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Thema: Rentnerin u. Kleingewerbe

  1. #21
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    Um hier den Pfändungsfreibetrag zu erhöhen, musst Du einen Antrag gem. § 850i Abs. 1 ZPO stellen.
    Das Gericht wird dann nach freier Schätzung (die Du mit aussagekräftigen Unterlagensozusagen unterstützt) aus Deinem Bruttolohn eine Nettofreigrenze zaubern.

    Wobei ich ja in Deinem Falle spannend fände: Da Deine Freiberuflichkeit zusätzlich zur Rente ohnehin schon als Mehrarbeit gilt und nur zur Hälfte pfändbar ist wäre es ja logisch, dass dieser Zusammenhang auch in dem Beschluss berücksichtigt würde da Du ja sonst quasi doppelt profitieren würdest.

  2. #22
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    ..danke für deine Antwort, ganz verstehe ich nicht wie du das meinst, welchen Beschluss meinst du, und was meinst du mit Doppel profitieren..? Also ich muss auf jedem Fall zum Gericht und einen Pfändungsss Schutz für mein NEUES Konto beantragen. Wobei, jetzt wo ich schreibe verstehe ich langsam, jedoch muss ja schon eine höherer Freibetrag sein, sonst könnte ich ja meine Zahlungen i. Falle einer Pfändung nicht tätigen.

    Meinen nächster Termin bei d. SB , wo dann alles eingeleitet wird ist erst am 08. Mai..

  3. #23
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    Zum einen sind laut einem Grundsatzurteil des BGH selbständige Einkünfte die zusätzlich zu einer Altersrente erwirtschaftet werden als Mehrarbeit zu betrachten und demnach zu Hälfte unpfändbar. (BGH, Beschluss vom 26.06.2014, IX ZB 87/13)

    Hinzu käme dann der oben genannte "Brutto/Netto-Antrag". Da ich so einen Fall selber noch nicht hatte, wüsste ich spontan nicht genau wie ein solcher Antrag genau berechnet werden würde und habe dazu "laut gedacht". Ich stells mir kompliziert vor
    Geändert von Caffery (15.04.2018 um 08:43 Uhr)

  4. #24
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    ..da ich ja sehr viel Angst vor diesem Schritt habe..war dein letzter Satz jetzt ironisch gemeint...ich habe ja schon Angst, das mir meine Zahlen nicht geglaubt werden, ich existierte tatsächlich von einer Woche zur nächsten, heisst kann ich kommende Woche keinen Umsatz mit meinem Handwerk machen ...hoffe du bist nicht genervt

  5. #25
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    Watt? genervt? Quark!

    Ich wollte Dich mit meinem "laut denken" nicht verwirren oder ängstigen. Das was ich mit "kompliziert" meinte ist auch weniger kompliziert für Dich sondern eher für die betreffende Person die den Freibetrag errechnen bzw. schätzen soll.

    Besprich das mit dem Antrag mal mit Deiner Beratungsstelle.

  6. #26
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    Hi,

    ich habe Deine Beiträge bis auf Dein erstes Posting hier zusammengeführt, da hier sonst relevante Details fehlen. Bleibe bitte in diesem Thread.

    Im ersten Beitrag schreibst Du, dass Du ALG II im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft beziehst. Hier im jetzt zweiten Thread gibst Du Dein Alter mit 66 Jahren an. Damit fällst Du nach § 7a SGB II aus dem ALG II-Bezug raus. Wird Dein Einkommen vielleicht beim ALG II Deines jüngeren Partners berücksichtigt oder meintest Du Grundsicherung vom Sozialamt?
    Wie auch immer scheint eine Unterhaltspflicht zu bestehen und möglicherweise ist auch nichts pfändbar.

    Außerdem scheint das neue Konto ja noch garnicht gepfändet zu sein. Dann gibt es noch keinen Grund zur Umwandlung in ein P-Konto und es gibt auch kein Rechtsschutzbedürfnis für eine gerichtliche Entscheidung über eine Erhöhung des Freibetrages.

    Frage Deinen Schuldnerberater, ob und ggf. wieviel von Deinem Einkommen pfändbar ist und ob die Insolvenzverwalter an Deinem Ort normale Konten freigeben oder auf ein P-Konto bestehen.

    Gruß
    Ingo

  7. #27
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    Danke für die Antworten, für Ingo , ich bezog bis zum Renteneintritt Mai 17, einen Zuschuss vom Jobcenter, jetzt natürlich nicht mehr. Ich bin alleinstehend. Zu meinen Gläubigern gehört das Inkasso der BA . Da meine Rente sehr niedrig ist und ich con Nov bis Febr. Umsatzeinbrüche hast bekomme ich jetzt 40,-Grundsicherung. Die möchte ich jedoch nicht weiter in Anspruch nehmen, da sich die Umsätze wieder verbessert haben.
    Kontopfändung besteht noch nicht, aber wen ich jetzt die Zahlungen einstelle..wie gesagt Anfang Mai ist der nächste Termin bei d. SB ich kann natürlich auch anrufen.. ich werde halt immer panisch , wach e. Nacht auf, und dann schießt mir wieder etwas im Kopf.. Ich hatte halt gehofft, das ich alles schaffe, aber geht .

    Vielen Dank noch einmal für die Antworten LG

  8. #28
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    Hi,
    Zitat Zitat von Frage-zeichen Beitrag anzeigen
    Kontopfändung besteht noch nicht, aber wen ich jetzt die Zahlungen einstelle..wie gesagt Anfang Mai ist der nächste Termin bei d. SB
    bis dahin ist sicherlich keine Kontopfändung zu erwarten. Zum einen mahnt das Inkasso der BA zunächst und zum anderen kennen die Dein neues Konto ja noch nicht.

    Gruß
    Ingo

  9. #29
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    Du machst dir das Leben selbst schwer.
    Bei zusätzlichen Grundischerungsbezug würde ich , wenn ich an deiner Stelle wäre ,den Antrag auf Niederschlagung bei der BA und warten was passiert
    Es soll ja Gläubiger geben die wenn Leute unbefristete EU Rentner oder Alltersrente mit grundsicherung beziehen forderungen nicht mehr weiter verfolgen.Ob die BA auch dazu gehört??? Also ich würde es wenn ich an deiner Stelle wäre probieren, denn mehr als ein nein kann nicht kommen
    Geändert von rike3 (15.04.2018 um 15:09 Uhr)

  10. #30
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    Hallo Ingo, beim Inkasso d. BA bin ich schon gemahnt späteste Fälligkeit wäre der 18.04. für die März Rate, und meine Rente kommt noch nicht a.d. neue Konto, dies habe ich jetzt erst eröffnet.
    Deshalb habe ich halt Angst ob die schnell Vollstrecken können.

    Was bedeutet das mit dem "freigeben" und wieso ob der Insolvenzverwalter auf ein P-Konto besteht. Ich dachte das macht man selbst zur eigenen Sicherheit, jetzt verstehe ich wieder einiges nicht mehr.

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