Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 22

Thema: GKV Mitglied werden und Schulden-Falle

  1. #11
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    517

    Standard

    Wo wohnst du? In D? Wenn ja seit wann bzw. seit wann bist du hier angemeldet? Seit diesem Zeitpunkt musst du in D versichert sein. Du hast auch als Selbstständiger Anspruch auf Hartz IV - das könnte deine Situation erleichtern/verbessern.

  2. #12
    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    2.829

    Standard

    Wenn er 65 ist hat er m.E.n bis sein Rentenantrag entschieden ist einen Anspruch auf SGB XII Leistung unter Gegenrechnung der Auslands-Rente
    Und wenn die Rente nachträglich bewilligt würde rechnet die DRV mit dem SGB XII Träger ab

  3. #13
    Registriert seit
    06.01.2018
    Beiträge
    5

    Standard

    Danke für Eure Ideen,

    an Peter ; dieser Link https://www.krankenkassenzentrale.de...kasse-beitrag# zB hat für Selbstständige mit geringem Einkommen 2017 weit höhere Mindest Werte. (Mindest >1500,-)
    und alles zusammen werden über 17% ...

    es handelt sich bei mir um seit 1.4. 2017 Wohnsitz angemeldet in D und von 1.4. bis 31.12.2017 2017 Gewerbe Angemeldet als Kleinunternehmen.

    Ich werd dann also einen Antrag auf besonderen Härtefall stellen müssen,...
    Diesen Härtefall beweisen --- zum steueramt mir eine Kopie der abgegebenen Schätzung geben lassen ...

    An: rike u. inso ... Ja - für die Auslandsrente (ca 1050,-) muss ich ´nur´ 7,9% +zusatz ca 1% , + Pflegelvers. 2,8%= 11,7%...

    Mit einem Einkommen von über 1000,- zum Sozialamt ... bzw, wie heisst das Ding hier, Arbeits-Center ?

    Die werden dann wohl über den Witzbold des Tages was zu lachen haben :-))

    Zur Beratung ? - Ich war mal bei einem von der AOK und hab das geschildert. Der sagte, dass es wohl eine freiwillige Mtgl. würde mit *deutlich höheren* Beiträgen als die von mir gedachten 200 ,- ... !

    Damit ich überhaupt irgendwo weiterkomme , fragen die alle nach dem Arbeitseinkommen ...

    wenn ich reell rechne - komme ich auf ca 2820,- für die Selbstständigen-Periode 1.4.-31.12.2017 . und dann greift eben der Mindest-Bemessungs - Satz .
    Und das ist dann das Problem.
    dh rückwirkende Zahlung von mindest 5000 Eur . + ca 10x1% Vzinsen.

    Wenn ich die nicht bezahlen kann, gibts auch keine normalen Leistungen. (ausser Notversorgung)

    Sauber - diese Gesetzemacher ...

    diese 22 Vorversicherung Jahre-Regelung=Nachweisbarkeit ist auch so ein Problem, denn in den 1990er Jahren hatten die Auslandversicherungen fusioniert, aufgekauft und ihre Namen gewechselt...

    heisst, auf diese Nachweise warten... = Vorraussetzungen für die KVdR nicht ermittelbar. = erstmal den vollen Beitragssatz für Arbeitseinnahmen selbst bezahlen.

    Trotzdem Danke für Eure Ideen.

    Vielleicht noch eine Frage : Was ist mit der "Direkt"-Kasse "BIG" heisst die glaube ich . Die wirbt mit guten Leistungen, aber ist das eine Ersatzkasse ?
    Wenn da jemand noch was dazu wÜsste...

    schöne Grüsse.
    hermann

  4. #14
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    517

    Standard

    Zitat Zitat von Her-mann Beitrag anzeigen
    .

    Mit einem Einkommen von über 1000,- zum Sozialamt ... bzw, wie heisst das Ding hier, Arbeits-Center ?

    Die werden dann wohl über den Witzbold des Tages was zu lachen haben :-))

    Wenn ich die nicht bezahlen kann, gibts auch keine normalen Leistungen. (ausser Notversorgung)
    Ich würde das ernsthaft angehen, wenn du auch nur Anspruch auf einen Euro Sozialleistungen hast bist du sofort wieder mit der vollen Versorgung versichert.

    Also wie hoch ist Miete? Gibt es Unterhaltspflichtige Personen? usw. usw.

  5. #15
    Registriert seit
    20.07.2017
    Beiträge
    928

    Standard

    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Ich würde das ernsthaft angehen, wenn du auch nur Anspruch auf einen Euro Sozialleistungen hast bist du sofort wieder mit der vollen Versorgung versichert.
    Er braucht sogar nur einen Lappen vom Jobcenter/Sozialamt auf dem steht, dass er Einkommen unterhalb des Existenzminimuns hat und daher Anspruch hätte.

    Das wäre in der Tat der eleganteste Weg zunächst mal dem Ruhen der Leistungen aus dem Wege zu gehen.

    Ansonsten kann man erstmal nur warten was die mit seinen Angaben anfangen und sehen wie groß der Deckel wird.

    Wenn das Druckmittel des Ruhens der Leistungen wegfällt kann man auch viel besser mit denen über die Rückstände verhandeln. Ich habe bei sowas eigentlich oft gute Erfahrungen gemacht. Mit diesen Gläubigern kann man meist durchaus vernünftig reden. Fast schon erfrischende Ausnahmen im Vergeich zu dem womit man sonst oft zu tun hat

    Die BIG ist halt eine Direkt-Krankenkasse. Ich war auch mal einige Jahre bei denen und kann nichts schlechtes über die sagen, Wobei ich auch ein dankbarer Krankenkassenkunde bin

  6. #16
    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    2.829

    Standard

    Da du geschrieben hast, dass du das Kleinstgewerbe abgemeldet hast habe ich auf die Grundsicherung verwiesen ,wobei du die Unterscheidung SGB XII und II beachten solltest
    Den Hinweis KV für Rentner hast du wegen deines RV Antrag wohl gar nicht beachtet obwohl die u.U. schon greift bei Antragstellung

    Den anderen Link den ich zu der Anerkennung gesetzt habe , habe ich so verstanden das du durch die Auslands-RV auch eigentlich aus der rente in Deutschland Beiträge zur KV in Abzug gebracht werden, so dass ich das so verstehe, dass du darüber schon eine KV hättest und dich deswegen genau informieren solltest, denn es heißt dazu "Rentner, die eine Rente aus dem Ausland erhalten, tragen die Beiträge (Versichertenanteile) alleine. Eine Beteiligung wie bei einer deutschen Rente durch die zuständige Rentenkasse gibt es hier nicht. Der allgemeine Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung beträgt aktuell 15,5 Prozent. Von diesem Beitragssatz beträgt der Versichertenanteil 8,2 Prozent. Hinzu kommen die Beiträge zur Sozialen Pflegeversicherung in Höhe von 1,95 Pann rozent bzw. für Kinderlose von 2,20 Prozent (ab 01.01.2013: 2,05 Prozent/2,30 Prozent)."
    Geändert von rike3 (08.01.2018 um 08:52 Uhr)

  7. #17
    Registriert seit
    30.08.2006
    Ort
    München
    Beiträge
    1.293

    Standard

    Zitat Zitat von Her-mann Beitrag anzeigen
    Danke für Eure Ideen,

    an Peter ; dieser Link https://www.krankenkassenzentrale.de...kasse-beitrag# zB hat für Selbstständige mit geringem Einkommen 2017 weit höhere Mindest Werte. (Mindest >1500,-) .....
    Lies nach im Gesetz !!!, und nicht auf irgendwelchen Webseiten .....

  8. #18
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    517

    Standard

    Da du das Gewerbe ja erst angemeldet hast kannst du als Existenzgründer durchgehen dann gilt folgendes:

    Für Existenzgründer erfolgt die Beitragsermittlung aufgrund Ihrer Schätzung. Die Mindesteinnahme für die Berechnung liegt jedoch bei 2.283,75 Euro im Monat. Für Existenzgründer, die einen Gründungszuschuss von der Bundesagentur für Arbeit oder Einstiegsgeld erhalten, oder einen Antrag auf Härtefall gestellt haben, gilt eine geringere Mindesteinnahmegrenze von 1.522,50 Euro. Sobald der erste Einkommensteuerbescheid vorliegt, wird der tatsächliche Beitrag berechnet. Bei zu hoch oder zu niedrig geschätztem Einkommen kommt es zu einer Gutschrift oder Nachzahlung.
    und

    Selbstständige können ihre Beiträge zur Krankenversicherung ganz flexibel gestalten – mit oder ohne Einkommensnachweis, mit oder ohne Krankengeld. Grundsätzlich wird der Beitrag prozentual berechnet. Der ermäßigte Beitragssatz ohne Krankengeld liegt bei 14,0 Prozent, mit Anspruch auf Krankengeld ab der siebten Woche bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag.
    Also monatlich je nachdem ca. 213€ bzw 222€ - also für den Zeitraum eine Summe von +/- 2000€ zzgl. Zinsen (wobei hier evtl. einen Niederschlagung erreichen kann). Bei Zinsen und bei Zuschlägen haben die KKs durchaus einen Spielraum.

  9. #19
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    517

    Standard

    Wobei die 1015€ die Peter nennt die Mindestbemessungsgrundlage für "sonstige Versicherte" sind, und da könnte man nebenberuflich Selbstständige durchaus einordnen, ein wenig guter Wille der Versicherung vorrausgesetzt (aber die sind meinst hilfreich).

  10. #20
    Registriert seit
    06.01.2018
    Beiträge
    5

    Standard

    Hallo nochmal ,

    diese ganzen Eventualitäten werden mir langsam zuviel ( wegen Herzschwäche habe ich Atemnot u dieser ganze Wirrrwar stresst mich und dann geht nichts mehr .)

    Ich werd mal hier zum Amt gehen u wegen Grundsicherung im alter nachfragen.

    Wie schon beschrieben, habe ich nichts anderes als dieses Einkommen, keine anderen Verpflichtungen wie Unterhalt oder Kinder , kein Vermögen - auch momentan glücklicherweise keine Miete oder andere Kosten.
    Auch keine Beschäftigung oder Arbeitgeber.
    Fehlt noch was ...


    Und ja, ich habe die KV der Rentner KVdR beantragt.

    Im gegesatz zu manchen Beschreibungen ist das aber keine Versicherung an sich - die die RV bezahlt (!)
    sondern (kleines Kopfkino wegen kleinen wörtlichen Spitzfindigkeiten)

    ein Status . Ein Versicherungs-status für Rentner ...

    Ich muss erst eine KV finden , das dann der RV mitteilen und diese lässt nn wiederum durch diese Versicherung , die das an den Versicherungs-Dachverband zur Prüfung weitergibt .

    Erst bei Erfüllung der Vorrausetzungen (22 Jahre 9/10 Regelung) gibt dieser Verband das OK an die RV und die überweisen dann 7.3% an die von mir gewählte KV.

    Problem: der Dachverband wird an die RV rückfragen wann meine erste Beitragsbeschäftigung gewesen ist...

    diese RV hat zB nachgefragt ob ich eine Lehre gemacht habe und ob ich vor dem letzten Monat des Lehrvertrages schon die Prüfung bestanden u Gesellenlohn bekommen habe... etc etc etc etc etc

    Das brauchen die um den Raamen der 22Jahre-Regelung festzulegen und den Beginn der 22 Jahre festlegen zu können.... Ohne dasdatum dieses Raaamennz gibt es den Status der KVdR nicht .

    Egal ob Ausland Rente oder was auch immer...

    Wegen dieser fehlenden Informationen hat es auch keinen Sinn einen Berater aufzusuchen - denn der braucht die gleichen Daten.

    Diese Kriterien muss jetzt die RV (D) erstmal beim ehemaligen Lehrbetrieb abfragen... Das war vor 50 Jahren...

    Diese komplexen Dinge verzögern bzw erschwehren eine neue KV Mitgliedschaft.

    Ich fürchte , dass die auf dem Sozialamt logischerweise die gleichen Auskünfte haben wollen. Denn ein Sozialamt ( das sind meine Erfahrungen aus der Vergangenheit! ) darf keine Leistungen erbringen wenn ein anderer Träger dazu verpflichtet ist...

    Aber ich werd da mal hintappern - nur wenn ich das alles nochmal erklären muss - geht mir schonmal die Luft aus...

    also wie sagt man - nichts für ungut (?) Danke für eure Bemühungen.

    Die idee der Grundsicherung ist ganz gut.
    ( ich nahm an das es wegen des ALG2 satzes (unter 800EUR) ich mit meinen 1000 zu weit drüberliegen würde ...

    Aaaberrr - wieder mal ei kleiner Fehlschluss. So kanns gehen ...

    Vielen Dank nochmal

    schönen Tag noch
    Gruss Hermann

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •