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Thema: Aufgeschobene Rentenversicherung/ Inso

  1. #11
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    Stimmt und zu der einzigen Behauptung, dass die NTV auch nach Erteilung der RSB möglich ist. Ich wollte damit auf #7 antworten, wo nru eine begrenzte Anwendung im vorliegenden Fall sein soll.

  2. #12
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    Danke Euch erstmal.

    Zum Fall wären nun folgende Möglichkeiten in der VI:

    A: vorab nichts machen, aufgeschobene Rentenversicherung wird nach Erteilung der RSB weiterhin dem Insolvenzbeschlag unterworfen- Vermögen aus Versicherung wird Jahre nach RSB an Gläubiger ausgekehrt.
    B: vorab Umwandeln §851 c ZPO - unpfändbar
    C: ??

    Oder ohne Inso:
    Gläubiger pfänden vermutlich Auszahlungsanspruch im Erlebensfall
    bzw. umwandeln §851c ZPO

    Die Kapitalauszahlung wäre im Erlebensfall übrigens 30% mehr als die jetzige Gesamtschuld.
    Die monatliche Auszahlung würde erst nach 22 Jahren nach Renteneintritt den Betrag der Kapitalauszahlung erreichen. (Inflationsrate natürlich nicht berücksichtigt)

    Wie würdet ihr beraten?

  3. #13
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    Moin!

    Der Haken ist das Kapitalwahlrecht. Das kann der IV (per Offenlassen des Verfahrens oder per Nachtragsverteilung) oder regelmäßig auch ein pfändender Gläubiger ausüben. Ist das Insoverfahren eröffnet oder die Pfändung ausgebracht, ist eine Umwandlung in einen Vertrag nach § 851c ZPO nicht mehr möglich bzw. anfechtbar.

    Auf Angaben der Versicherer würde ich mich nicht verlassen; ich habe ständig Verträge, die laut Versicherer nicht pfändbar sein sollen und am Ende doch in der Masse landen.

    Gruß, kaalstraat

  4. #14
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    Da bin ja froh, dass einer meiner Klienten so langsam ist. Ich bin naiv davon ausgegangen, dass die Versicherung, die erst nach Erteilung der Restschuldbefreiung fällig wäre, nicht gefährdet ist. Da hilft dieser Beitrag weiter!
    Gruß.Nicolas

  5. #15
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    Ich hole den Thread noch mal nach oben, weil ich gerade einen gleichgelagerten Fall bearbeite und noch eine weitere Frage habe.
    Wie hoch wäre denn im Falle der Nachtragsverteilung die Vergütung des Insolvenzverwalters/Treuhänders?
    Die Urteile, die ich dazu gefunden habe und § 6 InsVV sagen mir, dass sich die Höhe der Vergütung zwar nach dem nachträglich verteilten Betrag zu richten hat. Sie ist aber nach billigem Ermessen festzusetzen, es gibt keinen Regelsatz. Weiß dazu jemand mehr?
    Mein Klient hätte kein Problem damit, wenn mit dem Kapital, das er bei Auszahlung der Lebensversicherung (betriebliche Altersvorsorge) erhält, die Schulden getilgt werden würden (das Auszahlungskapital ist fast dreimal so hoch wie der aktuelle Schuldenstand), allerdings möchte er nicht auch noch eine hohe Summe an den Insolvenzverwalter zahlen müssen.

    @ Nicolas:
    Wie ging es denn in Deinem Fall weiter, wie hat sich der Klient entschieden, bzw. was sind die Alternativen zum Insolvenzverfahren?
    In meinem Fall ist es z.B. so, dass die Versicherung erst 2030 fällig wird. Aktuell und voraussichtlich auch künftig hat der Klient keinerlei Möglichkeit, die Schulden zurückzuzahlen. Bis 2030 steigen die dann mit Zinsen etc. ja auch noch gewaltig.

    Danke schon mal für evtl. Antworten,
    Chrisros

  6. #16
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    Ich hole den Thread noch mal nach oben, weil ich gerade einen gleichgelagerten Fall bearbeite und noch eine weitere Frage habe.
    Wie hoch wäre denn im Falle der Nachtragsverteilung die Vergütung des Insolvenzverwalters/Treuhänders?
    Die Urteile, die ich dazu gefunden habe und § 6 InsVV sagen mir, dass sich die Höhe der Vergütung zwar nach dem nachträglich verteilten Betrag zu richten hat. Sie ist aber nach billigem Ermessen festzusetzen, es gibt keinen Regelsatz. Weiß dazu jemand mehr?
    Mein Klient hätte kein Problem damit, wenn mit dem Kapital, das er bei Auszahlung der Lebensversicherung (betriebliche Altersvorsorge) erhält, die Schulden getilgt werden würden (das Auszahlungskapital ist fast dreimal so hoch wie der aktuelle Schuldenstand), allerdings möchte er nicht auch noch eine hohe Summe an den Insolvenzverwalter zahlen müssen.

    @ Nicolas:
    Wie ging es denn in Deinem Fall weiter, wie hat sich der Klient entschieden, bzw. was sind die Alternativen zum Insolvenzverfahren?
    In meinem Fall ist es z.B. so, dass die Versicherung erst 2030 fällig wird. Aktuell und voraussichtlich auch künftig hat der Klient keinerlei Möglichkeit, die Schulden zurückzuzahlen. Bis 2030 steigen die dann mit Zinsen etc. ja auch noch gewaltig.

    Danke schon mal für evtl. Antworten,
    Chrisros

  7. #17
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    Herrjeh, man sollte so spät nachts wohl doch besser nicht mehr schreiben - sorry fürs 2x posten, war nicht meine Absicht.
    Meine letzte Frage wollte ich außerdem eigentlich mehr an k.p richten.


    Ansonsten:
    Bin immer noch nicht viel weiter mit meinem Fall.
    Weiß keiner mehr?
    Oder ist meine Frage nicht verständlich formuliert?

    Wäre immer noch sehr dankbar für Antworten - schon mal danke im Voraus für jeden Rat,
    Chrisros

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