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Thema: Verkürzung auf 3 Jahre möglich?

  1. #1
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    Frage Verkürzung auf 3 Jahre möglich?

    Schönen guten Tag,

    ich befinde mich seit dem 07.11.2016 im Insolvenzverfahren und wollte mich bei meinem Insolvenzverwalter und auch im Internet über eine Verkürzung auf 3 Jahre erkundigen. Der Insolvenzverwalter schrieb mir nur, das er nicht beratend tätig werden darf und im Internet finde ich sehr unterschiedliche Angaben. Bevor ich zur Schuldnerberatung gehe wollte ich mich mal auf diesem Wege hier versuchen zu informieren.

    Folgend die vorhandenen Daten:

    -vorgemerkte Forderungen: 32.205,55€ (Stand 16.01.18)
    -bislang angemeldete Forderungen: 26.884,19€ (Stand 16.01.18)

    In 36 Monaten beläuft sich die vom Gehalt gepfändete Summe: ca. 19.419€

    Ist eine Verkürzung auf 3 Jahre realistisch?
    Muss ich dafür einen Antrag stellen?

    Ich freue mich sehr über Rückmeldungen und wünsche einen schönen Tag

  2. #2
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    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Ist eine Verkürzung auf 3 Jahre realistisch?
    Das kann man anhand der gegebenen Informationen noch nicht sinnvoll beurteilen. Wahrscheinlich auch dann nicht wenn man alle aktuell zur Verfügung stehenden Informationen vorliegen hätte. Wenn Du in der Wohlverhaltensphase bist und die Insolvenztabelle in Stein gemeißelt ist, ist der Zeitpunkt erreicht an dem man eine sinnvolle Hochrechnung diese Frage betreffend erstellen kann.
    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Muss ich dafür einen Antrag stellen?
    Ja - aber erst wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

  3. #3
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    Ich habe diesbezüglich noch ein paar Fragen, auf die ich leider wieder keine Antworten erhalten habe bzw. im Internet fündig geworden bin:

    1. Ab wann beginnt denn die Wohlverhaltensphase?
    2. Werde ich darüber schriftlich informiert?
    3. Zählen die 3 Jahre ab Insolvenzeröffnung oder ab Beginn der Wohlverhaltensphase?

    Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    1. Ab wann beginnt denn die Wohlverhaltensphase?
    Wenn die Schlussverteilung abgeschlossen ist. Kommt auf den Verwalter und das Verfahren an. Es dauert etwa ein Jahr - manchmal kürzer - manchmal auch deutlich länger.
    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    2. Werde ich darüber schriftlich informiert?
    Ja. Wesentlicher Wortlaut des Beschlusses etwa "Das Verfahren wird aufgehoben (§ 200 InsO)".
    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    3. Zählen die 3 Jahre ab Insolvenzeröffnung oder ab Beginn der Wohlverhaltensphase?
    Ab dem Tag der Eröffnung.

  5. #5
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    Wenn die Schlussverteilung abgeschlossen ist. Kommt auf den Verwalter und das Verfahren an. Es dauert etwa ein Jahr - manchmal kürzer - manchmal auch deutlich länger.
    Bei mir scheint es dann wohl länger zu dauern, denn seit der Eröffnung sind ja nun schon 18 Monate vergangen.

    Ja. Wesentlicher Wortlaut des Beschlusses etwa "Das Verfahren wird aufgehoben (§ 200 InsO)".
    Und mit diesem Beschluss kann ich dann prüfen lassen ob eine Verkürzung auf 3 Jahre möglich ist?

  6. #6
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    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Bei mir scheint es dann wohl länger zu dauern, denn seit der Eröffnung sind ja nun schon 18 Monate vergangen.
    Tjo, so ist das eben...
    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Und mit diesem Beschluss kann ich dann prüfen lassen ob eine Verkürzung auf 3 Jahre möglich ist?
    *öhm* "prüfen lassen" ...
    Du kannst es anhand der Schlussverteilung (die Dich voraussichtlich bzgl. der Kosten sehr schockieren wird) und der zu erwartenden pfändbaren Beträge in etwa hochrechnen. So etwa 6-9 Monate vor Ablauf der 3 Jahre kannst Du dem Treuhänder (falls es den dann schon geben sollte) einen Brief schreiben in dem Du ihn darüber informierst die 3 Jahre anzustreben und ihn bittest Dir die dafür benötigte Summe mitzuteilen.

  7. #7
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    Ich habe mich nun folgendes zu meiner Insolvenz gefunden:

    In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen

    der Frau xxxx, geboren am xxxx,

    Insolvenzverwalter:
    xxxxxx

    ist die Vornahme der Schlussverteilung genehmigt.

    Der verfügbare Massebestand beträgt 4.199,92 EUR, wovon noch die restlichen Massekosten in Abzug zu bringen sind. Die Summe der zu berücksichtigenden Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) beträgt 26.063,12 EUR. Die Gläubiger bestrittener oder für den Ausfall festgestellter Forderungen werden auf die Ausschlussfristen der §§ 189, 190 InsO hingewiesen.

    Das Schlussverzeichnis liegt zur Einsichtnahme durch die Beteiligten aus im Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg,......

    Rechtsbehelfsbelehrung:
    Gegen diesen Beschluss ist das Rechtsmittel der sofortigen Erinnerung statthaft.
    Die sofortige Erinnerung kann mit Begründung innerhalb einer Frist von zwei Wochen eingelegt werden. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der öffentlichen Bekanntmachung dieses Beschlusses. Die öffentliche Bekanntmachung ist bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind (§ 9 Abs. 1 Satz 3 InsO). Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Zustellung oder öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
    Die sofortige Erinnerung kann beim Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Möckernstraße 130, 10963 Berlin - Insolvenzgericht - durch Einreichung einer Erinnerungsschrift oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle eingelegt werden.
    Dieser Beschluss wird öffentlich bekannt gemacht (www.insolvenzbekanntmachungen.de).

    Berlin, 08.03.2017
    Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg


    Bedeutet das nun das ich in der Wohlverhaltensphase seit dem 08.03.2017 bin?
    Kann man anhand dessen ausrechnen ob eine Verkürzung möglich ist?

  8. #8
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    Zitat Zitat von Vulpix Beitrag anzeigen
    Ich habe mich nun folgendes zu meiner Insolvenz gefunden:

    In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen

    der Frau xxxx, geboren am xxxx,

    Insolvenzverwalter:
    xxxxxx

    ist die Vornahme der Schlussverteilung genehmigt.

    Der verfügbare Massebestand beträgt 4.199,92 EUR, wovon noch die restlichen Massekosten in Abzug zu bringen sind. Die Summe der zu berücksichtigenden Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) beträgt 26.063,12 EUR. Die Gläubiger bestrittener oder für den Ausfall festgestellter Forderungen werden auf die Ausschlussfristen der §§ 189, 190 InsO hingewiesen.

    Das Schlussverzeichnis liegt zur Einsichtnahme durch die Beteiligten aus im Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg,......

    Rechtsbehelfsbelehrung:
    Gegen diesen Beschluss ist das Rechtsmittel der sofortigen Erinnerung statthaft.
    Die sofortige Erinnerung kann mit Begründung innerhalb einer Frist von zwei Wochen eingelegt werden. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der öffentlichen Bekanntmachung dieses Beschlusses. Die öffentliche Bekanntmachung ist bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind (§ 9 Abs. 1 Satz 3 InsO). Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Zustellung oder öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.
    Die sofortige Erinnerung kann beim Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Möckernstraße 130, 10963 Berlin - Insolvenzgericht - durch Einreichung einer Erinnerungsschrift oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle eingelegt werden.
    Dieser Beschluss wird öffentlich bekannt gemacht (www.insolvenzbekanntmachungen.de).

    Berlin, 08.03.2017
    Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg


    Bedeutet das nun das ich in der Wohlverhaltensphase seit dem 08.03.2017 bin?
    Kann man anhand dessen ausrechnen ob eine Verkürzung möglich ist?
    Meinst du das ist schlau? So findet man doch problemlos deine echten Daten.

  9. #9
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    Wüsste ehrlich gesagt nicht wie. Alle personenbezogenen Daten habe ich nicht beigefügt.

  10. #10
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