Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 30

Thema: Insolvenz NUR wegen Ust.-Schulden beim FA?

  1. #11
    Registriert seit
    29.12.2017
    Beiträge
    3

    Standard

    PS: Gerade durch den Schritt in's Ausland werde ich voraussichtlich dazu in der Lage sein, monatlich ab Januar in einem höheren, vierstelligen Bereich Rückzahlungen zu tätigen. Ich denke bei einer Steuerschuld von 15,000€ könnte ich schon Mitte 2018 raus aus der Sache sein, das wäre ja bereits früher als ein Insolvenzverfahren überhaupt angelaufen wäre ... Daher denke ich doch auch, dass es dem FA eigentlich lieber sein muss, als mich in die Insolvenz zu drängen, wo sie ihr Geld dann ggf. nicht wieder sehen müssten bzw. würden.

    (Grundsätzlich verstehe ich den staatlichen Ansatz nicht, Menschen in die Insolvenz zu drängen, die eine Perspektive haben die jeweilige Steuerschuld begleichen zu können und das auch aktiv wollen. Mich in die Insolvenz zu drängen würde insbesondere bei erfolgloser Zeit im Ausland eher vor Existenzprobleme stellen, weil mir nichts anderes als die Selbstständigkeit bleibt, um erfolgreicher arbeiten, mehr erreichen und damit letztendlich schneller meine eigene Situation verbessern zu können)
    Geändert von fahrradkarsten (30.12.2017 um 14:33 Uhr)

  2. #12
    Registriert seit
    06.04.2013
    Ort
    NRW
    Beiträge
    4.806

    Standard

    Vielleicht klingt meine Frage angesichts Deiner teils tiefschürfend-erkenntnissschwangeren Darstellungen ein wenig naiv:

    Aber was hältst Du denn davon, in einer Excel-Tabelle einfach mal alle Einnahmen und vielleicht auch die Ausgaben zu erfassen, um dann mittels einer Rechenformel für Addition bzw. Subtraktion der Zahlen zu sorgen?

  3. #13
    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    2.949

    Standard

    Wieso willst du die Steuerlast 2018/19 begleichen =
    Offensichtlich hat das FA wennich das richtig verstanden habe ja noch nicht mal einen Steuerbescheid erlassen .Deswegen würde ich erst einmal mit dem FA abklären, wer denn den Bescheid bekommt wenn du wegziehst.Wird der an den Steuerberater geschickt der sich seit Anfang 12/17 nicht mehr meldet oder geht der damit du auch evtö.Rechtsmittel rechtzeitig einlegen kannst an deine neue Adresse

  4. #14
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    707

    Standard

    Steuerschätzungen werden fällig klar, sie entbinden dich aber nicht von der Pflicht deine Steuererklärung abzugeben. Daher würde ich das machen. In der Regel wird die Schätzung aufgehoben wenn du deine Erklärung abgegeben hast. Die Schätzungen werden meist unter Vorbehalt erstellt. Ich hatte es einmal das die Schätzung auch rechtskräftig geworden wäre wenn ich mich mit der Abgabe der Erklärung nicht beeilt hätte.

    Wenn sich dein Steuerberater nicht mehr meldet kann das ja verschiedene Gründe haben - hast du mal angerufen oder gar vorbeigegangen? Solange dein Steuerberater als solcher beim FA benannt ist bekommt dieser auch alle Post für dich - das kann zu blöden Situationen führen.

  5. #15
    Registriert seit
    01.01.1970
    Beiträge
    1.243

    Standard

    kannst traden...

  6. #16
    Registriert seit
    20.12.2014
    Beiträge
    679

    Standard

    Zitat Zitat von Glück Beitrag anzeigen
    kannst traden...
    kannst schweigen... ach nee, das klappt ja nicht so gut.

  7. #17
    Registriert seit
    24.07.2007
    Beiträge
    18

    Standard

    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Wenn sich dein Steuerberater nicht mehr meldet kann das ja verschiedene Gründe haben - hast du mal angerufen oder gar vorbeigegangen? Solange dein Steuerberater als solcher beim FA benannt ist bekommt dieser auch alle Post für dich - das kann zu blöden Situationen führen.
    mmmh, Du bist sicher, einen Steuerberater zu haben?

    Wenn Du 2016 Dein Gewerbe angemeldet hast, hast Du für die Dauer von 2 JAHREN monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Warum ist das nicht passiert?

    Möglichkeiten:
    -den § 19 beantragt, dann bemerkt, dass es mehr wie 17.500 € Umsatz sind
    - Nullmeldungen ans Finanzamt geschickt
    - oder einfach durch das engmaschige Raster gefallen?

  8. #18
    Registriert seit
    23.05.2015
    Beiträge
    707

    Standard

    Zitat Zitat von nine1 Beitrag anzeigen
    mmmh, Du bist sicher, einen Steuerberater zu haben?

    Wenn Du 2016 Dein Gewerbe angemeldet hast, hast Du für die Dauer von 2 JAHREN monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Warum ist das nicht passiert?

    Möglichkeiten:
    -den § 19 beantragt, dann bemerkt, dass es mehr wie 17.500 € Umsatz sind
    - Nullmeldungen ans Finanzamt geschickt
    - oder einfach durch das engmaschige Raster gefallen?
    Es gibt auch noch die Möglichkeit das im Rahmen deines Jahresabschlusses die Steuern korrigiert werden muss. Ich gebe seit über 20 Jahren monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen ab, aber das sind nun mal nur die Voranmeldungen, im Rahmen des Jahresablschusses, kommt es immer wieder zu Erstattungen oder Nachzahlungen.

    Hast du schon mal eine Umsatzsteuererklärung gemacht? Ist dir bewusst welche Korrekturen bei Soll-Versteueren entstehen können?

  9. #19
    Registriert seit
    24.07.2007
    Beiträge
    18

    Standard

    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Hast du schon mal eine Umsatzsteuererklärung gemacht? Ist dir bewusst welche Korrekturen bei Soll-Versteueren entstehen können?
    Jepp, mindestens wöchentlich mache ich eine.
    Mir ist auch bewusst, welche Korrekturen bei Soll-Versteuern entstehen können. Wer Sollversteuerer ist, sollte dem Steuerberater zeitnah natürlich auch seine Forderungen einreichen, die debitorisch zu buchen sind. Sie sind auch dann zu erfassen, da sie ein Geschäftsvorfall mit Umsatzsteuerauslösung sind, wenn der Kunde 4/3-Rechner ist. Beim 4/3-Rechner werden diese Umsätze dann natürlich bei Jahresabschluss wieder rausgerechnet.

    Der TE spricht von 15.000 € Nachzahlung, wären ca. 80.000 Netto Forderungen. Wir haben 2017 vorbei, und jedem Steuerberater hätte auffallen müssen, dass er einen Sollversteuerer( falls er nicht die Istversteuerung gewählt hat) vor sich hat und darauf gedrängt, die Forderungen 2016 zeitnah zu buchen. Muss ja spätestens bei der BH 2017 , also bei Zahlung, aufgefallen sein, dass da Rechnungen noch aus 2016 sind. Hat der Steuerberater jedoch die Rechnungen aus 2016 in 2017 als Umsatz bei einem Sollversteuerer gebucht und den TE als Istversteuerer behandelt, wäre jetzt Zeit, die Umsatzsteuer-Voranmeldungen, die fehlerhaft wären, aus 2017 zu korrigieren und den Umsatz in 2016 bei der Jahreserklärung zu melden.

    Ist für den Steuerberater, wenn er das unterlassen hat, eine Haftungsfrage . Denn dann wären die neuen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchhaltung einfach nicht eingehalten worden.
    Geändert von nine1 (20.02.2018 um 16:09 Uhr)

  10. #20
    Registriert seit
    24.07.2007
    Beiträge
    18

    Standard

    Zitat Zitat von fahrradkarsten Beitrag anzeigen
    Ich hatte mich früh genug einfach nicht ausreichend mit der Sachlage und dem Steuerrecht in Deutschland auseinandergesetzt, weswegen ich erst sehr spät A) erkannt habe, dass ich die Ust. ja über all die Zeit aufbewahren musste,.... [/COLOR]
    genau deswegen war meine Frage, warum er nicht seiner Verpflichtung zur monatlichen Abgabe nachgekommen ist. Gewerbe wurde 2016 eröffnet, da gab es die Pflicht zur monatlichen Abgabe. Entweder wurden da Fantasiezahlen gemeldet oder Nullmeldungen gemacht.

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •