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Thema: Restschuldbefreiung nach drei Jahren gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 InsO

  1. #11
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    Zitat Zitat von imker Beitrag anzeigen
    Meist klappt es mit den 35% nicht, weil die Nebenkosten" sehr indiviuell und vergleichsweise hoch sind.
    Kommt ja wohl darauf an... die Nebenkosten sind die Kosten für den IV und das Gericht... 35% klappt nie.. weil zu den 35% der Forderung kommen noch die Gerichtskosten... das können am ende daher auch mal 70% von der Ursprünglichen Forderung sein... sind aber dennoch 35% von der Gesamten Summe.

    Es gibt ja eine Excel Tabelle die Dir sowas ausrechnet.... mir fehlen halt auch so rund 4.000.-EUR dafür. Was auch weit über 35% der angemeldeten Forderung sind. Aber unter 25% der ursprünglichen Forderung... wenn was nicht angemeldet wird.... gut für den Schuldner.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Vulkanier Beitrag anzeigen
    Kommt ja wohl darauf an... die Nebenkosten sind die Kosten für den IV und das Gericht... 35% klappt nie.. weil zu den 35% der Forderung kommen noch die Gerichtskosten... das können am ende daher auch mal 70% von der Ursprünglichen Forderung sein... sind aber dennoch 35% von der Gesamten Summe.

    Es gibt ja eine Excel Tabelle die Dir sowas ausrechnet.... mir fehlen halt auch so rund 4.000.-EUR dafür. Was auch weit über 35% der angemeldeten Forderung sind. Aber unter 25% der ursprünglichen Forderung... wenn was nicht angemeldet wird.... gut für den Schuldner.
    Die Gerichtskosten sowie die Treuhänder kosten sind schon bezahlt, die 35% haben noch gefehlt die jetzt auf dem Konto sind

  3. #13
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    Hallo zusammen...ich bin neu hier.
    Ich habe mir ein Forum gesucht mit Betroffenen, da im Internet meine Fragen nicht so wirklich beantwortet werden.
    Zu meiner Person bzw Schuldensituation: 28.08.2015 wurde das Insolvenzverfahren bei mir eröffnet, am 09.02.2017 wurde es aufgehoben. Also befinde ich mich ja in der so genannten Wohlverhaltensphase (eine mega Erleichterung übrigens!!)
    Meine Inso-Verwalterin ist nicht sehr gesprächig und antwortet auf bestimmte Fragen überhaupt nicht (stehe per Email mit ihr im Kontakt)
    Ich habe mega viele Fragen zur Restschuldbefreiung nach 3 Jahren...

    Schuldnerberatungen und Insoberatungen im Internet haben mir auch nicht weiterhelfen können. Da wird eher allgemein informiert.

    Gibt es hier eine "Ecke" in der sich vorgestellt wird?

    Viele Grüße

    Martina

  4. #14
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    Nein, dafür gibt es keine besondere "Ecke". Mach einfach einen eigenen Thread auf und stell Deine Fragen, wenn es geht strukturiert und so genau wie möglich.

  5. #15
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    Danke für die Info!

  6. #16
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    Hallo Wutsupdog, ich bin auch gerade dabei nach 3 Jahren hoffentlich die RSB zu erlangen. Ich teile dir gerne mit wie es bei mir war, meine Insolvenz wurde am 20.08.2014 eröffnet, ich bekam am 24.07.2017 eine Mail von der Sachbearbeiterin vom TH mit folgenden inhalt:
    um in Ihrem Verfahren die vorzeitige Restschuldbefreiung nach drei Jahren (zum 20.08.2017) zu erhalten, ist es erforderlich, dass bis spätestens 05.08.2017 ein Betrag in Höhe von EUR 720,00 auf dem für Ihr Verfahren eingerichteten Anderkonto eingeht. Also das Geld musste vor dem erreichen der 3 Jahre auf dem Andernkonto drauf sein was ich auch überwiesen hatte. Nun hatte ich nachdem ich das geld überwiesen hatte bei der Sachbearbeiterin angerufen ob das geld eingegangen ist was sie dann bestätigte. Ich fragte die dann ob ich jetzt die Vorzeitige RSB beantragen könne? ( Das war so am 01.08.17) da sagte sie mir nein noch nicht, ich würde bescheid bekommen, habe nicht gefragt warum ich noch warten sollte. 1 woche später hab ich dann nochmal angerufen weil ich noch nicht gehört habe, sie sagte dann das ich jetzt die Vorzeitige RSB beantragen könne da alles erledigt ist und ich ihr auch dann das schreiben der RSB antrag was ich an das gericht faxe zukommen lassen soll. ich habe am 09.08 dann per fax die Vorzeitige RSB beantragt beim AG, am 22.08 erhielt mein TH dann das schreiben das ich die vorzeitige RSB beantragt habe und die gläubiger jetzt angehört werden. Mein TH soll binnen 4 wochen bestätigen das verfahrenskosten sowie Masse u.s.w. abgedeckt worden sind. Binnen 4 wochen hat der TH auch zeit für einwände gegen die RSB. Mein TH bzw. Sachbearbeiterin hat mir freundlicherweise dieses schreiben per mail geschickt da ich noch nichts hörte. Am 25.08 bekam ich dann auch post vom Amtsgericht das die gläubiger 4 wochen Zeit haben einen versagungsantrag zu schreiben, jetzt sind 3 wochen rum und hab noch nix gehört und hoffe nächste woche hör ich auch nichts. Ich bekam dieses hier zugeschickt vom AG.

    Insolvenzverfahren Herr xxxxxx

    Sehr geehrte Damen und Herren

    der Schuldner hat die vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung gemäß § 300 Abs. 1 Nr 2 Inso beantragt. Er trägt vor, dass mit der von dem Treuhänder eingezogenen Insolvenzmasse die verfahrenskosten und die weiteren zu berücksichtigenden Masseansprüche sowie alle zur Insolvenztabelle festgestellten Ansprüche der Insolvenzgläubiger zu 35% gedeckt werden können.

    Sie erhalte Gelegenheit zur Stellungsnahme binnen vier wochen.

    Falls sie die Versagung der Restschuldbefreiung beantragen wollen, muss der Antrag einschließlich der vollständigen unterlagen zur Glaubhaftmachung der Zulässigkeitsvorraussetzungen dem Gericht fristgerecht vorliegen. Für den Versagungsantrag gelten die gleichen Vorrausetzungen, Fristen und verfahrensregeln wie für einen Antrag während der Wohlverhaltensphasenszeit ( §300 Abs. 2, $$296 bis 298 Inso)

    Gruß Tom
    Geändert von tombay1969 (16.09.2017 um 18:37 Uhr)

  7. #17
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    Versagungsgründe kann es wohl auch nur für dinge geben die sich in den letzten 6 Monaten? Vor Antragsstellung ergeben hatten oder?

  8. #18
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    Hallo Vulkanier, wenn ich es richtig verstanden habe ja, also wegen Obliegenheitsverletzung kann weiterhin versagt werden klar aber ansonsten nach § 297a

  9. #19
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    Hi, ich bin neu hier. Und brauche dringend Hilfe.
    Vielleicht kann mir jemand ratlich helfen und/oder mir sagen, wo ich mich belesen kann.
    Ich bin seit Nov.2014 in der Privatinsolvenz (Pi) - seit Nov´2015 in der Wohlverhaltensphase. Diese ist schon ein Jahr verkürzt, da die Verfahrenskosten bezahlt sind.
    Nun möchte ich die Restschuldbefreiung nach drei Jahren beantragen. Dass ich das selbst machen muss und welche Voraussetzungen dafür nötig sind habe ich bereits heraus bekommen.
    Nun sagt mein IV , dass ich den noch offenen Betrag, um die 35% zu erreichen, nicht selbst auf das Treuhänderkonto einzahlen darf. Auch Dritte dürfen das nicht. Es müssen pfändbare Bezüge oder /und Erbe ,bzw. zu erwartendes Erbe vorliegen, deren Beträge pfändbar sind.
    In diesem Forum und so lese ich aber nun von glaubwürdigen Einnahmen, wie z.B. Privatdarlehen...
    Wo steht denn, dass ich das Geld nicht von Dritten, z.B. über so einen Privatkredit einzahlen kann, damit ich die 35% rechtzeitig schaffe?
    Über Hilfe bin ich sehr dankbar.
    Lg Lilly

  10. #20
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    @Lilly - das höre ich zum ersten Mal - da würd ich vielleicht nochmal beim TH nachhaken. Du musst nur nachweisen woher das Geld stammt - aber ob es von Dritten gestellt wird oder nicht ist (denke ich) doch egal.

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