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Thema: Kann man ein Insolvenzverfahren stoppen?

  1. #1
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    Standard Kann man ein Insolvenzverfahren stoppen?

    Hallo zusammen,

    bei mir wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahren nun per Beschluss bestätigt.

    Der Insolvenzverwalter hat bereits der Firma wo ich arbeite ein Schreiben zukommen lassen, kam heute an.

    Gibt es eine Möglichkeit, das ganze noch zu stoppen?

    In der Firma wurde mir stark dazu geraten, da hier auch einige Personen bereits durch die Insolvenz gingen und es anscheinend eine sehr harte Zeit ist und man weniger vom Gehalt übrig hat, als würde man gar nicht erst arbeiten, so in etwa.

    Ich will nicht rumheulen, die Beratung der Schuldnerstelle war wohl auch nicht vollständig, ich würde nur eventuell jetzt nochmal einen Plan mit den Banken vorschlagen um das "außergerichtlich" zu machen. Kann man die Insolvenz überhaupt stoppen ? Der Insolvenzverwalter hat sich noch nicht mit mir getroffen.
    Die Schuldnerberatung meint da nun raus zu sein, ich sollte mich beim Insolvenzverwalter melden und er kann das eventuell machen?

    Ich weiß grad nicht weiter, Monate alles ruhig und jetzt kommt die geballte Ladung auf mich zu.

  2. #2
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    Hi,
    in der Insolvenz hast Du soviel oder so wenig Geld zur Verfügung, also ohne Insolvenz bei einer Lohnpfändung.
    Lass' Dir keinen Unsinn einreden.

    Gruß
    Ingo

  3. #3
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    Interessante Masche des Arbeitgebers... Ich habe gar kein Bock auf den Mehraufwand, also probiere ich den Menschen die Insolvenz auszureden.

    Zieh dein Ding durch mit der Insolvenz - in wenigen Jahren bist du komplett Schuldenfrei...

    Eine Insolvenz ist wie beim Zahnarztbesuch... Wenn er bohrt, tut es erst mal etwas weh, aber danach bist du wieder fit. Das bohren ist vergleichbar mit der Insolvenz - natürlich hat man weniger Geld - das kann auch mal weh tun - aber danach bist du wieder finanziell fit. Und wenn du dann deine Finanzen im Griff hast, wird auch nie wieder jemand bohren müssen
    --

    ----> ___### <----

    30.06.2017 - 3 Jahre Regelinsolvenz 3 Jahre liegen noch vor mir.... (Bergfest-Modus)

  4. #4
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    hast du dich denn nicht vorab über das Insolvenzverfahren informiert?
    Und nein, das kann man jetzt nicht mehr einfach mal nach Lust und Laune stoppen

    In der Inso bleibt dir der pfändbare Teil des Gehaltes, wusstest du auch das nicht vorher?
    Das ist nicht "so als würde man nicht arbeiten".

    Du hast ja vorher versucht dich mit den Banken zu einigen, das klappte nicht, wieso denkst du das würde jetzt klappen?

  5. #5
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    Hallo Camilla

    Ob man es stoppen könnte war die Frage da es gerade erst eröffnet wurde.

    Natürlich wurde ich beraten und hab mich auch selber informiert, nur kamen jetzt niederschmetternde Infos von einem Chef der anscheinend schon Angestellte mit Insolvenz hatte, dass man regelrecht gequält wird und für 15 Jahren in diesem Land gar nix mehr machen kann, so in etwa.

    Deswegen frage ich ja auch und lese mich hier durch wie die Erfahrungen sind

  6. #6
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    Wo kommen die 15 Jahre her ?
    Gehasst
    Verdammt
    Vergöttert

  7. #7
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    Das hier sollte gehen:

    § 213 InsO
    Einstellung mit Zustimmung der Gläubiger

    Solltest aber genug Kohle haben um die Hyänen die da kommen mögen zu füttern.

  8. #8
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    Zitat Zitat von joshua64 Beitrag anzeigen
    Wo kommen die 15 Jahre her ?

    Naja, der TE wird meinen:
    6Jahre Regelzeit
    3 Jahre Schufa/Infoscore-und-Sonstige-Hindernislauf für das weitere Leben(was diese Hornochsen sich da rausnehmen dürfen(privatwirtschaftliches Schafott) erschließt sich mir auch nicht wirklich)
    6 Jahre darüber nachdenken was in den vergangenen 20 Jahren schief gelaufen ist
    Geändert von Kolobok (27.05.2017 um 16:41 Uhr)

  9. #9
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    nein du kannst ein Insoverfahren nicht einfach stoppen weil dir das grad einfällt oder irgendwer dir Märchen erzählt hat.
    Warum glaubst du deinem offenbar uninformierten Chef, der Horror-Storys erzählt mehr als der Beratung die du hattest?
    Was konkret meint er denn und was meinst du mit "gar nix mehr machen" ??
    Wer konkret denkst du wird dich quälen und wo kommen die 15 Jahre her ?

  10. #10
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    nur kamen jetzt niederschmetternde Infos von einem Chef der anscheinend schon Angestellte mit Insolvenz hatte, dass man regelrecht gequält wird
    Jap, es ist die Hölle- und das ist noch stark untertrieben. Ich habe in meinen 4 Jahren, die ich schon die Insolvenz über mich ergehen lassen muss, ein einziges mal mit meinem Treuhänder telefonieren müssen. Verstehe bis heute nicht, was das sollte. Er wollte mich noch nie persönlich sehen- Demütigung pur. Und jetzt kommt es: Ich muss auch noch monatlich meine Abrechnungen per Email hinschicken..

    Was aber die allergrößte Schei*e ist: ich bekomme seit 4 Jahren keine unangenehme Post mehr; die in den gelben Umschlägen vermisse ich besonders!! Das war mega angenehm, wenn der Postbote wöchentlich son Ticket in meinen Briefkasten steckte und genau wusste, was abgeht. Naja, raus geholt hab ich die Dinger meistens so alle 2 Wochen. Das war immer wie Weihnachten und Geburtstag .

    Oh oh und und und pass auf: ich hab das immer super gerne gemacht, alle Brief so 2-3 Monate zu verstecken, damit ich sie nicht sehe. Und dann irgendwann, als es mich so aufgefressen hat und ich schon Bauchschmerzen, Kopfschmerzen alles hatte, bin ich nachts aufgestanden und hab alle geöffnet und mich dann so richtig schlecht gefühlt. Ich hab es geliebt! Schade, daß das weg gefallen ist .

    Klingt, als könnte man sich auf deinen Chef mit seinem Fachwissen verlassen. Halte dich unbedingt weiter an ihn, blas die Sache ruhig ab- er weiß ja, wovon er spricht . Im Gegenzug wird dein Chef dir sicherlich angeboten haben, bei der Sanierung zu helfen? Damit du solch einen Unsinn wie eine Inso nicht machen musst?

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