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Thema: INSO führt zur Kündigung des Gehaltskontos bei einer GenossenschaftsbanK

  1. #1
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    Frage INSO führt zur Kündigung des Gehaltskontos bei einer GenossenschaftsbanK

    seit dem 05. Februar 2018 läuft mein Regelinsolvenzverfahren.

    Nun hat der bestellte Insolvenzverwalter die Bank, die mein Gehalts-(P-)Konto führt, dazu aufgefordert, alle Kapitalanlagen, Einlagen etc. an ihn abzuführen. Daraufhin hat meine Bank - eine Genossenschaftsbank - mir mitgeteilt, dass mein Mitgliedschaftsbeitrag (Genossenschaftsanteil) an den Insolvenzverwalter abgeführt wird und meine Mitgliedschaft insofern zum 31.12.2018 gekündigt ist. Die Kündigung der MitglIedschaft bedeutet vor dem genossenschaftlichen Hintergrund, dass auch mein Konto gekündigt ist.

    Ich habe lange nach einer Bank gesucht, die mich wie einen normalen Menschen behandelt und war dankbar dafür dort keine Kontoführungsgebühren zahlen zu müssen. Die Kündigung des Kontos bedeutet echtes Ungemach.

    Fragen:
    1. Darf der Insolvenzverwalter auf diesem Weg mein Gehaltskonto kündigen?
    2. Hat jemand Erfahrung damit, was ich ggf. dagegen unternehmen könnte?

    Die Mitteilung, die ich vorhin ganz beiläufig mit meinem Kontoauszug bekam, hat mir das Wochenende verdorben. Ich bin echt todunglücklich deswegen.

    Liebe Grüße an alle Mitbetroffenen
    „Hör zu: Da gibt es ein höllisch gutes Universum nebenan. Lass uns gehen!" (Edward Estling Cummings) - Die Multiversum-Hypothese sagt, dass es jeden Menschen in vielen verschiedenen Ausprägungen mit den unterschiedlichsten selbst getroffenen Entscheidungen gibt. In meinem Universum lebt leider die Variante, die immer und überall die Arschkarte zieht.

  2. #2
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    Lächeln

    Zitat Zitat von öddelprömm Beitrag anzeigen
    Ich habe lange nach einer Bank gesucht, die mich wie einen normalen Menschen behandelt und war dankbar dafür dort keine Kontoführungsgebühren zahlen zu müssen. Die Kündigung des Kontos bedeutet echtes Ungemach.
    Soviel zum normalen Menschen, war das die Sp...a Bank aus der Ruhrmetropole? Die sind mit mir ähnlich umgesprungen, Konto gekündigt, haben es aber nicht geschafft den Genossenschaftsanteil an den TH auszukehren. Nun bin ich immernoch Genosse, aber ohne Konto, verdienen nix an mir haben nur Arbeit mit mir. Habe mich an die Co....z Bank gewandt, keine Gebühren, Bankcard EC und noch´nen Bonus für´s wechseln. Fühle mich dort normalmenschlich behandelt.

  3. #3
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    Danke, für deine Antwort. Nein, das war die Sp...a Bank aus Hamburg. Dass Sie es bei dir nicht geschafft haben, den Genossenschaftsanteil zu kündigen, mach mir Mut. Dann müssten sie auch das Konto wieder herstellen oder neu machen. Ist ja mein einziges. Als ich das erste Mal von Bank zu Bank gelaufen bin, um wieder ein Konto zu bekommen, hatte die Commerzbank noch Kontoführungsgebühren und freundlich waren sie dort damals auch nicht. Die sind für mich zudem etwas ab vom Schuss. Ich muss da ja auch irgendwie hinkommen können...

    Sage mal, hast du irgendwas unternehmen müssen, damit sie den Genossenschaftsanteil nicht abführen?
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  4. #4
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    Zitat Zitat von öddelprömm Beitrag anzeigen
    Sage mal, hast du irgendwas unternehmen müssen, damit sie den Genossenschaftsanteil nicht abführen?
    Nö, die haben einfach gepennt und ich hab sie nicht geweckt. So sind sie nun mal, die Genossenschaftsbanken, ob in E oder HH ist egal. Zu deinem
    Problem, würde mal mit dem TH reden und auf das einzige Konto hinweisen, vllt. geht da was. Viel Glück.

  5. #5
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    Ja, das habe ich vor. Ich habe seine RA-Gehilfin am Freitag schon telefonisch zur Schnecke gemacht. Er war nicht da und sie musste mich dann dummerweise ertragen. OMG... was war ich geladen...

    Danke für deinen Zuspruch und liebe Grüße.
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  6. #6
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    Ich kann aus eigener Erfahrung davon abraten den IV oder seine Kollegen zur Schnecke zu machen. Bleob sachlich und besser freundlich. Du musst mit denen paar Jährchen klar kommen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von öddelprömm Beitrag anzeigen
    Ja, das habe ich vor. Ich habe seine RA-Gehilfin am Freitag schon telefonisch zur Schnecke gemacht. Er war nicht da und sie musste mich dann dummerweise ertragen. OMG... was war ich geladen...
    Naja der Verwalter hat ja nichts falsch gemacht. Es ist sein Job die Vermögenswerte zu verwerten. Ich kann auch nur davon abraten sich mit dem Verwalter anzulegen, denn wie schon geschrieben musst du mit dem noch ein paar Jahre klar kommen. Ein freundliches sachliches Gespräch würde da mehr bringen. Vielleicht könnte man ja anbieten das man die Genossenschaftsanteile selber an den Verwalter zahlt...das sind ja keine Unsummen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von öddelprömm Beitrag anzeigen
    Ich habe seine RA-Gehilfin am Freitag schon telefonisch zur Schnecke gemacht.
    Das bringt nix, du musst einige Zeit mit denen klar kommen. Sachlich bleiben, Argumente bringen wie, einzigstes Konto, schon X-Jahre dort Kunde usw., vllt. kannst du den Genossenschaftsanteil rauskaufen wenn man die Kohle unbedingt zur Masse ziehen will. Denk dran, der TH kann dir ´ne Menge Ungemach bereiten.

  9. #9
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    @Päffläff @namtab @Zoppo

    Ihr habt ja Recht. Ich habe mich dort heute auch für meine Lautstärke entschuldigt.

    Der IV geht davon aus, dass die Kündigung der Mitgliedschaft nicht zur Kündigung des Kontos führen wird. Ich soll mich mit der Bank in Verbindung setzen. Das muss ich dann ggf. telefonisch machen. Ich bin jeden Tag zwischen drei und vier Stunden unterwegs, um zur Arbeit und wieder zurück zu kommen und komme da daher nie während der Öffnungszeiten dort vorbei...
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