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Thema: Ärger mit KK

  1. #1
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    Standard Ärger mit KK

    Hallo
    Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben.
    Habe bei der ehemaligen KK eine Nachforderung erhalten die ich 5 Monate später ausgelichen habe, mit der Rentennachzahlung, aber nicht die Säumniszuschläge die zu einen Hororbetrag wurden und zwar 5 % pro Monat was ein Zinzsatz von 60 % pro Jahr ausmachte. Ich habe dann Privatinsolvenz angemeldet und gemeint das der Säumniszuschlag auch in die Insolvenz einfliesst, leider ging das nicht, wobei ich nicht verstehe weil Säumniszuschlag kein Sozialgeld ist. Somit wurde von meiner Rente wärend der Wohlverhaltensphase 50 € abgezogen obwohl die Rente unter der Pfändungsgrenze war. In ein paar Tagen habe ich die RSB worüber ich mich natürlich freue. Die Frage ist natürlich muss ich die ganzen Säumniszuschläge bezahlen oder gilt das Gesetz rückwirkend mit 1 % pro Monat.
    Hoffe das ich das richtig erklärt habe.
    Gruß Karo

  2. #2
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    Leider verstehe ich nicht ganz - wenn es nur um den Säumniszuschläge geht, dann fällt der natürlich mit in die Insolvenz.
    Wie hast du denn erfahren, dass das "leider nicht ging"? Wurde eine vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung auf die Säumniszuschläge angemeldet? Wer hat dich denn beraten, als du damals die Insolvenz angemeldet hast?

  3. #3
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    Ja tidus82 so verstehe ich das auch und ich bin schon verwundert das mein Insolvenzanwalt nicht in die Insolvenz reinnahm weil das ja der größte Posten war. Habe ich überhaupt eine Möglichkeit das Geld wieder zu holen. es sind 3600 € die während der WVP einbehalten wurde. Am 28.6.2017 ist das Schlussurteil von der RSB wenn niemand einen Einwand eingelegt hat.
    Gruß Karö

  4. #4
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    Es geht nicht darum, was in die Insolvenz "rein genommen" wurde.
    Alle Verbindlichkeiten vor Eröffnung der Insolvenz (auch nicht angemeldete Verbindlichkeiten) werden zu sogenannten unvollkommenen Verbindlichkeiten, die nicht mehr erfüllt werden müssen und vom Gläubiger nicht mehr durchsetzbar sind.
    Es gibt aber einige Ausnahmen von Verbindlichkeiten, die nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sind - das sind zum Beispiel vorsätzlich begangene unerlaubte Handlungen. Diese müssen jedoch gesondert angemeldet werden und darüber bekommst du auch Bescheid.
    Jedoch ist ein Säumniszuschlag meiner Meinung nach absolut kein Grund, der von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen werden kann.

    Hast du irgendwelche Schreiben erhalten, dass genau diese Forderungen NICHT von der Restschuldbefreiung betroffen sein sollen? Falls nein, dann brauchst du dir keine Sorgen machen, dann ist das davon auch erfasst.

  5. #5
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    Ich habe kein Schreiben bekommen das die Forderungen von der KK rausgenommen wurde. Das einzige was ich erhalten habe war das 50 € von der Rente an die KK weitergeleitet wird.
    So wie ich das nun alles verstehe darf ab RSB Beschluss kein Geld mehr einbehalten werden bzw. die 50 € darf nicht mehr einbehalten werden.

    Gruß Karo
    PS: ich habe keine vorsätzlich begangene unerlaubte Handlungen gemacht, weder in Straßenverkehr oder sonst was.

  6. #6
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    Was tidus mit 'unerlaubter Handlung' meint:

    Warst Du vielleicht selbständig und hast die den Arbeitnehmern einbehaltenen Sozialabgaben nicht abgeführt?

    Oder anders gefragt: Woher stammen die Schulden bei der Krankenkasse?

  7. #7
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    Ja ich war Selbständig aber ich hatte keine Angestellten war ein Mann ICH AG unternehmen. 2010 wurde festgestellt das ich für 2007 zuwenig Krankenkassebeitrag bezahlt habe weil ich im diesem Jahr recht gut verdient habe. Nachher ging alles wieder schlechter und musste 2010 aufhören. Ich habe dann im März 2010 die Rente mit Abschlag beantragt und auch die KK gewechselt, dann kam dann dieses Desaster zustande.
    Gruß Kora

  8. #8
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    Also wenn du keine Angestellten hattest, dann ist auch alles in Ordnung. Dann sind alle Forderungen von der RSB erfasst. Mich wundert allerdings tatsächlich die Aussage deines Insolvenzanwaltes damals und warum er es nicht einfach ganz normal zur Tabelle angemeldet hat. Also - wenn das alles so richtig ist, wie du es hier schreibst, dann sind alle Forderungen, die vor der Insolvenzeröffnung entstanden sind - unabhängig von der Anmeldung - von der RSB erfasst.

  9. #9
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    Hallo tidus82
    Das würde ja bedeuten das mir 6 Jahre zu unrecht 50 € von der Rente abgezogen wurde, und kann ich da was machen.

    Gruß Kora

  10. #10
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    Nein, das Geld wirst Du nicht mehr zurück bekommen.

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