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Thema: Artikel: Wie ich bei der Schufa zum "deutlich erhöhten Risiko" wurde

  1. #21
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    Ich hab auch was zum nachdenken:

    Zu 91% der 67 Mio Verbraucher liegen ausschließlich positive Merkmale vor. Die dürften also weder bei Vermietern, noch bei Internetprovidern auf Probleme stoßen.

    Die Anzahl der Personen die augrund fehlerhafter(!) Informationen in ihrer Schufaauskunft keine Wohung und Internetanschluss bekommen dürfte sehr überschaubar sein. Der Schufa massive Falschauskünfte vorzuwerfen ohne diese Aussage auch nur ansatzweise zu belegen ist ziemlich schwach.

    Aber in einem Schuldnerforum ist die Zielgruppe dafür natürlich sehr empfänglich...

  2. #22
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    Zitat Zitat von Daukind Beitrag anzeigen

    Wo sind denn die Millionen Obdachlose?
    Laut Zeit vom 14.11.2017 gab es 2016 ca. 860000 Wohnungslose Menschen in Deutschland.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...chtlinge-armut

    Gut, Millionen waren das nicht, weit weg davon ist die Zahl allerdings auch nicht.

    Vielleicht ist Camilla da mit ihrer Aussage, „es fehlen Millionen Wohnung“ einfach nur weitsichtiger als mancher Politiker oder zumindestens nicht so empathielos und asozial, wie das so manch anderer Bewohner unserer Republik (noch?) ist.
    Geändert von mucel (12.03.2018 um 22:36 Uhr)

  3. #23
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    Wonach würdet ihr denn gehen, wenn ihr zu vermieten hättet?

    Ich vermiete selbst und lasse mir eine Schufa-Auskunft zeigen. Zusätzlich auch noch eine Bescheinigung des bisherigen Vermieters, dass keine Mietrückstände bestehen.

    Wenn da jemand bei mir einziehen will, weiß ich nichts über diese Person. Rein gar nichts. Und bei aller Menschenkenntnis, die ich mir gerne unterstellen möchte, kann ich niemandem ansehen, ob er seine Rechnungen zahlt.
    Natürlich ist die Schufa-Auskunft nicht das Allheilmittel und es garantiert mir niemand, dass die Person nicht ausgerechnet bei mir beschließt zukünftig eben doch keine Miete mehr zu zahlen, aber welche Wahl hat man als Vermieter denn? Jemanden aus einer Wohnung zu klagen ist langwierig. Und teuer. Verdammt teuer. Das habe ich bereits hinter mir und brauche ich wahrlich nicht nochmal.

    Finde ich die Schufa sonderlich sympathisch? Nö. Dafür ist mir das ganze System zu undurchsichtig.
    Greife ich trotzdem auf deren Dienste zurück, um einen ersten Eindruck von einem zukünftiger Mieter zu bekommen? Aber sicher.

    Sollte jemand eine bessere Idee haben, wie man als Vermieter die wirtschaftlichen Verhältnisse seines zukünftigen Mieters beurteilen kann, bin ich ganz Ohr.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Daukind Beitrag anzeigen
    Ich hab auch was zum nachdenken:

    Zu 91% der 67 Mio Verbraucher liegen ausschließlich positive Merkmale vor. Die dürften also weder bei Vermietern, noch bei Internetprovidern auf Probleme stoßen.

    Die Anzahl der Personen die augrund fehlerhafter(!) Informationen in ihrer Schufaauskunft keine Wohung und Internetanschluss bekommen dürfte sehr überschaubar sein. Der Schufa massive Falschauskünfte vorzuwerfen ohne diese Aussage auch nur ansatzweise zu belegen ist ziemlich schwach.

    Aber in einem Schuldnerforum ist die Zielgruppe dafür natürlich sehr empfänglich...

    Wer sagt denn das die Daten der 91% von Verbrauchern bei denen nur positive Merkmale vorliegen richtig sind.

    Bei mir ging es nie um negative Merkmale die falsch waren, es ging über Daten die nicht richtig waren.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Shopgirl Beitrag anzeigen
    Wonach würdet ihr denn gehen, wenn ihr zu vermieten hättet?

    Ich vermiete selbst und lasse mir eine Schufa-Auskunft zeigen. Zusätzlich auch noch eine Bescheinigung des bisherigen Vermieters, dass keine Mietrückstände bestehen.

    Sollte jemand eine bessere Idee haben, wie man als Vermieter die wirtschaftlichen Verhältnisse seines zukünftigen Mieters beurteilen kann, bin ich ganz Ohr.
    Du schreibst es doch schon. Eine Bescheinigung des bisherigen Vermmieter, so er denn bereit ist diese auszustellen, daß keine Mietrückstände bestehen und auch nie bestanden und das Mietverhältnis stets einwandfrei verlief.

    Diese Bescheinigung sagt doch weit mehr aus, als eine Schufa-Auskunft.

    Selbst wenn der mögliche Mieter woanders Schulden hat oder hatte, seine Miete jedenfalls hat er immer bezahlt.

    Und was die Schufa angeht. Die sagt dir, wie es am Tag x aussieht. Wer weiss, ob der Mensch der da bei dir Mieten will, im Gegensatz zur Schufa nicht schon weiss, daß übermorgen Tag y ist?

  6. #26
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    Zitat Zitat von Shopgirl Beitrag anzeigen
    Wonach würdet ihr denn gehen, wenn ihr zu vermieten hättet?

    Ich vermiete selbst und lasse mir eine Schufa-Auskunft zeigen. Zusätzlich auch noch eine Bescheinigung des bisherigen Vermieters, dass keine Mietrückstände bestehen.

    Finde ich die Schufa sonderlich sympathisch? Nö. Dafür ist mir das ganze System zu undurchsichtig.
    Greife ich trotzdem auf deren Dienste zurück, um einen ersten Eindruck von einem zukünftiger Mieter zu bekommen? Aber sicher.

    Sollte jemand eine bessere Idee haben, wie man als Vermieter die wirtschaftlichen Verhältnisse seines zukünftigen Mieters beurteilen kann, bin ich ganz Ohr.
    Die Schufa erfasst letztlich nur Menschen die mal in einer Krise waren - der Anteil der Menschen die systematisch betrügen dürfte verschwindend gering sein. Ansonsten ist ja gerade der Mensch der eine PI durchführt ein gutes Bsp. wie "oblektiv" die Schufa ist. Da entscheidet sich jemand sein Leben neu zu ordnen, durchläuft ein Verfahren das 6 Jahre dauert - und er hat noch 3 weitere Jahre mit dem Makel seiner Schulden zu leben - obwohl diese Phase mindestens 9 Jahre zurück liegt.

    Zudem - und das ist meiner Meinung nach das größte Problem der Schufa - es gibt keinerlei Information zu dem "Warum".

  7. #27
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Die Schufa erfasst letztlich nur Menschen die mal in einer Krise waren - der Anteil der Menschen die systematisch betrügen dürfte verschwindend gering sein. Ansonsten ist ja gerade der Mensch der eine PI durchführt ein gutes Bsp. wie "oblektiv" die Schufa ist. Da entscheidet sich jemand sein Leben neu zu ordnen, durchläuft ein Verfahren das 6 Jahre dauert - und er hat noch 3 weitere Jahre mit dem Makel seiner Schulden zu leben - obwohl diese Phase mindestens 9 Jahre zurück liegt.
    Das ist doch Unsinn. Die Schufa meldet den Status der Restschuldbefreiung, die Interpretation dieses Merkmals (oder Makels) obliegt dem Vertragspartner.

    Zudem - und das ist meiner Meinung nach das größte Problem der Schufa - es gibt keinerlei Information zu dem "Warum".
    Warum? Weil die Schufa eben die maximalen Speicherfristen, welche durch Gesetze und Richtlinien möglich sind, verwendet - ist ja auch logisch. Die Schufa handelt mit Informationen, also ist es ihr Ziel möglichst viele davon zu "besitzen".

    Und nein, lediglich 9% aller von der Schufa erfassten Menschen sind (oder waren in den letzten 3 Jahren) in einer "Krise".

  8. #28
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Laut Zeit vom 14.11.2017 gab es 2016 ca. 860000 Wohnungslose Menschen in Deutschland.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...chtlinge-armut

    Gut, Millionen waren das nicht, weit weg davon ist die Zahl allerdings auch nicht.

    Vielleicht ist Camilla da mit ihrer Aussage, „es fehlen Millionen Wohnung“ einfach nur weitsichtiger als mancher Politiker oder zumindestens nicht so empathielos und asozial, wie das so manch anderer Bewohner unserer Republik (noch?) ist.
    Schön, dass Du verschweigst, dass über die Hälfte der 860.000 "Wohnungslosen" den Flüchtlingsstatus besitzt, welcher es ihnen rechtlich gar nicht ermöglicht eine Wohnung zu haben. Weiterhin besagt die Anzahl der Wohnungslosen auch nicht, dass es an Wohnraum fehlt. Wir können gerne darüber streiten ob es in bestimmten Gegenden an bezahlbarem Wohnraum fehlt, ja. Aber da man heute ja Geld nur so nachgeschmissen bekommt steht es ja jedem (von euch) frei Wohnungen für aktuell Wohnungslose zu bauen und zu vermieten...

  9. #29
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    Zitat Zitat von Daukind Beitrag anzeigen
    Das ist doch Unsinn. Die Schufa meldet den Status der Restschuldbefreiung, die Interpretation dieses Merkmals (oder Makels) obliegt dem Vertragspartner.
    Mit ähnlicher Argumentation werden Waffen verkauft.

  10. #30
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Mit ähnlicher Argumentation werden Waffen verkauft.
    Was für ein Vergleich. Bitte gib noch ein wenig mehr Gas, dann sind wir bei Hitler, haben Godwin's Law erfüllt und können die Diskussion beenden...

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