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Thema: Stromgutaben bei Jahresverbrauchsabrechnung

  1. #1
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    Standard Stromgutaben bei Jahresverbrauchsabrechnung

    hallo zusammen,

    ich habe heute meine JVA erhalten, es ergab sich ein Guthaben in höhe von 77 Euro. Dies kommt allerdings nur zustande, da ich im Monat Dezember ausversehen nochmal einen Stromabschlag bezahlt habe. Im Monat in dem die JVA erstellt wird, ist ja kein Abschlag fällig. In der JVA steht auch, zuviel bezahltes Guthaben im Dezember 85 Euro.

    Bin ich nun trotz allem verpflichtet das Guthaben auszukehren?

    Vielen Dank

  2. #2
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    So lange Du im eröffneten Verfahren bist und noch nicht in der Wohlverhaltensphase bist Du auf jeden Fall verpflichtet es mitzuteilen. Natürlich kannst Du das inkl. Deiner dargelegten Erklärung tun und schauen was der Verwalter damit macht - aber mitteilen solltest Du es in jedem Fall.

    Ich fürchte auch er wirds haben wollen...

  3. #3
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    Seit zwischenzeitlich 21 Monaten bin ich (leider) noch immer im eröffneten Verfahren.
    Eine Rückerstattung von EUR 13,39 für anteilige Rundfunkgebühren aus den noch bestehenden Geschäftsräumen in 2015, mußte ich an den Verwalter überweisen. Dagegen durfte ich eine Rückerstattung/Guthaben meiner privaten Stromabrechnung von ca. EUR 60 und ca. EUR 300 Rückerstattung aus Nebenkostenabrechnung 2016 behalten. Begründung des Verwalters war: "..., da Sie die maßgeblichen Zahlungen aus Ihrem pfändungsfreien Vermögen geleistet haben".

    Bin eigentlich auch davon ausgegangen, dass ich die Rückerstattungen an den Verwalter hätte abgeben müssen, weil noch im offenen Verfahren.
    Beschwert habe ich mich natürlich nicht bei ihm

  4. #4
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    Zitat Zitat von hope16 Beitrag anzeigen
    Dagegen durfte ich eine Rückerstattung/Guthaben meiner privaten Stromabrechnung von ca. EUR 60 und ca. EUR 300 Rückerstattung aus Nebenkostenabrechnung 2016 behalten. Begründung des Verwalters war: "..., da Sie die maßgeblichen Zahlungen aus Ihrem pfändungsfreien Vermögen geleistet haben".
    Hui, da scheinst Du aber eine reizende Verwaltergattung erwischt zu haben Ich würde ihn auch nciht zwingend darauf stoßen, dass die gängige Rechtsprechung das meines Wissens aktuell leider anders sieht.

    Der entscheidende Punkt für Betroffene ist aber, dass es überhaupt mitgeteilt werden muss. Was der Verwalter dann damit anstellt liegt dann in seiner Hand. Man darf als Insolvenzschuldner ganz einfach nicht selbst entscheiden ob man solche "Vermögensbewegungen" abgeben muss oder behalten darf nicht indem man es erst garnicht mitteilt.

  5. #5
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    Für alle die es vielleicht interessiert wie die Angelegenheit ausgegangen ist. Ich musste tatsächlich das Geld, das ich zurückbekommen habe, weil ich ausversehen Zuviel überwiesen habe, abtreten.
    So ganz kann Ich das noch nicht akzeptieren. Ich habe von meinem undpfändbaren Einkommen Geld ausversehen an ein Unternehmen überwiesen. Dieses, also mein Geld wurde mir daraufhin wieder zurücküberwiesen und dies soll nun an den Insoverwalter. Nun gut soweit.

    Machen kann man da wohl nichts. Es ist ärgerlich dazu, das das Geld schon auf meinem Konto eingegangen ist. Es sind schon 500 Euro derzeit Zuviel auf dem Konto. Ärgerlich

  6. #6
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    Tjo, das war zu befürchten. Der Vorgang ist formal leider nicht zu beanstanden. Im eröffneten Verfahren gilt ausschließlich das Zuflussprinzip.

    Wirklich ärgerlich... aber hilft ja nichts. Augen nach vorn und so!

  7. #7
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    Habe den gleichen Fall. Bei mir sind es ingesamt knapp 155€ wovon ich aus Doofheit im Dezember 72€ zuviel überwiesen habe.

    Hab das meinem IV geschrieben, mal schauen was dabei rauskommt. Da auch die 72€ schon mit dem Januar wieder verrechnet wurden.

  8. #8
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    @Peter, wenn du mit deinem Anbieter die Verrechnung vereinbaren kannst und das Geld nicht zurückbekommst, dann gehört es auch nicht zur Masse. :-)

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