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Thema: Restschuldbefreiung nach drei Jahren gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 InsO

  1. #1
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    Beitrag Restschuldbefreiung nach drei Jahren gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 InsO

    Hallo, ich befinde mich seit dem 30.10.2014 in der Privatinsolvenz, der Schlusstermin war am 25.7.2017, und seit dem 1.8.2017 ist das Insolvenzverfahren beendet somit würde die Wohlverhaltensphase jetzt beginnen, ich habe sämtliche Verfahrenskosten Schon bezahlt sowie den Insolvenzverwalter etc ich habe die 35% der Schulden aufbringen können durch einen Langjährigen Freund wo ich das in 50 € Raten zurückzahlen kann Zinsfrei, jetzt habe ich einen Antrag gestellt auf die Vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung wenn 35% der schulden bezahlt wurden sowie die Verfahrenskosten. jetzt habe ich ein Schreiben bekommen wo ich die einzahlung glaubhaft machen soll hier liegt ein schuldschein vor denn ich am freitag gefaxt habe.


    meine frage ist habe ich alles richtig gemacht ? muss ich mir gedanken machen ? das geld hat auch mein freund überwiesen zum glück in der Wohlverhaltenphase. vielleicht kennt sich ja jemand hier aus

    LIEBE Grüße

  2. #2
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    Glückwunsch zum Überstehen dieser Phase.

    Wenn der Schlusstermin zum 25.07 bestimmt wurde, dann wird es in der Regel so 2 Wochen dauern bis Öffentlich erklärt wird das die Eröffnungsphase nunmehr beendet ist.

    Die Restschuldbefreiung nach 3 Jahren musst Du aber selbst beantragen. Und zwar innerhalb der 3 Jahre ! Aso bis spätestens vor dem 30.10.2017.

    Da Du noch etwas Zeit hast stellst Du eine Anfrage beim Insolvenzverwalter ob die 35% Quote bereits erfüllt wurde... bestätigt er Dir dies (schriftlich) dann schreibst Du an das Gericht das Du um Vorzeitige Restschuldbefreiung bittest gemäß der 35% Erfüllung ... legst die Bestätigung bei und erklärst noch aus welchen Mitteln dies möglich war.

    Wenn Du das so in der Art gemacht hast war es ok

  3. #3
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    Zitat Zitat von Vulkanier Beitrag anzeigen
    Glückwunsch zum Überstehen dieser Phase.

    Wenn der Schlusstermin zum 25.07 bestimmt wurde, dann wird es in der Regel so 2 Wochen dauern bis Öffentlich erklärt wird das die Eröffnungsphase nunmehr beendet ist.

    Die Restschuldbefreiung nach 3 Jahren musst Du aber selbst beantragen. Und zwar innerhalb der 3 Jahre ! Aso bis spätestens vor dem 30.10.2017.

    Da Du noch etwas Zeit hast stellst Du eine Anfrage beim Insolvenzverwalter ob die 35% Quote bereits erfüllt wurde... bestätigt er Dir dies (schriftlich) dann schreibst Du an das Gericht das Du um Vorzeitige Restschuldbefreiung bittest gemäß der 35% Erfüllung ... legst die Bestätigung bei und erklärst noch aus welchen Mitteln dies möglich war.

    Wenn Du das so in der Art gemacht hast war es ok
    Hi mein Bekannter hat die 4900€ Überwiesen den Antrag habe ich gestellt dann wollten die einen Nachweis haben der glaubhaft ist, wir haben einen Schuldschein mit den Betrag gemacht, und beide unterschrieben und dorthin gefaxt,


    Der Grund warum das Verfahren solange gedauert hatte da ich noch Schmerzensgeld Anspruch hatte und der nicht bezahlt wurde somit musste ich das bezahlen, mein Schmerzensgeld was mir zustande.... was passiert mit dem Betrag dann kann ich da einen Titel erwägen ?

  4. #4
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    Zitat Zitat von wutsupdog Beitrag anzeigen
    ...Der Grund warum das Verfahren solange gedauert hatte da ich noch Schmerzensgeld Anspruch hatte und der nicht bezahlt wurde somit musste ich das bezahlen, mein Schmerzensgeld was mir zustande.... was passiert mit dem Betrag dann kann ich da einen Titel erwägen ?
    Schmerzensgeld ist grundsätzlich pfändbar und somit Teil der Insolvenzmasse. Sie erhalten "lediglich" die RSB vorzeitig. Die bisher bestehenden Ansprüche der Insolvenzmasse bleiben weiterhin bestehen.

  5. #5
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    Standard Restschuldbefreiung hilfe !!

    Hallo ich bin am 30.10.2014 in die privat insolvenz gegangen, am 1.8.2017 wurde das insolvenzverfahren beendet am 7.8.2017 habe ich die 35% der schulden bezahlt sowie die verfahrenskosten sind bezahlt, die 3 Jahres Frist endet am 30.10.2017, für die Vorzeitige erteilung der Restschuldbefreiung, ich habe einen Beweis vorgelegt woher das Geld Stammte, jetzt hatte das Insolvengericht meinen Treuhänder Geschrieben er soll keine Stellungnahme vor dem 7.11.2017 bei dem insolvenzgericht einreichen sondern erst danach. hat jemand hier tipps wie läuft es genau mit einer Vorzeitige Erteilung der restschuldbefreiung wenn man innherlab der 3 jahren 35 % sowie die Verfahrenskosten bezahlt, meines erachtens sind die 3 Jahre am 30.10.2017 VORBEI aber warum Erfolgt die stellungname viel später ?

    meinen TREUHÄNDER ERREICHE ICH FAST NIE

  6. #6
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    Zitat Zitat von wutsupdog Beitrag anzeigen
    am 7.8.2017 habe ich die 35% der schulden bezahlt sowie die verfahrenskosten sind bezahlt
    Woher genau wusstest Du denn wieviel Du noch zahlen musst um einen Antrag nach § 300 Abs. 2 InsO stellen zu können? Wurde Dir dafür vom TH eine Abrechnung samt Ziel vorgelegt zu dem die Summe eingegangen sein muss oder hast Du Dir das selbst irgendwie zusammengerechnet?

    Leider ist die Nummer für alle Neuland, da es ja erst seit 6 Wochen überhaupt möglich ist, dass Leute von dieser Rechtsprechung Gebrauch machen können. Ich habe bislang alle möglichen Berichte darüber gehört. Auf der einen Seite gibt es THs die von sich aus Insolaner informieren wieviel bis wann zu zahlen wäre. Manche errechnen das auf Anfrage und manche wiederrum scheinen sich da garnicht mit beschäftigen zu wollen.

  7. #7
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    ich habe schulden 14000€ und habe mir die 35% ausgerechnet und mein Treuhänder meinte 4900 € reichen aber alles innerhalb 3 Jahren warum die stellungname so spät VERFAHRENSKOSTEN sind bezahlt auf dem Treuhänder konto liegen noch ca 5240€

  8. #8
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    Soweit ich das bislang kenne, sollte der TH ein Schreiben an das Gericht raushauen (ich habe auch schon gehört, dass er es zudem an den Schuldner schickt damit man es dem förmlichen Antrag beifügen kann) in dem er bestätigt, dass die Voraussetungen des § 300 Abs. 2 InsO erfüllt sind, während Du beim Gericht die vorzeitige RSB formal beantragst. Etwa mit so einem Dreizeiler:

    "Guten Tag!

    Ich beantrage zu meinem IK-Verfahren, geführt unter der Vorgangsnummer XXX IK XXX/14, die vorzeitige Restschuldbefreiung gemäß § 300 Abs. 2 InsO. Die entsprechenden Voraussetungen wurden erfüllt. Die entsprechende Bestätigung des TH XXXXXX sollte Ihnen bereits vorliegen /bzw. liegt bei oder müsste Sie in Kürze erreichen.
    Die Mittel um die Erforderlichkeiten der vorzeitigen RSB zu bedienen wurden mir von dritter Seite zur Verfügung gestellt. Ein entsprechender Beleg liegt bei.
    Ich bitte höflich um schriftliche Stellungnahme bzgl. des o.g. Sachverhalts.

    MFG"
    Geändert von Caffery (14.08.2017 um 20:09 Uhr)

  9. #9
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    Mein TH hat sich bisher garnicht mit mir in Verbindung gesetzt, die 35% musste ich selber errechnen ich habe noch bis zum 30.10.2017 Zeit die 35% sind Überwiesen Antrag liegt bei Gericht der TH soll erst am 7.11.2017 Stellungnahme geben, da erst die 3 Jahre rum sein müssen, ich werde ihn nächste Woche auffordern mir schriftlich zu bestätigen das die Verfahrenskosten bezahlt sind sowie die Gerichtskosten. ich hoffe ich habe hier glück und bin auf der richtigen Seite

  10. #10
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    Meist klappt es mit den 35% nicht, weil die Nebenkosten" sehr indiviuell und vergleichsweise hoch sind.
    Sind die Kosten von den 5.240 noch zu zahlen??
    Mit gezahlten 10.140 bei 14.000 Schulden bin ich zuversichtlich, das es rechnerisch klappt.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Herkunft der Zahlung von 4.900 bei einer Rückzahlung mit 50 Euro mtl also über rd 8 Jahre Fragen auslösen kann.

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