Moin liebes Forum,

folgende Situation:
Aus einer gescheiterten Selbstständigkeit habe ich noch einiges an Steuern offen. Mittlerweile bin ich schon länger im Angestelltenverhältnis.
Das Finanzamt macht bei mir eine Doppelpfändung, Gehalt direkt beim Arbeitgeber und bei meinem P-Konto der Deutschen Bank.
Da der Betrag den mein Arbeitgeber, nach Abzug des Pfändungsbetrags, monatlich überweist, eine ganze Ecke höher ist als dass was mir die Bank frei gibt, und weil ich Einkommen in schwankender Höhe habe, habe ich beim FA beantragt dass man die Bank anweisen möge das gesamte Gehalt, welches auf mein Konto geht, frei zu geben.
Dies tat das Finanzamt auch sofort. Soweit so gut.

Problem: Die Bank gibt mein Gehalt nicht frei! Ich bekomme nach wie vor nur den Grundfreibetrag ausgezahlt, alles andere wird eingefroren. Mittlerweile haben sich deutlich über 1000€ angesammelt die mir eigentlich zustehen müssten und ich bin dadurch mittlerweile mit einer Monatsmiete im Rückstand.

Zuerst bin ich mit dem Beschluss zur DB-Filalie, die haben sofort abgewunken und gesagt dass sie mir nicht helfen können und dürfen, man gab mir aber eine Visitenkarte mit der Nummer der Pfändungsabteilung. Diese Nummer war aber scheinbar veraltet und ich landete im normalen Servicecenter, zur Pfändungsabteilung durchstellen wollte man mich dort auch nicht, die Dame hat aber den Vermittler gespielt und mein Anliegen weitergeleitet während ich am Telefon gewartet habe. Herausgekommen ist, dass es der Deutschen Bank egal ist was das Finanzamt beschließt, das braucht man vom Amtsgericht.

Ich bin dann erst mal zum Finanzamt, dort hat mich der freundliche Sachbearbeiter gefragt was er jetzt machen soll, ich müsste dann wohl zum Amtsgericht.
Beim Amtsgericht sagte man mir jedoch dass sie nicht für Pfändungen vom Finanzamt zuständig sind, ich müsse zum Finanzamt

Was kann ich hier tun??