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Thema: Verkürzung auf 3 Jahre möglich?

  1. #21
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    Es ist mir absolut nicht begreiflich wie man aus den, für mich wenig scheinenden, Informationen alles über mich herausfinden kann. Mein Kollege und ich haben auch gut 10 Minuten damit verbracht, jedoch nichts erreicht.
    Ich habe nun hier über den Kontaktbutton gebeten das zu löschen, da ich euch natürlich glaube. Oder liest hier ein Admin zufällig mit?
    Um nun meine Frage abschliessend zu klären werde ich wohl nicht drumherum kommen einen Anwalt zu bezahlen der mir erklärt ob oder ob nicht ein Verkürzung möglich ist, denn leider verstehe ich es einfach nicht.
    Ich danke jedoch vielmals für die Zeit und Hilfe aller Personen.

  2. #22
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    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Um nun meine Frage abschliessend zu klären werde ich wohl nicht drumherum kommen einen Anwalt zu bezahlen der mir erklärt ob oder ob nicht ein Verkürzung möglich ist, denn leider verstehe ich es einfach nicht.
    Selbstverständlich ist das Geldverschwendung - aber der Anwalt wird sich natürlich freuen.

    Es ist doch gar nicht so schwer zu verstehen:

    Wirklich Auskunft darüber geben kann Dir Dein Treuhänder (der auch Dein Insolvenzverwalter war). Diesem schreibst Du so etwa im Frühjahr 2019 (wenn knapp 2,5 Jahre Deines Verfahrens um sind) eine Nachricht. "Tag! Ich bin ***, meine Nummer ist *** IK ***/16 und ich plane die Beendigung des Verfahrens nach 3 Jahren. Ich bitte diesbezüglich um Mitteilung über die dafür notwendigen Beträge bzw. um eine Mitteilung darüber, ob die Voraussetzungen des § 300 Abs. 1 Satz 2 bereits erfüllt sind. MFG"

    Dies vorher zu machen bringt einfach noch nichts.

    Du kannst es heute am Tage nur grob abschätzen. Dazu nimmst Du den Betrag der bereits bei der Schlussverteilung vorhanden war (ca. 4200 Euro) und die Höhe der angemeldeten Forderungen (ca. 26000 Euro).
    Zusätzlich musst Du schauen welche Beträge im Rahmen der Abtretung seit dem Eintritt in die Wohlverhaltensphase abgeführt wurden. Diese müsste in Deinem Falle im Juni 2017 begonnen haben (zumindest lässt sich das aus Deinen Beschlüssen erahnen). Von den Beträgen ziehst Du 5% ab.
    Dann rechnest Du diese Beträge hoch bis zum Ende der 3 Jahresfrist (in Deinem Fall Anfang November 2019). Wenn der Betrag der dabei rauskommt zzgl. der 4200 Euro mehr als 35% von 26000 Euro ergibt wirst Du die 3 Jahre aus eigener Kraft erreichen können. Wenn nicht, musst Du entweder freiwillig etwas zuzahlen oder die 5 Jahre nehmen müssen.
    Auf jeden Fall musst Du die Verkürzung nochmals ausdrücklich beim Gericht beantragen wenn die Voraussetzungen erfüllt wurden.

    PS: Um es nochmal ein bisschen zu verkomplizieren: Aus dem Beschluss geht nicht genau hervor, welche "restlichen Massekosten" von den 4200 Euro noch zu berichtigen Waren. Es kann also sein, dass weniger als 4200 Euro zur Verteilung an die Gläubiger kam. Dies kannst Du genauer herausfinden, indem Du in Deine Akte bei Insolvenzgericht schaust oder eine entsprechende schriftliche Anfrage an das Gericht schickst.

    Du kannst Dich aber auch erst mal zurücklehnen, Dich entspannen und erst Anfang nächsten Jahres in Ruhe Deinem Treuhänder schreiben. Zur Hektik gibt es nämlich keinen Grund - und schon gar nicht dafür, eine Anwaltsgebühr für eine Leistung zu zahlen die m.E. absolut nicht notwendig ist.
    Geändert von Caffery (06.06.2018 um 10:58 Uhr)

  3. #23
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    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Um nun meine Frage abschliessend zu klären werde ich wohl nicht drumherum kommen einen Anwalt zu bezahlen der mir erklärt ob oder ob nicht ein Verkürzung möglich ist,
    Dafür brauchst du keinen Anwalt. An die groben Zahlen kommst du selber.

    Von der Masse die bis zum Beginn der WVP anfällt bekommt der 40 % IV der Rest ist für die Masse, du hast ca. 26000€ Schulden, das macht 35% ca. 9100€ abzgl. der 4200€, bleiben also 5000€ zzgl. der Kosten für den Treuhänder usw.

    Das sind grobe Werte, aber eine Orientierung, frag den Treuhänder einfach 6 Monate vor Ende wie viel du noch aufbringen musst um die frühzeitige Beendigung zu erreichen, ein Anwalt kostet nur Geld das du brauchst um dein Verfahren frühzeitig zu beenden.
    Geändert von Inso? (06.06.2018 um 11:57 Uhr)

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