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Thema: insolvenzmasse und gerichtskosten

  1. #21
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    Es gibt ja keine gerichtliche Frist. Theoretisch könnten Sie den Antrag stellen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Aber 3 Monate ist auch das, was in den ersten Aufsätzen zu diesem Thema kolportiert wurde. Bei den noch offenen Treuhänderkosten würde ich den Treuhänder ein paar Monate vor der Antragstellung anrufen oder anschreiben und fragen, welche Summe genau noch offen ist.

  2. #22
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    Supi danke für die Antworten.. Dann weiß ich darüber schon einmal Bescheid. Dann warte ich jetzt erstmal den Schlusstermin und freue mich auf die WPV

  3. #23
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    Hallo,

    ich muss das Thema jetzt doch noch mal aufrufen.
    Heute bekam ich mein Beschluss zur Aufhebung des Verfahrens. Ich hatte vor Augen meine Insolvenz nach 5 Jahren zu beenden. In dem Beschluss sind so ein paar Sachen die mich zum Grübeln bringen.

    Dort steht unter anderem:
    Die sachlichen und persönlichen Voraussetzung für die Stundung gem. §4a InsO liegen vor. Gem §4a III 2 InsO erfolgt die Stundung für jeden Verfahrensabschnitt gesondert. Es war daher nur über die Stundung für den Verfahrensabschnitt Wohlverhaltensphase zu entscheiden. Aufgrund der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse kann die Schuldnerin die zu erwartenden Kosten nicht decken:

    Wie kann ich das jetzt verstehen? Ich dachte die Gerichtskosten sind gedeckt?

    Im Dezember bekam ich noch ein Zwischenbericht das der Schlusstermin ordnungsgemäß bekannt gemacht wurde durch veröffentlichung, keine Einwendung erhoben wurden und die Gläubiger mit einer Quote 1,8% rechnen können.
    Dem Insolvenzverwalter wird aufgegeben 2 Monate nach Verteilung eine Schlussrechnung nebst Schlussquittungen zur akte zu reichen und das die Gerichtskosten von 324€ beglichen sind.

    Fallen in der WVP auch Gerichtskosten an?

    Die zweite Sache die mir aufgefallen ist:
    Es kamen 2949,03€ an Masse zusammen davon wurden 324€ Gerichtskosten getilgt, 1790,37 bekam der Verwalter und 239,66€ standen zur Verteilung. Dann sind von der Gesamten Masse noch 595€ übrig. Könnte die der Verwalter für seine jährlichen Kosten zurück behalten haben? Denn wenn man 119€(Verwaltergebühr)*5Jahre nimmt kommt das hin mit 595€.

    Bin nun etwas Verwirrt.

  4. #24
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    Hallo, Sie haben sich selbst schon die Antwort gegeben .

    Die zurückbehaltenen 595,- € sind tatsächlich der Betrag, den die WVP voraussichtlich kostet (119,00 € pro Jahr für Treuhänder). Die Stundung erfolgt in den meisten Gerichten "vorsichtshalber". Weitere Gerichtskosten entstehen in der WVP nicht. Die noch nicht geklärte Frage ist, wann Sie den Antrag auf vorzeitige Erteilung stellen können. Ich meine, den können Sie stellen, wenn die Voraussetzung vorliegen (was bei Ihnen der Fall ist, denn die Kosten sind gedeckt). Einige Gerichte sind allerdings der Ansicht, man kann den Antrag erst "kurz vorher" stellen. Am besten ist, Sie fragen in Ihrem Gericht mal diesbezüglich nach.

  5. #25
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    Ok.. dann müsste das eigentlich klappen. wobei mir die Gerichtskosten ziemlich gering erscheinen. Ich werde dann mal beim Gericht nachfragen. DANKE

  6. #26
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    Bei einem Gegenstandswert bis 3.000,- € (der sich nach der Masse berechnet) beträgt eine Gebühr 108,- €. Für einen Antrag auf Insolvenz entsteht eine 1/2 Gebühr, für die Durchführung des Verfahrens 2 1/2 Gebühren, somit insgesamt 3 Gebühren a 108 €, es stimmt also alles. Wir sind ja alle Steuerzahler, insofern targen wir ja schon alle ein Teil der wahren Verfahrenskosten . Also alles gut bei Ihnen. Viel Glück.

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