Hallo,

eine Frage die ich mir schon häufiger stellte, aber praktisch noch nie zu "bearbeiten" hatte.

Nachlassinsolvenz beantragt, mangels Masse abgelehnt, Dürftigkeitseinrede nach § 1990 BGB "problemlos".... aber:


Ein Gläubiger hatte gegen den Erben einen Vollstreckungstitel erwirkt, der zwar aufgrund der Haftung als Erbe erging aber eben nicht auf den Erblasser oder den Schuldner, "als Erbe" sondern nur auf den Schuldner persönlich lautet.

Nachweisen, dass die eigentliche Verpflichtung aus der Rechtsposition als Erbe herrührt, könnte man zwar, aber ich frage mich, ob eine Dürftigkeitseinrede in der Zwangsvollstreckung auch gegen eine in dieser Form titulierte Forderung erfolgreich wäre.

Hat da jemand Erfahrungen oder konkrete Rechtsgrundlagen ?


Wäre formal ein Widerspruch im Mahnverfahren denkbar gewesen mit dem Einwand, dass im Mahn- und Vollstreckungsbescheid die konkrete Bezeichnung "Schuldner .....als Erbe von ......." lauten müsste ?


Gruß, Dirk