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Thema: 5 Forderungen bei Sirius Inkasso HF + Mahnngebügren +Zinsen bezahlt jedoch deine RVG

  1. #11
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Wenn Du einen Dispo hattest m.E. Ja zur 10 Jahre Hemmung, wenn Du keinen hattest und es somit nur eine geduldete Überziehung war m.E. Nein.

    Auf jeden Fall hast Du nun nach meinem Empfinden durch Dein Handeln eine Hemmung der Verjährung für 6 Monate erreicht, selbst wenn der 497er BGB hier keine Anwendung finden könnte. Somit hätte Heyl nun wahrscheinlich ohnehin noch ein halbes Jahr mehr Zeit.
    Hey Caffery, danke für deine Antwort. Ich habe nun zumindest rausgefunden, dass ich keinen Dispo habe.
    Worauf begründet sich die Hemmung der Verjährung um 6 Monate? Die Forderung wäre ja morgen ansonsten verjährt. Habe ich da noch eine Chanche raus zu kommen.

    Viele Grüße!

  2. #12
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    Zitat Zitat von devop911 Beitrag anzeigen
    Die Forderung wäre ja morgen ansonsten verjährt.
    Wäre sie ... deswegen solltest Du ja nichts machen. Nun hast Du schriftlich und völlig ohne Not "Verhandlungen über den Anspruch" losgetreten. § 203 BGB
    Geändert von Caffery (30.12.2017 um 12:27 Uhr)

  3. #13
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    Hallo Caffery danke weiterhin für deine Hilfe!

    Ich habe nun den Kontovertrag hier und habe keinen Dispotkredit aufgenommen.
    Das ist schonmal gut.


    Allerdings hast du ja bereits geschrieben ,dass ich Mist gebaut habe gem bgb203


    Ich habe das Mal hier aus einem BGH Urteil gefunden:
    1.
    Den Begriff von Verhandlungen im Sinne des § 203 Abs. 1 BGB hat der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen ausgelegt. Der Gläubiger muss dafür lediglich klarstellen, dass er einen Anspruch geltend machen und worauf er ihn stützen will. Anschließend genügt jeder ernsthafte Meinungsaustausch über den Anspruch oder seine tatsächlichen Grundlagen, sofern der Schuldner nicht sofort und erkennbar Leistung ablehnt.



    Ich habe ja im Schreiben der Forderung widersprochen. "sofern der Schuldner nicht sofort und erkennbar Leistung ablehnt. " Trifft damit dann nicht dieser Satz hier ein?

    Grüße

  4. #14
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    Am Ende des Tages kommt es stark auf den verwendeten Wortlaut an.
    Und da gab es schon bei dem ein oder anderen Richter in der Auslegung, was eine Verhandlung ist, einige böse Überraschungen. Der BGH ist da auch relativ "konservativ", dass schon recht harmlos formulierte Schreiben eine Verhandlung auslösen können.

    Wenn mich einer fragt, empfehle ich mittlerweile solche Wendungen wie "Ich werde einem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen. Ich lege es ausdrücklich auf eine Gerichtsverhandlung an" und ein klares "Ich bestreite..."
    oder auch ein "Auf weitere Briefe reagiere ich nicht."
    Das sind denke ich Wendungen, die kaum als Verhandlung ausgelegt werden können.

    Ob dein Brief so eindeutig formuliert war, wissen wir nicht.

    Ich würde halt einfach abwarten. Kommt nichts, dann geben die auf. Denn die Unsicherheit hinsichtlich Verjährung trifft die Gegenseite genauso. Wenn noch was kommt, setzt man sich dann damit auseinander.

  5. #15
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    Dankeschön, ich habe in dem Brief damals deutlich widersprochen und auch gesagt dass ich einem Mahnbescheid widersprechen werde.
    Heute kam tatsächlich nochmal der Vertrag zu meinem Konto an von RA Heyl zur "weiterverarbeitung". Was das nun genau heißt, weiß ich nicht, verlangt habe ich das auch nicht.

    Mal schauen was noch kommt ist einer der letzten 3 offenen Positionen.
    Dannach bin ich Frei =)

  6. #16
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    Zitat Zitat von devop911 Beitrag anzeigen
    Was das nun genau heißt, weiß ich nicht, verlangt habe ich das auch nicht.
    Verhandlung über den Anspruch...
    Zitat Zitat von devop911 Beitrag anzeigen
    Mal schauen was noch kommt
    Meine Meinung: Es ist völlig egal was kommt. Dein Standpunkt ist klar. So lange kein Mahnbescheid kommt: Mach einfach nichts mehr.

  7. #17
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    Verhandlung über den Anspruch...
    Zur Ergänzung: Und auf diese sollte man nicht eingehen. Sprich: Schweigen.
    Einseitig versuchte Verhandlungen sind keine, die die Verjährung hemmen. Da müssen beide Parteien erkennbar mitmachen an den Verhandlungen.

    Mit anderen Worten: Wenn der Schuldner sagt "Ich weise das alles zurück" und der Gläubiger mit einer Wand redet und diskutiert, ist das keine Verhandlung.

  8. #18
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Zur Ergänzung: Und auf diese sollte man nicht eingehen. Sprich: Schweigen.
    Genau Das hatte ich ja dem TE schon länger empfohlen.
    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Einseitig versuchte Verhandlungen sind keine, die die Verjährung hemmen. Da müssen beide Parteien erkennbar mitmachen an den Verhandlungen.

    Mit anderen Worten: Wenn der Schuldner sagt "Ich weise das alles zurück" und der Gläubiger mit einer Wand redet und diskutiert, ist das keine Verhandlung.
    Is klar. Ich wollte lediglich darlegen welcher Sinn m.E. hinter dem Verhalten des Gläubigers steht um zu verdeutlichen, dass man sich jegliches "Gespräch" schenken sollte wenn der Vorgang droht der Verjährung anheimzufallen. Einige Leute haben nach meinem Empfinden den offensiven Impuls auf Gläubigerbriefe immer unbedingt irgendwas antworten zu wollen/müssen. Das ist aber in dem Geschäft nicht selten nicht sinnvoll.

  9. #19
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    Klar sind wir uns einig, wollte es nur nochmal hervorheben ;-)
    Ich schreibe in Foren auch öfter: Es macht exakt einmalig Sinn, eine Forderung zurückzuweisen. Denn das beugt Schufa-Einträgen vor. Danach schweigen. Wer seinen Standpunkt klar gemacht hat, der braucht das nicht mehrmals wiederholen. Erst, wenn sich etwas gravierendes ändert (oder wenn es Gerichtsbriefe gibt), sollte man wieder reagieren.

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