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Thema: Gericht- und Überstundenkonto frage

  1. #1
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    Standard Gericht- und Überstundenkonto frage

    Moin moin, endlich nach Jahren der Vorbereitung hatte ich am 18.12.17 mein Insolvenz Antrag unterschrieben. Da ich mein Anwalt nicht so richtig vertraue ob der auch wirklich bei Gericht liegt, würde ich gerne wissen ob man bei Gericht nachfragen kann, ob der Antrag eingegangen ist.

    Ich würde gerne bei meinem Arbeitgeber ein Zeitkonto einrichten, da ich im Schnitt 250h im Monat arbeite, aber ab 220h lohnt es sich nicht mehr wegen den ganzen Abzügen das Geld auszahlen zu lassen. Arbeitszeitkonto ist doch in der Insolvenz erlaubt, wenn ich mich nicht irre, oder?

    Ich freue mich nun auf die Insolvenz und hoffe das die Zeit schnell vergeht.

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von PleiteGeier15 Beitrag anzeigen
    Moin moin, endlich nach Jahren der Vorbereitung hatte ich am 18.12.17 mein Insolvenz Antrag unterschrieben. Da ich mein Anwalt nicht so richtig vertraue
    *öhm* Aha
    Zitat Zitat von PleiteGeier15 Beitrag anzeigen
    ob der auch wirklich bei Gericht liegt, würde ich gerne wissen ob man bei Gericht nachfragen kann, ob der Antrag eingegangen ist.
    Ja - Du kannst Dich auch mal selbst auf www.insolvenzbekanntmachungen.de suchen. Vielleicht wurde ja auch schon eröffnet.
    Zitat Zitat von PleiteGeier15 Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne bei meinem Arbeitgeber ein Zeitkonto einrichten, da ich im Schnitt 250h im Monat arbeite, aber ab 220h lohnt es sich nicht mehr wegen den ganzen Abzügen das Geld auszahlen zu lassen. Arbeitszeitkonto ist doch in der Insolvenz erlaubt, wenn ich mich nicht irre, oder?
    Da spricht meines Wissens nichts gegen. Erwerbsobliegenheit heißt Vollzeitstelle und nicht mehr. Wenn Du Dir die Überstunden auszahlen lassen würdest gehörte aber die Hälfte in die Masse. (§850a Abs. 1 ZPO)
    Probleme kann es nur geben wenn Du keine Vollzeitstelle hast. Aus einem Modell ala Teilzeitstelle bezahlt bekommen aber ständig Überstunden machen und die auf einem Arbeitszeitkonto parken könnte m.E. schon ein Verstoß gegen die Erwerbsobliegenheit abgeleitet werden.
    Geändert von Caffery (13.01.2018 um 14:51 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Danke dir Caffery für deine Mühe.

    noch einmal kurz zu den Überstunden, also macht es nichts, wenn ich nach der Insolvenzeröffnung ca. 180h aufbaue und über das Jahre abbaue. Nicht das es nachher zu viele Stunden aufm dem Zeitkonto sind.

    Schönen Abend noch.

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