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Thema: Bankkonto im Ausland, Erfahrungen?

  1. #31
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Das sehen Gerichte mitunter anders.

    Auch wenn der dortige Fall etwas umfangreicher ist, möchte ich mal das OLG Frankfurt anführen, 10. März 2005 · Az. 2 Ws 66/04.
    Sicherlich findet man noch weitere.
    Das zitierte Urteil des OLG Frankfurt hat mit dem Thema des Thread nichts, aber auch gar nichts, zu tun.
    Dort ging es um Geldwäsche mittels Involvierung eines Rechtsanwalts, eines Strafverteidigers. Angeklagt wurde übrigens der Rechtsanwalt.

  2. #32
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    Standard Geld bunkern und nicht mehr zahlen!

    Zitat Zitat von joshua64 Beitrag anzeigen
    Wow, eine richtige sinnvolle Antwort die man im Müll hauen sollte.
    Nein, die Privatbank in Lettland existiert wirklich, sogar heute noch. Habe auch selbst gute Erfahrungen mit dieser Bank im Euroraum gemacht, auch wenn die Muttergesellschaft in der Ukraine gerade verstaatlicht wurde, weil die Anteilseigner die eigene Bank ausgeraubt haben.

    Osteuropaeischer Flair, vermischt mit vielleicht ukrainischen und italienischen Mafia-Gefuehlen. Ein richtiger "Auslandskick" eben, und eine "Privatbank" fuer jedermann. Und ausser Ukraine, Russland, Lettland ist die Privatbank aktiv in Griechenland, Zypern, Italien. Alles sehr nette Laender fuer Schuldner.

  3. #33
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    Zitat Zitat von Euregios Beitrag anzeigen
    Nein, die Privatbank in Lettland existiert wirklich, sogar heute noch. Habe auch selbst gute Erfahrungen mit dieser Bank im Euroraum gemacht, auch wenn die Muttergesellschaft in der Ukraine gerade verstaatlicht wurde, weil die Anteilseigner die eigene Bank ausgeraubt haben.

    Osteuropaeischer Flair, vermischt mit vielleicht ukrainischen und italienischen Mafia-Gefuehlen. Ein richtiger "Auslandskick" eben, und eine "Privatbank" fuer jedermann. Und ausser Ukraine, Russland, Lettland ist die Privatbank aktiv in Griechenland, Zypern, Italien. Alles sehr nette Laender fuer Schuldner.
    Du hast echt nicht mehr alle auf der ......
    Gehasst
    Verdammt
    Vergöttert

  4. #34
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    Standard Ich hab echt nicht mehr alle auf der ...

    Zitat Zitat von joshua64 Beitrag anzeigen
    Du hast echt nicht mehr alle auf der ......
    Lieber Joshua, Ausgangsfrage vom Post war: "Gibt es zu Konten im Ausland Erfahrungen? Positive wie negative?" ... und zwischen den Zeilen Themen wie "Pfaendung und Legalitaet der Konten".

    Um die Ausgangsfrage zu beantworten, ja, es gibt bei mir positive Erfahrungen mit Auslandskonten:

    1) Privatbank Lettland - Cool, per Postident letztlich auch ein Konto in Russland oder der Ukraine bekommen zu koennen. Zum Thema Pfaendung, obwohl
    ich dem Finanzamt dieses Konto angegeben habe, wurde es nicht gepfaendet. Anscheinend haben die Angst vor ukrainischen Banken.

    2) Caxia Economica - Sparkonto - Manaus, Brasilien. Auch sehr cool, als mal eine Pfaendung einging, rief der Bankberater an, doch lieber das Geld
    abzuheben

    3) KCB (Kenyan Commercial Bank), auch sehr cool, Kontoeroeffnung ging per Reisepass, und wer gerne mit Schillings aus Afrika traeumt, ist hier gut
    aufgehoben

    4) Die UK Klassiker: Monzo, Monese, Revolut Card, Starling, bald auch N26 UK, Fidor UK ohnehin schon, die Auswahl ist riesig.

    Negative Erfahrungen auch:

    5) Banco Union / Ahorros Paraguayos - Bank dicht/Pleite

    6) Banco Economico, Brasilien, ebenfalls Bankenpleite

    7) Fininvest, Sao Paulo, Brasilien, wurde da reingelegt mit kombinierten Finanz/Kreditprodukten. Fininvest gehoerte damals zum Berlusconi Silvo
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  5. #35
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    Ich bin jetzt im vierten Jahr obdachlos und benutze dennoch seit nunmehr fast zwei Jahren die Revolut Prepaidkreditkarte mit entsprechend angehängtem Konto.

    Ich habe mir die Karte problemlos zu der Adresse eines Freundes schicken lassen können obwohl diese ja nicht auf meinem Ausweis stand den ich per Fotoscan an die Betreibergesellschaft schicken musste.


    Obwohl ich auch schon mal eine angesparte vierstellige Summe auf dem Kreditkartenkonto längerfristig geparkt hatte und meine Gläubiger wissen dass ich von meinem deutschen Konto zu Revolut nach England überweise ist bisher nichts passiert. Das Geld fließt dort ja so viel ich weiß wie z.B. bei Paypal auf ein Gemeinschaftskonto. Da ist es juristisch schwerer die Summe eines Einzelnen herauszufordern.
    Hätte nie gedacht dass mir das Steuerhinterzieherparadis der Reichen England selbst mal in der Not helfen würde !


    In meinen Augen gibt es genug Mittel und Wege sich auch als Schuldner einen Notgroschen anzusparen.
    Es ist halt eine Gewissensfrage da man sich zum Teil schon mindestens in einer juristischen Grauzone befindet.

    Anfangs hatte ich Schuldgefühle aber nachdem ich mehrmals bei vielen Stellen um Hilfe gebeten und kaum welche bekommen habe hat sich meine Sicht dahingehend verändert.
    Und wenn ich deshalb ins Gefängnis komme dann habe ich damit immerhin ein Dach über den Kopf, medizinische Betreuung und genug zu Essen.

  6. #36
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    Standard Auslandskonten - Ideal fuer Obdachlose, Aussteiger, Schuldner

    Zitat Zitat von Forest Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt im vierten Jahr obdachlos und benutze dennoch seit nunmehr fast zwei Jahren die Revolut Prepaidkreditkarte mit entsprechend angehängtem Konto. ...

    Obwohl ich auch schon mal eine angesparte vierstellige Summe auf dem Kreditkartenkonto längerfristig geparkt hatte und meine Gläubiger wissen dass ich von meinem deutschen Konto zu Revolut nach England ....

    In meinen Augen gibt es genug Mittel und Wege sich auch als Schuldner einen Notgroschen anzusparen. ....nachdem ich mehrmals bei vielen Stellen um Hilfe gebeten und kaum welche bekommen habe ....
    Dir ist schon klar, dass Revolut nur bis 200 Euro gebuehrenfreien Bargeldbezug auf Automaten anbietet, danach werden 2% faellig? "Workaround" ist der "Cash Back" in Supermaerkten.

    Auch wenn bisher nicht gepfaendet wurde, und die Pfaendung von Anteilen eines Sammelkontos schwierig ist, gerade in UK, heisst es nicht, dass Glaeubiger es nie versuchen werden. Vierstellige Summen wuerde ich auf mehrere Karten aufteilen, und bei fuenfstelligen mir was ausserhalb Europas suchen.

    Transferwise hat einen interessanten Blog zum Thema Bankkonten weltweit, Laenderspezifisch, mit wertvollen Hinweisen zum Leben im Ausland und anderen Themen: https://transferwise.com/de/blog/tag/life-abroad

    Und die "Stellen zur Hilfe" helfen meist nur, wenn Du in deren Schema passt, auch karikative Stellen machen es nicht nur aus Naechstenliebe, sondern auch aus eigenen wirtschaftlichen Interesse. Als ich mal in einer Notunterkunft uebernachtete, war ich ueberrascht, das die karikative Stelle pro Uebernachter 29 Euro der Stadt in Rechnung stellt, mehr als ein Hostel.
    Geändert von Euregios (17.04.2018 um 08:12 Uhr)

  7. #37
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    Wahrscheinlich hatte die Unterkunft "osteuropäischen Flair, vermischt mit ukrainischem und italiänischen Mafia-Gefühlen. Ein richtiger "Auslandskick" eben ...".

    Und das kostet nun mal ...

    Oder diese karitative Stelle hatte festgestellt, dass Du nicht in deren Schema passt (eventuell Bett... näää ... ich schreibe es lieber doch nicht ). Daraufhin haben sie ihre Nächstenliebe eingestellt und sich nur noch ihren wirtschaftlichen Interessen gewidmet.


  8. #38
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    Zitat Zitat von Forest Beitrag anzeigen
    ...Hätte nie gedacht dass mir das Steuerhinterzieherparadis der Reichen England selbst mal in der Not helfen würde! ...Und wenn ich deshalb ins Gefängnis komme dann habe ich damit immerhin ein Dach über den Kopf, medizinische Betreuung und genug zu Essen.
    Am besten ziehst Du als Obdachloser mal ins Paradies England. Wenn die "Border Force" Misstrauen schoepft, nehmen sie Dich zur Seite, eine Polizeipsychologin kommt dazu, und Du wirst ausgefragt. Wenn Du dann kein Geld hast, Obdachlosen-Typische Dinge im Rucksack usw. kannst Du in Abschiebehaft kommen. 2016 ist dies tausenden von EU Buergern passiert, mir in Manchester beinahe auch (meine "Rettung" war die SNP Mitgliedskarte der schottischen Nationalisten, denen ich aus Solidaritaet zum "Brexit" Votum beigetreten bin, Beitrag 1 Pfund/Monat als Obdachloser).

    "Platte machen" wird von den Briten als Missbrauch der EU Freizuegigkeit gewertet.

    In England gibt es auch kein Flaschenpfand, soll aber kommen.

    Notunterkuenfte (Hostels) stehen nicht EU Obdachlosen zur Verfuegung, es sei denn, sie haben mal in England gearbeitet. Wer sich dort meldet, wird umgehend beim Home Office angezeigt.

    Einziger Lichtblick: Du brauchst keine Krankenversicherung (NHS), Du kannst in den Leisure Center guenstig schwimmen und duschen (17 Pfund/Monat), Food-Banks verteilen Essen. Wenn Du nicht trinkst, kannst Du schon mit sehr wenig Geld in England ueber die Runden kommen. Ich ziehe Schottland vor, dort ist "Platte machen" (wild zelten) erlaubt.

  9. #39
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    Standard

    Nein Danke...lol
    Als Obdachloser nach England zu ziehen käme mir als letztes in den Sinn. Alleine schon der Regen ! Da bleibe ich lieber im warmen Südfrankreich.
    Die Engländer sollen nur meinen 'Reichtum' verwahren und mir dadurch ermöglichen etwas weniger Kopfzerbrechen zu haben.
    Natürlich weiss ich dass ein gewisses Risiko einer Pfändung bleibt aber damit muss ich leben.
    Ich bin schon dankbar dass ich ohne Wohnsitz es überhaupt hinbekommen habe so ein Prepaidkonto zu bekommen.
    Das Postident Verfahren der anderen Anbieter war viel strenger und für mich somit leider unüberbrückbar.


    Die Kosten von Revolut finde ich in Ordnung.
    200 EUR Barabhebung sind frei und danach zahlt man wie ein VorRedner schrieb zwei Prozent.
    Im Bezug auf Kreditkartenzahlungen konnte ich aber bisher nichts von irgendwelchen versteckten Gebühren feststellen...egal ob ich nun z.B. im Supermarkt mit Karte zahle oder bei einem Einkauf auf Amazon.

  10. #40
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    Standard Was sagen die karitativen ...

    Zitat Zitat von Forest Beitrag anzeigen
    Nein Danke...lol
    Als Obdachloser nach England zu ziehen käme mir als letztes in den Sinn. Alleine schon der Regen ! Da bleibe ich lieber im warmen Südfrankreich.
    Die Engländer sollen nur meinen 'Reichtum' verwahren und mir dadurch ermöglichen etwas weniger Kopfzerbrechen zu haben.....
    Was sagen die "Karikativen" dazu? Ein deutscher Obdachloser laesst sich in Suedfrankriech "gut" gehen, und bunkert Deld auf Uk Kartnen/Konten wie Revolut?

    Ich finde das einfach Klasse, dem arrogante, Inasso/Bankenfreundlichem deutschen System eine "Schippe zu schlagen".

    Wie lebt es sich als Obdachloser dort, n Frankreich? Gibt es Hilfen, Unterkunft, Essen, Arzt auch fuer obdachlose EU Buerger?

    Im regnerischen England "NO", und sie, die Charities, verpfeifen Dich ans Home Office. Ist mir in Manchester passiert (nur die SNP Mitgliedkarte - Scotish National Party) war hilfreich. In Nordirland wuerde ich der Sinn Fein beitreten, in England und Wales weiss ich nicht. Nicht gut fuer Deutsche Obdachlose.

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