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Thema: Bank hält sich nicht an Beschluss der Pfändungsstelle des Finanzamts

  1. #41
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    Warum tust du dir den ganzen Ärger mit der DB eigentlich noch an? Hast du zu niedrigen Blutdruck, magst kein Kaffee oder Cola und treibst ihn damit hoch?

    Wechsel die Bank! Es gibt genügend Alternativen. Sogar kostenlose! Und wirklich mit Aufwand ist das auch nicht verbunden. Könnte sein, daß du für das Schreiben deines letzten Beitrags mehr Zeit gebraucht hast.

    Für den Blutdruck mußt du dann allerdings nach Alternativen suchen. :-))

  2. #42
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    Da hast du im Prinzip vollkommen Recht. Aber solange mein Geld bei der DB auf einem P-Konto festsitzt, kann ich schwerlich die Bank wechseln.
    Wenn ich ein neues Konto eröffne, habe ich dort keinen Pfändungsschutz. Risiko!
    Wenn ich mein P-Konto bei der DB in ein normales Konto umwandle, damit ich das neue zum P-Konto umwandeln kann, ist das Geld auf meinem DB-Konto im schlimmsten Fall weg.
    Unterm Strich habe ich keine andere Wahl als zu warten bis das Konto endlich freigegeben wird, erst dann kann ich es leer räumen und ein neues eröffnen.

    Als ich letztes Jahr den Arbeitgeber gewechselt habe, wurde direkt das erste Gehalt vom Finanzamt gepfändet, die Jungs können schnell sein. Wer sagt mir dass sie nicht auch direkt das neue Konto Pfänden, und dann ohne P-Schutz?
    Und auch die anderen Gläubige sind jetzt wieder auf mich aufmerksam geworden, durch die Anträge. Wenn's blöd läuft holt einer von denen kurz nach Kontoeröffung eine Schufaauskunft und pfändet direkt...
    So ganz einfach ist es eben leider doch nicht.

    Aber es gibt Hoffnung:
    Ich war heute wieder beim Amtsgericht und bin frecher Weise direkt zu der Rechtspflegerin von der die Beschlüsse beschlossen wurden. Sie war erstmal etwas verdutzt weil die "Kunden" normalerweise nie direkt zu ihr kommen. Sie konnte sich aber direkt an den Fall erinnern und da die Frist morgen, also am Montag, abgelaufen ist, wird sie das Ganze beschleunigen, es muss wohl noch beim Landgericht nachgefragt werden, was normalerweise eine Woche dauert, das macht sie am Montag per Telefon und Fax und dann sollten mittags die rechtskräftigen Beschlüsse fertig sein. Diese faxt sie dann an die DB und ich kann sie mir bei Gericht abholen.
    Mit den Beschlüssen kann ich direkt zur Filiale gehen und mir das Geld abholen...gut, so wie man als P-Konto-Kunde bei der DB behandelt wird, eher nicht...aber immerhin.
    Großes Lob an das Gericht, das halte ich in der Form nicht für selbstverständlich!!

  3. #43
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    So, gut Ding will Weile haben...
    am Montag gingen die rechtskräftigen Beschlüsse bei der DB ein, am Abend konnte ich dann über Geld verfügen. Gestern habe ich mich etwas erschrocken, wollte Geld abheben...ging nicht weil mein Verfügungsrahmen nicht ausreicht...das hat sich aber aufgeklärt, es war lediglich das Wochenlimit meiner Karte ausgeschöpft.

    Als ich am Montag beim Amtsgericht war, habe ich mich eine Weile mit der Rechtspflegerin unterhalten können. Dabei hat sich herausgestellt dass die DB nicht wirklich falsch gehandelt hat, die müssen für sämtliche Pfändungen die rechtskräftigen Freigabebeschlüsse vorliegen haben bevor sie das Geld freigeben können, verkehrt ist das also nicht, ich war mir dessen nur nicht bewusst.

    Auch lag ich wohl mit meiner Vermutung daneben, dass die DB versucht solche Kunden wir mich los zu werden, bei meinem letzten Telefonat mit der Pfändungshotline hat man mir eine Debit Mastercard mit EC-Funktion und berührungslosem Bezahlen für 18€ im Jahr angeboten, das würden die ja nicht machen wenn sie mich los werden wollen würden.
    Auch wurde mir an der Hotline jetzt genau erklärt wie meine Gehaltsfreigabe in Zukunft vonstatten geht, es ist erst mal ein fester Freibetrag eingerichtet (das niedrigste Gehalt das bisher einging) die Freigabe des darüber hinausgehenden Betrags dauert ein paar Tage, alternativ kann ich aber auch anrufen und dann wird das sofort erledigt.

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