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Thema: Feststellungsklage ??

  1. #11
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    @DieSeebaerin:

    Okay ... ja das stimmt ...
    hast du zufällig ein Muster für das zurückziehen des Widerspruchs ?
    Habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich das formulieren soll :/

  2. #12
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    Sie hatten am 31.10.2016 Waren bei unserer Mandantschaft gekauft und zur Zahlung mehrfach Ihre EC- Karte vorlegt. Die Lastschriften wurde mangels Kontodeckung von Ihrem Konto nicht eingelöst. Die mangelnde Kontodeckung muß Ihnen bereits zum Zeitpunkt des Einkaufs bekannt gewesen sein. Gern. Auskunft des Caritasverbandes bestanden gegen Sie Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von ..... bei .... Gläubigern...
    Wir geben Ihnen daher Zeit, bis zum 04.12.2017 beim Amtsgericht den Widerspruch zurückzuziehen ... „

  3. #13
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    Zweizeiler reicht da völlig:

    hiermit ziehe ich meinen Widerspruch vom xx.xx. zum Aktenzeichen XYZ zurück

    Die Begründung bei mir war auch, ich hätte wissentlich mit EC gezahlt, um später die Buchung zurück zu holen oder so ähnlich. Aber ich war auch an einem Punkt, wo ich für weiteren Ärger keinen Nerv mehr hatte, deswegen saurer Apfel und schlimmstenfalls paar Monate länger zahlen als die gesamte PI am Ende läuft.

  4. #14
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    Vielen Dank ...
    Eine Frage habe ich jedoch noch ...
    du sprachst zuvor von der WVP .... wie lange läuft diese denn ?
    Befinde mich derzeit in Ausbildung und habe 600€ monatlich ...
    also kann auch nicht vollstreckt werden oder?

  5. #15
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    Zitat Zitat von steffan9876 Beitrag anzeigen
    du sprachst zuvor von der WVP .... wie lange läuft diese denn ?
    Sie läuft von der Aufhebung des eröffneten Verfahrens bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung. Beides zusammen dauert in der Regel 6 Jahre.

    Was das Thema grundsätzlich betrifft: Ich setz mich hier jetzt nicht in die Nesseln und gebe eine Risikoprognose bzgl. einer Feststellungsklage ab oder versuche die strafrechtliche Relevanz des Sachverhalts zu bewerten. Es ist mir aber ein Anliegen ganz allgemein zu sagen: Bestimmte Gläubiger benutzten solche Anmeldungen nach § 302 InsO inflationär - inkl. der Drohgebärden im Falle des Widerspruchs gegen den Rechtsgrund der Anmeldung.
    Wie gesagt, ich hüte mich davor Deinen Einzalfall zu bewerten. Ich möchte nur ganz allgemein sagen (sozusagen für die Mitleser), dass man da nicht grundsätzlich vor einknicken sollte.

    Darf ich fragen wie die "Einkäufe" zeitlich einzuordnen sind? Also wie viel Zeit lag in etwa zwischen den Einkäufen und dem Insolvenzantrag?

  6. #16
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    @Caffery:

    Ja das wurde mir zuvor auch geraten ... dass ich eben nicht „ einknicke „ und den Widerspruch zurück ziehe ...
    Anscheinend setzen die Gläubiger solche Schreiben nur auf, wenn es schlecht aussieht diese vorsätzlich unerlaubte Handlung beweisen zu können .... bin mir daher sehr unsicher ob ich den Widerspruch zurück ziehen soll ...

    Das war alles an einem Tag .... hatte für meine Freundin ein Bett mitbringen sollen und bin daher nochmal in Ikea rein, da dieser nur 5 Minuten entfernt ist ....

    Die Einkäufe bei Ikea waren ca 5-6 Monate vor dem Insolvenzantrag

  7. #17
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    Zitat Zitat von steffan9876 Beitrag anzeigen
    Anscheinend setzen die Gläubiger solche Schreiben nur auf, wenn es schlecht aussieht diese vorsätzlich unerlaubte Handlung beweisen zu können ....
    Ja, so ungefähr. Das muss aber wie gesagt für Deinen Einzelfall nichts bedeuten.
    Zitat Zitat von steffan9876 Beitrag anzeigen
    bin mir daher sehr unsicher ob ich den Widerspruch zurück ziehen soll ...
    Das ist ja auch der Sinn dieses Vorgehens
    Zitat Zitat von steffan9876 Beitrag anzeigen
    Das war alles an einem Tag .... hatte für meine Freundin ein Bett mitbringen sollen und bin daher nochmal in Ikea rein, da dieser nur 5 Minuten entfernt ist ....
    Die Einkäufe bei Ikea waren ca 5-6 Monate vor dem Insolvenzantrag
    Wie gesagt: Es steht mir weder zu das zu bewerten noch will ich das.
    Ich persönlich finde solche Geschichten so relativ kurz vor der Antragstellung aus verschiedenen Gründen sehr suboptimal. Aber das würde jetzt hier zu weit führen...

  8. #18
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    ....Bestimmte Gläubiger benutzten solche Anmeldungen nach § 302 InsO inflationär ...
    Das stimmt. I___ meldet die eigentlich immer als vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung an. Und in den seltensten Fällen (wenn überhaupt) wird eine Klage angestrengt. Aber verbindlich kann man das natürlich nicht sagen.

    @steffan9876: während des Insoverfahrens und während der WVP kann kein Gläubiger vollstrecken.

  9. #19
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    Zitat Zitat von steffan9876 Beitrag anzeigen

    Die Einkäufe bei Ikea waren ca 5-6 Monate vor dem Insolvenzantrag
    Wenn man bedenkt, dass du beim Einkauf bereits überschuldet gewesen sein musstest und dich vielleicht auch schon um einen Termin bei der Schuldnerberatung bemüht hattest liegt hier mit Sicherheit eine s.g. vbuH vor. Erschwerend kommt hinzu, dass du die LS widerrufen hast.

    Ich würde an deiner Stelle den WI zurück nehmen und hoffen, dass keine Strafanzeige wegen Betrug erstattet wird/wurde.

  10. #20
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    Wie wäre es denn wenn du die Ware einfach zurück bringst? Ikea hatte da doch ein unbegrenztes Rückgaberecht....

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