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Thema: Brief Ra, abgetreten von Inkasso

  1. #1
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    Standard Brief Ra, abgetreten von Inkasso

    Hallo ihr lieben, ihr habt mir beim letzten Mal schon so tolle Tipps gegeben.
    Ich hoffe hier wieder auf Hilfe.
    Gerade kam ein Brief vom RA. Geschrieben am 03.01.2018. Gesamtforderung fällig bis zum 10.01.18.

    Jetzt weiß ich nicht was ich antworten soll? Möchte eine E-Mail schreiben, um die Frist zu wahren.
    Gesamtbetrag 200 Euro, Aufstellung sieht für mich ok aus, aber muss ich die einigungsgebühren zahlen? Oder lieber nach einem Vergleich fragen? Letztes Jahr habe ich drei raten bezahlt, dann musste ich diese einstellen. Jetzt soll ich die gesamte Summe bezahlen.

    Danke euch fürs lesen .

  2. #2
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    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Aufstellung sieht für mich ok aus
    Möchtest Du denn auf Dein Urteil vertrauen? Dann könntest Du ja auch einfach zahlen. Oder sagst Du uns was genau da steht?
    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    aber muss ich die einigungsgebühren zahlen?
    Nur wenn Du der Übernahme der Einigungsgebühren ausdrücklich schriftlich oder mündlich zugestimmt hast.
    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Oder lieber nach einem Vergleich fragen?
    Man sagt ja: Fragen kostet nichts. Ich vermute aber mal eine solche "Frage" ohne Zusammenhang wird aus zweierlei Hinsicht umsonst sein.
    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Möchte eine E-Mail schreiben, um die Frist zu wahren.
    Steht denn da, dass die unbedingt heute noch eine Email von Dir bekommen möchten?

  3. #3
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    Nein, auf mein Urteil möchte ich in dem Falle nicht unbedingt vertrauen.

    Forderungsaufstellung:
    Rg. 63,04 Euro
    Rg. 29,23 Euro
    Rg. 20 Euro
    Gl-rücklastschrift (3x3,30)
    4.12% Zinsen 0,84
    Zinsen 0,20
    Zinsen 0,21
    Inkassovergütung 70,20 Euro
    Einigungsgebühr 54 Euro
    Kosten nachs. Neue Adresse 2x2,50
    Zahlungseingang 3x 20 Euro
    Zinsen 4,66
    Das Problem ist, mehr als 125 Euro kann ich nicht bezahlen. Deshalb meine Idee des Vergleiches.
    Aber wenn du sagst das sei sinnlos, möchte ich die Kosten nicht unnötig in die Höhe treiben.
    Nein, von einer E-Mail steht da natürlich nichts, aber da der zahltermin morgen ist, wäre das ja ein Weg sich in der Frist zumindest zu melden.

  4. #4
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    Vorweg: Ich habe mich grade an Dein erstes Thema hier erinnert - Du solltest endlich die Schulden als Ganzes betrachten - am besten mit Unterstützung eine Beratungsstelle und mit dafür geegneten Sanierungswegen. Wenn Du immer dann in Panik verfällst und Dich um Kopf und Kragen blechst nur weil irgendeinem Deiner Gläubiger eine Zettel aus seinem Satzbausteinspuckautomaten flutscht wird die Welt nicht besser.
    Abgesehen davon haben Deine Stromschulden deutlich höhere Priorität als das da...

    So, aber da wir uns ja in diesem Thema wunschgemäß losgelöst nur mit dieser einen Forderung befassen wollen (was ich wie oben zu lesen allerdings eigentlich für quatsch halte) nun dazu:
    Folgende Fragen hätte ich da noch:
    Worum gehts denn da ursprünglich bei der Hauptforderung und ist diese in Ordnung?
    Wofür steht denn bitte nochmal "Rg."?
    Bist Du zweimal umgezogen?
    Hast Du schriftlich oder mündlich der Übernahme einer Einigungsgebühr zugestimmt?
    Geändert von Caffery (09.01.2018 um 20:39 Uhr)

  5. #5
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    Da hast du recht, aber dies ist ein Teil der Stromschulden, deshalb meine Panik. Sorry, habe ich vergessen zu erwähnen. :/
    Rg. Steht hier für Rechnung.
    Ich bin einmal umgezogen in der Zeit.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dem zugestimmt habe. Das ist das weitere Problem :/

  6. #6
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    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    dies ist ein Teil der Stromschulden, deshalb meine Panik.
    Was heißt den Teil? Haben die etwa für einen Stromvertrag verschiedene Vorgänge in die Welt gesetzt? Oder ist das einer von zwei Vorgängen wegen des Umzugs?
    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dem zugestimmt habe. /
    Naja, entweder musst Du einen Zettel von denen unterschrieben haben, selber auf einen Zettel geschrieben haben "Ich stimme der Übernahme der Kosten der Einigung zu." o.ä. oder aber Du musst am Telefon sowas gefragt worden sein und ausdrücklich "JA" gesagt haben. Die Frage muss sich ausdrücklich auf die Kosten bezogen haben und nicht nur darauf ob Du einer Ratenzahlung zustimmst.

    Auf jeden Fall solltest Du auch wissen, dass Du ein deutlich dickeres Fell brauchst als aktuell wenn Du Dich mit Inkassos und deren Anwälten auf eine Weise rumschlagen willst die nicht bedeutet alles zu schlucken was sie Dir servieren. Bedeutet: Wenn Du das Folgende oder ähnliches befolgst werden die Dir wahrscheinlich trotzdem weiterhin ihre Rechtsauffassung vorhalten und vermutlich weiter Geld von Dir fordern. Ich kann Dir hier nur meine Rechtsauffassung nahelegen von der ich persönlich überzeugt bin. Ich bin aber im Endeffekt nur ein Unbekannter aus einem Forum der warme Worte spendet. Wenn Du aber ohnehin aus Panik einknicken wirst wenn der Gläubiger Dir seine Meinung vorgeigt dann zahl lieber direkt alles...

    Um es nicht komplizierter zu machen als es sein muss würde ich die 1,3er Inkassovergütung (70,20 Euro) auf eine 0,5er Gebühr runterrechnen (27 Euro) und die Einigungsgebühr bestreiten wenn Du keinen vorgefertigten Zettel von denen unterschrieben hast. Dabei würde ich dann auch mal Hoffnung in die Vermutung legen, dass die keinen gerichtsfesten Telefonmitschnitt gemacht haben wenns denn ein solches Telefonat gegeben hätte oder sie diesen nicht hervorkramen würden um 54 Euro durchzusetzen.

    Nach meiner Rechnung würden dann 100.08 Euro übrig bleiben. Diese könntest Du zweckgebunden überweisen. Zweckgebunden bedeutet mit eindeutigem Überweisungsbetreff. Etwas sowas wie "Zur Verrechnung auf Hauptforderung, Zinsen. Restliche Kosten werden bestritten."

    Wenn Du möchtest kannst Du denen das dann auch nochmal in einem Brief schreiben.
    "Hallo!
    Vorgangsnummer: XXX
    Die Hauptforderung, Zinsen und angemessenen Kosten der Beitreibung wurden überwiesen. Damit ist die Sache vollständig erledigt. Die Einigungsgebühr wird komplett bestritten da sich die Kosten der Einigung gem. § 98 ZPO gegeneiander aufheben. Die Inkassovergütung in der Höhe eine 1,3 Gebühr nach RVG wird teilweise bestritten da diese angesichts des enormen Automatisierungsgrades der Inkassotätigkeit völlig überzogen ist. Anerkannt wird lediglich eine 0,5 Gebühr.
    Sollten Sie anderer Ansicht sein steht Ihnen zur Durchsetzung der Rechtsweg offen.
    MFG"

    Wie gesagt: Ich gehe davon aus, dass sie Dir noch ein paar Briefe schreiben werden in ihrer üblichen, liebevollen Rhetorik. Wenn Du dem nicht standhalten kannst dann zahl lieber direkt alles. Ich persönlich bin mir aber so sicher wie möglich, dass sie diese Kosten nicht versuchen würden einzuklagen (wenn sie keinen Zettel haben auf dem Du der Übernahme ausdrücklich zugestimmt hast). Allein darauf käme es an - nicht ob sie Dir hässliche Textbausteine mit eintägigen Fristen schicken um zu gucken ob Du so viel Panik bekommst, dass Du mitten in der Nacht noch verzweifelte E-Mails an die schreibst
    Geändert von Caffery (09.01.2018 um 21:41 Uhr)

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