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Thema: Gläubiger verhindert Schlussbericht

  1. #11
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    Habe ich denn gar keine Chance dem IV irgendwie Druck zu machen?

    Bin schon am überlegen, ob ich mir nicht privat einen Anwalt für Insolvenzrecht organisiere.
    Ich sehe hier keinerlei Fehlverhalten beim IV. Ich finde es bemerkenswert, dass er dir so bereitwillig Auskunft gibt über den Verfahrensstand und dich sogar per E-Mail darüber informiert. Das ist keinesfalls selbstverständlich, sondern aus meiner Sicht eher ein (gutes) Zeichen, dass er Deine Interessen im Blick hat.

    Was soll der IV denn zur Beschleunigung auch machen? Jetzt eine Klage gegen deinen Gläubiger einzureichen, wäre doch völlig unverhältnismäßig.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    bleibe ich 12 Monate im eröffnetem Verfahren, dann wird das nichts mehr, aufgrund der hohen Gebühren für den IV.
    Ob du 6 Monate oder 12 Monate im eröffneten Verfahren bist - das Jahr zahlst du so oder so voll, wenn ich mich recht erinnere.

  3. #13
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    Bevor Sie einen Inso-Rechtsanwalt beauftragen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Anspruch nicht dem Insolvenzverwalter abkaufen: Sie zahlen die 300,00 € in die Masse, der Insolvenzverwalter gibt diesen Anspruch an Sie frei und Sie können dann diesen Anspruch außerhalb des Insolvenzverfahrens selbst weiter verfolgen (oder auch nicht).

  4. #14
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    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Bevor Sie einen Inso-Rechtsanwalt beauftragen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Anspruch nicht dem Insolvenzverwalter abkaufen: Sie zahlen die 300,00 € in die Masse, der Insolvenzverwalter gibt diesen Anspruch an Sie frei und Sie können dann diesen Anspruch außerhalb des Insolvenzverfahrens selbst weiter verfolgen (oder auch nicht).
    Geile Idee!

    sorry... aber wirklich!

  5. #15
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    Zitat Zitat von tidus82 Beitrag anzeigen
    Ob du 6 Monate oder 12 Monate im eröffneten Verfahren bist - das Jahr zahlst du so oder so voll, wenn ich mich recht erinnere.
    Ist das tatsächlich so? Hätte ich so noch nie gelesen, und 6 Monate länger machen eben 1.260 € Gebühren mehr aus.

    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Bevor Sie einen Inso-Rechtsanwalt beauftragen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Anspruch nicht dem Insolvenzverwalter abkaufen: Sie zahlen die 300,00 € in die Masse, der Insolvenzverwalter gibt diesen Anspruch an Sie frei und Sie können dann diesen Anspruch außerhalb des Insolvenzverfahrens selbst weiter verfolgen (oder auch nicht).
    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Geile Idee!

    sorry... aber wirklich!
    Sollte man das wirklich machen? Ich müsste dann, sofern der Gläubiger es darauf ankommen lässt einen Prozess anstreben, den ich mir dann evtl. nicht leisten kann.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    Sollte man das wirklich machen? Ich müsste dann, sofern der Gläubiger es darauf ankommen lässt einen Prozess anstreben, den ich mir dann evtl. nicht leisten kann.
    Müsstest Du nicht. Es wäre dann alleine Deine Forderung. Ob Du sie verfolgen willst oder nicht wäre dann alleine Deine Entscheidung.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    Ist das tatsächlich so? Hätte ich so noch nie gelesen, und 6 Monate länger machen eben 1.260 € Gebühren mehr aus.




    Sollte man das wirklich machen? Ich müsste dann, sofern der Gläubiger es darauf ankommen lässt einen Prozess anstreben, den ich mir dann evtl. nicht leisten kann.
    Aber was denken Sie denn, was ein Inso-Anwalt kostet? Wie gesagt, wenn es Ihnen um schnelle Beendigung geht, sollten Sie das ins Auge fassen und zumindest mal mit dem Verwalter besprechen. Ich meine aber, Sie sollten tatsächlich abwarten. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass solche Gelder zunächst auf die Kosten des Verfahrens verrechnet werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie Stundung bewillgt bekommen haben. Die Kosten müssen Sie am Ende des Verfahrens zurückerstatten. Da kann es helfen, wenn solche Einnahmen erfolgen.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Aber was denken Sie denn, was ein Inso-Anwalt kostet? Wie gesagt, wenn es Ihnen um schnelle Beendigung geht, sollten Sie das ins Auge fassen und zumindest mal mit dem Verwalter besprechen. Ich meine aber, Sie sollten tatsächlich abwarten. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass solche Gelder zunächst auf die Kosten des Verfahrens verrechnet werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie Stundung bewillgt bekommen haben. Die Kosten müssen Sie am Ende des Verfahrens zurückerstatten. Da kann es helfen, wenn solche Einnahmen erfolgen.
    Ich verstehe Ihren Kommentar leider nicht.

    Ich zahle z.Zt. ca. 600 € mtl. an den IV, von diesen 600 € muss ich im eröffnetem Verfahren 40 % dieser Einnahmen an den IV als Gebühr bezahlen und 60% werden auf Gerichtskosten/Gläubiger verteilt. In der WVP ändert sich das Verhältnis auf 5 % Gebühr an den IV und 95 % Gerichtskosten/Gläubiger.
    Grundsätzlich dränge ich auch deswegen, weil ich Ende April eine Sonderzahlung i.H.v. 4.500 € erhalten werde, da werden dann die 40% deutlich mehr zu Buche schlagen.

    Falls mein Kenntnisstand falsch sein sollte, dann würde ich mich freuen, wenn Sie mich aufklären könnten.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Graf Wadula Beitrag anzeigen
    Sie dürfen auch nicht vergessen, dass solche Gelder zunächst auf die Kosten des Verfahrens verrechnet werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie Stundung bewillgt bekommen haben. Die Kosten müssen Sie am Ende des Verfahrens zurückerstatten. Da kann es helfen, wenn solche Einnahmen erfolgen.
    Wenn ich den TE richtig verstanden habe, dann hat er ohnehin satt pfändbares Einkommen (die Thema Verfahrenskosten ist also keins) und er möchte das eröffnete Verfahren möglichst zackig zum Ende kriegen damit er plangemäß die 3-Jahres Veranstaltung schaffen kann. Damit sollten auch die 300 Euro machbar sein.

    Sein Verwalter hätte bereits mitgeteilt, dass allein dieser Vorgang der Beendigung im Wege stünde. Wenn man diese vom TE genannten Prämissen also einfach mal so als Fakt annimmt - dann ist Dein Vorschlag aus meiner Sicht die optimale Lösung.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Malak Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Ihren Kommentar leider nicht.

    Ich zahle z.Zt. ca. 600 € mtl. an den IV, von diesen 600 € muss ich im eröffnetem Verfahren 40 % dieser Einnahmen an den IV als Gebühr bezahlen und 60% werden auf Gerichtskosten/Gläubiger verteilt. In der WVP ändert sich das Verhältnis auf 5 % Gebühr an den IV und 95 % Gerichtskosten/Gläubiger.
    Grundsätzlich dränge ich auch deswegen, weil ich Ende April eine Sonderzahlung i.H.v. 4.500 € erhalten werde, da werden dann die 40% deutlich mehr zu Buche schlagen.

    Falls mein Kenntnisstand falsch sein sollte, dann würde ich mich freuen, wenn Sie mich aufklären könnten.
    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Wenn ich den TE richtig verstanden habe, dann hat er ohnehin satt pfändbares Einkommen (die Thema Verfahrenskosten ist also keins) und er möchte das eröffnete Verfahren möglichst zackig zum Ende kriegen damit er plangemäß die 3-Jahres Veranstaltung schaffen kann. Damit sollten auch die 300 Euro machbar sein.

    Sein Verwalter hätte bereits mitgeteilt, dass allein dieser Vorgang der Beendigung im Wege stünde. Wenn man diese vom TE genannten Prämissen also einfach mal so als Fakt annimmt - dann ist Dein Vorschlag aus meiner Sicht die optimale Lösung.
    Da sehe ich das dann auch wie Caffery.

    Im Prinzip haben Sie mit der Berechnung der Vergütung vollkommen Recht. Wenn Sie 600 € in die Masse zahlen, dann sind die Kosten kein Problem. Im Prinzip könnten Sie den Anspruch abkaufen. Allerdings werden Sie die den "Abzug" von den 4.500 € nicht mehr verhindern können. Denn selbst wenn der Anspruch morgen eingezogen wird, muss der Insolvenzverwalter erst die Schlussrechnung bei Gericht einreichen, das Insolvenzgericht diese prüfen, dann einen Schlusstermin ansetzen, der mindestens 1 Monat nach öffentlicher Bekanntmachung erst erfolgen darf (§ 197 InsO). Meist setzen die Gerichte diesen Termin erst 2 Monate nach Verfügung an, weil die Gläubiger mehrere Rechte zur Prüfung haben und natürlich auch einen gewissen Zeitraum haben sollen. Nach dem Schlusstermin muss dann noch die Verteilung an die Gläubiger erfolgen und auch diese geprüft werden. Erst dann wird aufgehoben. Insgesamt dauert es also nach realistischen Berechnungen noch mindestens 3-4 Monate, selbst wenn der Anspruch morgen aufs Insolvenzkonto eingeht.

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