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Thema: Schlusstermin und Aufhebung des Insolvenzverfahrens

  1. #11
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    Zitat Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
    Hi,
    wenn der Treuhänder monatlich 200 € pfänden kann, deckt das seine Mindestvergütung.

    Gruß
    Ingo

    Gibt es eigentlich noch eine Kostennote oder Aufstellung über die Höhe der Gerichtskosten und der Kosten des IV? Bei mir wurden/werden monatlich 880,- EUR gepfändet. Das reicht ja zur Begleichung aus. Zumindest haben die Gläubiger nur rund 1.300 EUR in der Schlußverteilung bekommen. Im damaligen Beschluss des Gerichts steht lediglich ein Gesamtbetrag der Kosten. Oder muss man hierzu Akteneinsicht nehmen? Eine Nachweispflicht dürfte es ja bei einem Antrag nach §300 Inso nicht geben. Das Gericht wird ja wohl sehen das seine Kosten beglichen sind.

  2. #12
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    Hi,
    eine Aufstellung der Verfahrenskosten sollte es geben und wenn an die Gläubiger etwas ausgekehrt wurde, sind die Kosten des Insolvenzverfahrens vollständig berichtigt, so dass nur noch die Treuhänderkosten in der Wohlverhaltensphase hinzukommen.

    Gruß
    Ingo

  3. #13
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    Nachdem ich voller Vorfreude die vorzeitige Beednigung nach 5 Jahren gegooglt habe, um dann festzustellen, dass meine Regelinso zu früh gestartet ist, habe ich jetzt doch einmal eine Frage zu den Gerichts- und Treuhänderkosten:

    In meinem Fall wurden diese Verfahrenskosten gestundet. Jetzt ist die Schlußverteilung anberaumt und nachdem sich der IV aus der Masse seine Vergütung gewährt hat, wird der komplette Rest auf die Gläubiger verteilt werden und meine WVP beginnt. Da ich einer regelmässigen gut bezahlten Arbeit nachgehe, kommt auch in der WVP jährlich ein hübsches Sümmchen zusammen.
    Jetzt aber meine Frage:
    Bekomme ich nach den 6 Jahren eine Rechnung vom Gericht für das Gerichtsverfahren oder wurde das dann bereits aus meinen Pfändungsbeträgen bezahlt?
    Wer bezahlt die Kosten für den TH in der WVP: Bekomme ich hierzu auch eine regelmässige Rechnung in der WVP oder wird dass dann auch aus meine abgeführten Pfändungsbeträgen berechnet?
    x soda x


    ______________________________________________

  4. #14
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    Es werden immer zunächst die Kosten des Verfahrens aus Ihren Pfändungsbeträgen getilgt. Eine (gesonderte) Rechnung bekommen Sie nicht. Sie können aber jederzeit Ihre Akte bei Gericht einsehen. Dort wird der Treuhänder die Abrechnung(en) einreichen. Die können Sie dann auch ohne weiteres nachrechnen. Die Kosten des Treuhänders betragen pro angefangenes Jahr (Ab Aufhebung; bis Ablauf Abtretungsfrist) mindestens 100,- € plus 19.- € Umsatzsteuer (und ggfs. die tatsächlichen Auslagen, die aber sehr gering sind). Die genaue Summe können Sie sich fast selbst errechnen und abschätzen, Schauen Sie in § 14 InsVV. Dort steht das detailliert.

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