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Thema: Ärger mit Energieversorger

  1. #1
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    Standard Ärger mit Energieversorger

    Hallo in`s Forum,

    ich habe am 03. des Monats meine bereits erwartete Jahresrechnung vom Energieversorger erhalten.
    Diese ließ mir leider "die Augen überquellen und meine Pupillen begannen vor Entsetzen zu rotieren"

    Ich zahle einen monatlichen Abschlag von 86,-€ in einem Ein-Zimmer-Appartment mit ca 40m2 und bin Single.
    Ich habe einen in etwa gleichbleibenden Energieverbrauch von ca. 2500-2800 kWh/Jahr, bedingt durch die elektrische Warmwasseraufbereitung und eine Nachtspeicherheizung, welche allerdings vor 3 jähren, nach einer horrenden Nachzahlung nie wieder in Betrieb genommen wurde. Seither nutze ich ausschließlich die Integrierte 1,5kWh-Heizung und auch das nur bei Notwendigkeit und Anwesenheit, welche durch meine Exporttätigkeit eh stark eingeschränkt ist.

    Die Zählerstände HT/NT werden nach Aufforderung des Energieversorgers abgelesen und postalisch an die Abrechnungsstelle weitergeleitet.
    Die abgelesenen Zählerstände entsprechen der Realität und es gibt weder Falschablesungen noch Zahlendreher.

    Trotzdem hat es der Energieversorger irgendwie geschafft, mir 5000kWh Mehrverbrauch unterzujubeln, welcher sich laut abgelesenen Zählerstand 2016 zu 2017 nicht belegen lässt.
    Ergo widersprach ich der Jahresrechnung vollumfänglich und bat um eine Rechnungskorrektur.
    Nach Rückkehr von meiner letzten Dienstreise fand ich auch einen Schreiben des Energieversorgers im Briefkasten, und dieses Schreiben trug auch den Titel Jahresrechnung Korrektur, die Summe blieb allerdings identisch, ich solle weiterhin 1034€ nachzahlen und mein Abschlag wurde von 86€ auf 159€ angehoben.

    Ich dachte ernsthaft....die spinnen.....

    Ich habe daraufhin auch dieser Jahresrechnungskorrektur vollumfänglich widersprochen und um Korrektur der Korrektur gebeten, die Zählerstände Ablesung 2016 uns 2017 beigefügt und berechnet, ein Foto des aktuellen Zählerstandes angehängt mit dem Hinweis, daß eigentlich ein Guthaben von ca. 150€ zu meinen Gunsten bestehen müßte.
    Ich habe auch darauf hingewiesen, daß ich meine Abschläge wie zuvor weiterzahlen werde bis es zu einer Klärung des Sachverhaltes, wenn es sein muß auch auf dem Rechtswege, gekommen ist.

    Wie geht das nun weiter. Ich denke ich sollte warten, bis der Energieversorger versucht einzutreiben und nehme mir dann einen Anwalt, oder? Kann ich die mir entstanden Kosten dann mit einklagen?

    Gruß Kolobok
    Geändert von Kolobok (15.03.2017 um 15:30 Uhr)

  2. #2
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    Ware es nicht einfacher mit den Unterlagen persönlich da mal vorzusprechen

  3. #3
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    Sind leider 100km. Der Postweg sollte reichen, zumal ich denen das vorgerechnet habe.
    Allerdings glauben die in ihrer Allmacht oder Ohnmacht leider nur ihren Computerausdrucken, egal ob da ein 400,-€ Jobber einen Fehler reingrumst haben könnte...
    Für mich ist eigentlich nur wichtig, ob ich im Falle einer Auseinandersetzung meine Kosten für Anwalt und Gericht zurück bekomme.........wenn ich Recht behalte und auch durchsetzen kann.

    Im Idealfall bekomme ich natürlich eine entsprechende "Korrektur der Korrektur" mit ca. 150,- Rückvergütung anstatt 1034,-€ Nachzahlung.
    Geändert von Kolobok (15.03.2017 um 15:55 Uhr)

  4. #4
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    Trotzdem hat es der Energieversorger irgendwie geschafft, mir 5000kWh Mehrverbrauch unterzujubeln,
    Bei NT oder HT?

  5. #5
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    Hallo Anja, weder bei HT noch bei NT nachweisbar.
    Man hat einfach den Begriff "Zählerkorrektur" 5000kWh als Textbaustein verwendet. Es gibt weder eine Korrektur, noch einen neuen Zähler.

    Anbei mal mein Widerspruch:

    " An den Energieversorger




    Betreff: Jahresrechnung, Widerspruch R-Nr. xxxxxx: Kd-Nr: xxxxxx




    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit widerspreche ich der am heutigen Tage (09.März 2017) eingegangenen Korrektur der Jahresrechnung nochmals vollumfänglich.

    Begründung:

    Mein Zählerstand (E-Versorger Nr.21196651) betrug am 24.02.2016:

    HT 003082,7 kWh
    NT 003678,4 kWh

    Siehe beigelegte Zählerablesung sowie Jahresrechnung vom 01.03.2016


    Mein Zählerstand (E-Versorger Nr.21196651) betrug am 24.02.2017:

    HT 005791,2 kWh
    NT 004116,9 kWh


    Siehe beigelegte Zählerablesung sowie Jahresrechnung vom 01.03.2016 und Rechnungskorrektur der Jahresrechnung vom 06.03.2017 einschließlich:

    Kontrollbeleg der Zählerblesung 24.02.2016
    Kontrollbeleg der Zählerblesung 24.02.2017
    Fotografie Zählerstand und Zählernummer (Versorger Nr.21196651) vom 09.03.2017

    HT 005848,2 kWh
    NT 004132,4 kWh

    Abgelesen und fotografiert am 09.03.2017 09:17 Uhr(sie Fotonachweis)

    Somit ergibt sich ein Jahresverbrauch von:

    HT 2708,5 kWh
    NT 0438,5 kWh

    ...so wie ein Kontostand von etwa 150 € zu meinen Gunsten.



    Hiermit bitte dringendst um Rechnungsüberprüfung so wie Korrektur der Rechnung Ihrerseits.

    Selbstverständlich werde ich bis zur Klärung dieses Sachverhaltes meine monatlichen Raten, wie in 2016 vereinbart, weiterhin begleichen.
    Diese nach meinem Ermessen unberechtigte Forderung aus der Jahresrechnung vom 02.03.2017 und deren Rechnungskorrektur vom 06.03.2017 2017 werde ich bis zur Klärung nicht begleichen und behalte mir den Rechtsweg vor.

    Für Ihre Bemühungen und Ihre Unterstützung bedanke ich mich bereits im Voraus sehr herzlich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Kunde Kolobok


    Kundennummer xxxxxx
    V-Nr. xxxxxxx"

    Es gibt keinen rechnerisch nachweisbaren Mehrverbrauch, es gab keinen Zählertausch, aber es gibt den Passus "Zählerkorrektur 5000kWh", was ein Unding ist und in etwa dem Doppelten meines Jahresverbrauches entspräche.

    Selbst der freundlichste Ton beim Anruf der Kunden-.Hotline ergab:

    ICH solle den Zähler prüfen lassen (warum, die Zählerstände stimmen)
    Ich solle den zwischengeschaltenen Netzbetreiber kontaktieren( warum, die Rechnung kommt vom Energieversorger, warum wird eigentlich eine andere Firma zwischengeschalten?)

    Nach soviel Sturheit stelle ich mich nun auch stur.
    Ich habe rechnerisch belegen können, daß diese Abrechnung falsch ist und ich habe Fotobeweise beibringen müssen.
    Mehr möchte ich nun nicht mehr tun. Da wird wohl am falschen Ende gespart, ein gut ausgebildeter Controller/Kaufmann würde merken, daß es sich um a) eine Falscheingabe irgend eines Mitarbeiters handeln muss oder b) ein Betrugsversuch vorliegt.

    Ich warte auf die nächst Antwort des Energieversorgers, die Hoffnung liegt noch auf Variante "a".

    Das Dumme dabei für mich ist nur, ich brauche solchen Ärger nicht wirklich. Nun muß ich warten ob die den Fehler einsehen und eingestehen oder ob die Mahnungsmaschinerie in gang gesetzt wird und ich erst bei Inkasso/Klage wehren kann.
    Beide Telefonate mit der "Kunden-Hotline" waren komplett useless......
    Geändert von Kolobok (16.03.2017 um 12:30 Uhr)

  6. #6
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    Wenn du selbst aufgrund deiner Ablesungen und deiner Fotos belegen kannst, dass dort einfach irgendwas nur "dazugedichtet" wurde - dann würde ich auch einem eventuell eintreffendem Mahnbescheid ruhig gegenübertreten und dem widersprechen.
    Der Energieversorger ist in der Nachweispflicht, sollte er es darauf hinauslaufen lassen - die können ja nochmal vorbeikommen und selbst ablesen.

  7. #7
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    Hi Tidus,

    das sehe ich ebenso.
    Ich möchte nur nicht auf den eventuell anfallenden Anwaltskosten sitzenbleiben, falls ich mich rechtlich zur Wehr setzen muss.
    Da kann die Gegenseite in die Plicht genommen werden hoffe ich doch?

  8. #8
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    Also ich würde bei den monatlichen Abschlägen dazu schreiben, dass dieses der zweckgebundene Abschlag für den Monat ... ist denn du musst aufpassen dass die das nicht einfach so verrechnen mit der angeblichen Forderung

  9. #9
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    Ja, das sollte ich wohl tun. Danke für den Hinweis!

    Kolobok

  10. #10
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    Du hast aber einen neuen Zähler bekommen. Das geht ja aus den Zählerständen hervor. Richtig ? Wie waren die Stände beim alten ? Nicht das es da eine Differenz gibt.
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