    Ein völlig legales Auslandskonto kann aus einer Vielzahl von Gründen sehr vorteilhaft und interessant sein, und zwar nicht um damit etwas Illegales anzustreben.
    Für >90% der hier Postenden, die zusehen müssen, wie sie ihren Lebensunterhalt zusammenkratzen, ist es eher nichts.

  3. #3
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    Wie ich im anderen Thema schon schrieb: Legal ist das mitunter nicht, Geld "im Ausland in Sicherheit" zu bringen und vorsätzlich die Hürden extrem zu erhöhen. Jeder kann Google bedienen und sich die zahlreichen Urteile zum §288 StGB mal anschauen. Auch wenn mein Beispiel mit mehreren Millionen und außerhalb der EU und auch noch mit Hilfe Dritter ein Extrem ist, sind die Grunderkenntnisse in diesem Urteil doch eindeutig.

    Und ob solche Aktionen am Ende für sich und ohne strafrechtliche Verurteilung eine RSB-Versagung zur Folge hat, das steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

    Auch wenn mucel und ich hier im Forum schon aneinandergeraten sind, muss ich ihm in diesem Punkt 100% recht geben. Und Joshua genauso.

    Was mit dem "Ich lebe mal mehrere Monate in England, ziehe dort die Insolvenz durch" noch relativ witzig anmutete, nimmt in diesen Themen schon abenteuerliche Züge an. Und das zu verharmlosen als ein "Man sucht ja nur Schlupflöcher", darüber kann ich auch nur den Kopf schütteln.

    Ja, nicht jedes Auslandskonto ist eine Straftat in diesem Bereich. Aber genauso wenig ist es automatisch völlig legal.

    Es gibt auch Schuldner, die von keiner Vermögensauskunft bedroht sind und die kein Insolvenzverfahren anstehen haben
    In dem Thema ging es ausdrücklich seitens des TE darum, die anstehenden Pfändungen deutlich zu erschweren. Und da ist es nicht weit zum Straftatbestand, wenn man sich die Urteile mal so durchliest. Deswegen habe ich das OLG mal zitiert.

    Und der User Eugenios wurde sogar überdeutlich:
    man kann ja kurz nach der VA ein neues Auslandskonto eroeffnen
    Also deutlicher kann man die Grenze doch nicht überschreiten oder?
    Geändert von mepeisen (02.04.2018 um 13:30 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen

    Und der User Eugenios wurde sogar überdeutlich:
    man kann ja kurz nach der VA ein neues Auslandskonto eroeffnen
    Also deutlicher kann man die Grenze doch nicht überschreiten oder?
    Man kann auch kurz nach der VA ein neues deutsches Konto eröffnen, nicht nur ein Auslandkonto, das ist per se nicht illegal …..

  5. #5
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    das ist per se nicht illegal …..
    Habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben (ich zitiere mich selbst):

    In dem Thema ging es ausdrücklich seitens des TE darum, die anstehenden Pfändungen deutlich zu erschweren.
    Hast du dir denn wenigstens die Urteile mal durchgelesen? Bereits eine konkrete Absicht, das Vermögen zu verstecken "an Orten, an denen der Gläubiger das nicht vermutet" oder die Vollstreckung deutlich zu erschweren, reicht einigen Gerichten und einigen Meinungen in der Fachliteratur aus.

    Nein, ein neues Konto irgendwo zu eröffnen ist per se nicht illegal, wenn man beispielsweise das pfändbare Geld da belässt, wo es (auch laut Vermögensauskunft) ist.

    P.S.: Zur Augenwischerei, das sei eine deutlich höhere Hürde heutzutage habe ich folgenden Link gefunden: https://www.haufe.de/recht/kanzleima...22_394802.html

  6. #6
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    Hast du dir denn wenigstens die Urteile mal durchgelesen? Bereits eine konkrete Absicht, das Vermögen zu verstecken "an Orten, an denen der Gläubiger das nicht vermutet" oder die Vollstreckung deutlich zu erschweren, reicht einigen Gerichten und einigen Meinungen in der Fachliteratur aus.

    Nein, ein neues Konto irgendwo zu eröffnen ist per se nicht illegal, wenn man beispielsweise das pfändbare Geld da belässt, wo es (auch laut Vermögensauskunft) ist.

    P.S.: Zur Augenwischerei, das sei eine deutlich höhere Hürde heutzutage habe ich folgenden Link gefunden: https://www.haufe.de/recht/kanzleima...22_394802.html
    Die Urteile, soweit sie denn Bestand hatten, würde ich gerne kennenlernen.
    Niemand ist verpflichtet, pfändbares Geld auf dem Konto zu belassen, wo es bei der Vermögensauskunft war. Die Vermögensauskunft ist eine Momentaufnahme. Warum werden hier immer wieder unzutreffende Auskünfte gegeben. Jeder soll für sich selbst entscheiden.
    Die erleichterte europäische Kontenpfändung ist nicht neu, die gibt es schon seit über einem Jahr. Die Hürde ist immer noch deutlich höher als bei der Pfändung in Deutschland.

  7. #7
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    Ich sehe das so
    Jeder muss für sich selbst entscheiden wie er mit seiner Schuldensituation umgeht und ob er tatsächlich solchen Empfehlungen folgt, denn jeder ist für sich verantwortlich und wenn er auffliegt, hat er alleine die Konsequenzen zu tragen,wie immer die auch aussehen.
    Und manchmal kommen manche Sachen erst nach Jahren ans Licht wie bei den SGB II Empfänger durch eine Steuer-CD http://www.rechtsprechung.niedersach...rue#focuspoint und das kann dann harte Konsequenzen haben

  8. #8
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    In dem Thema ging es ausdrücklich seitens des TE darum, die anstehenden Pfändungen deutlich zu erschweren.
    Der TE schrieb in seinem Ausgangspost ausdrücklich: "Natürlich ist klar, dass auch solch ein Konto bei einer EV angegeben werden muss ..."

    Dann sollte man ihm auch nichts anderes unterstellen.
    Damit kommt er seinen gesetzlichen Pflichten nach, das ist geltendes Recht.
    In Pfinztal etwa nicht?

  9. #9
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben (ich zitiere mich selbst):


    Hast du dir denn wenigstens die Urteile mal durchgelesen? Bereits eine konkrete Absicht, das Vermögen zu verstecken "an Orten, an denen der Gläubiger das nicht vermutet" oder die Vollstreckung deutlich zu erschweren, reicht einigen Gerichten und einigen Meinungen in der Fachliteratur aus.

    Nein, ein neues Konto irgendwo zu eröffnen ist per se nicht illegal, wenn man beispielsweise das pfändbare Geld da belässt, wo es (auch laut Vermögensauskunft) ist.

    P.S.: Zur Augenwischerei, das sei eine deutlich höhere Hürde heutzutage habe ich folgenden Link gefunden: https://www.haufe.de/recht/kanzleima...22_394802.html
    Es kann sich nach Abgabe einer Vermögensauskunft jede Menge an der Vermögenssituation des Schuldners ändern ohne das die irgendwie strafrechtlich relevant wäre. Überweisungen, Abbuchungen oder auch Barabhebungen sind nach wie vor möglich - Zahlungseingänge auch.

    Und natürlich sind EU Auslandskonten jederzeit pfändbar - sie sind nur noch nicht automatisiert von Behörden oder dem GV abrufbar.

    Strafbar wäre die hier immer wieder genannte Keksdose unter bestimmten Umständen auch. Gerade im eröffneten Insolvenzverfahren rechtlich nicht OK.

  10. #10
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    In Pfinztal etwa nicht?
    Wenn du solch einen als Provokation gemeinten Unsinn mal aus deinen Posts rauslässt, bekommst du von mir auch Gerichtsurteile zum Nachlesen.
    Ansonsten disqualifizierst du dich selbst. Schade, dass immer wieder so Leute wie du auf so ein albernes Niveau zurückfallen müssen.

    Wir diskutieren hier über ein Thema und nicht über Privatsituationen oder über Wohnorte o.ä.

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