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Thema: Zur Abführungspflicht des Selbstständigen gem. § 295 Abs. 2 InsO in der WVP

  1. #21
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    Standard

    Kann mir jemand sagen ob diese Verfahrensweise okay wäre und ob ich hier im Forum eine entsprechende Formulierung an die Gläubiger finde?

  2. #22
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    Standard lesen bildet :-)

    Hallo,
    lesen Sie den "Monster-Thread"

    http://www.forum-schuldnerberatung.d...ead.php?t=7705

    aufmerksam durch. Dort steht so ziemlich alles, was Sie brauchen.
    Gruß
    Georg Schütz

  3. #23
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    Standard Treuhänder reagiert nicht

    Hallo,
    ich habe den Monsterthread gelesen, meinen Treuhänder angeschrieben und um eine Stellungsnahme gebeten. Ich habe jetzt schon mehrfach mit seinem Büro gesprochen aber dort will den §295 Abs.2 Inso keiner kennen....... Ich komme mit meinem Treuhänder bislang gut aus und möchte auch, dass dies so bleibt. Kann mir jemand sagen, wie ich jetzt am besten vorgehe?

    Grüße
    Vince

  4. #24
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    Standard

    Anrufen! Den TH bekommst Du sowieso kaum an die Strippe, gehst ihm also nicht direkt auf die Nerven - nur der jeweiligen Sachbearbeiterin. Und die sind eigentlich ganz verträglich wenn der Ton stimmt.

  5. #25
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    Standard

    Ich habe angerufen aber die Sachbearbeiter sagen, dass Sie die Auslegung des § 295 Abs. 2 nicht kennen.....
    Die Frage ist jetzt, ob die Möglichkeit besteht, dort sanften Druck auszuüben ohne direkt mit einem Anwalt oder dergleichen zu kommen.
    Ansonsten möchte mein Treuhänder nämlich monatlich nach der BWA abrechnen. Damit wäre ein Umsatzplus für ihn "=" Gewinn was bei einem Gewerbe bei dem mit Waren gehandelt wird natürlich Schwachsinn ist und mich die Arbeit dann auch über kurz oder lang ruinieren würde

  6. #26
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    Standard hören Sie auf...

    Hallo Vincewega,
    hören Sie auf, den TH zu fragen, was Sie dürfen. Nach dem Abschluß des Insolvenzverfahrens läuft nur noch das RSB-Verfahren weiter (landläufig WVP genannt). Jetzt ist der TH nur noch ein Sparschwein, keine Genehmigungsbehörde.

    Sagen Sie dem TH vielmehr, was Sie machen werden. Das steht im Monster-Thread und funktioniert auch so. Wenn ihm das nicht paßt, dann muss er dagegen vorgehen. Das macht nur Arbeit und ihre Argumentation nach dem Monster-Thread und Grothe/Zinso ist gut.

    Gruß
    Georg Schütz

  7. #27
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    Standard

    Hallo Herr Schütz,

    danke für Ihre Antwort. Der TH hat mir in meinem letzten Gespräch mitgeteilt, dass er und das Insolvenzgericht über meine Restschuldbefreiung entscheiden würden und ansonsten keiner was damit zu tun hätte. Demntsprechend habe ich natürlich Sorge, dass der TH versucht mir die RSB zu versagen, wenn ich ihm jetz irgendwelche Vorgaben mache.
    Gibt es ein Urteil oder irgendetwas amtliches, was ich nutzen kann, um meinem TH Druck zu machen bzw. meinem Anwalt an die Hand geben kann um meine Interessen durch zu setzen?
    Geändert von vincewega (08.07.2006 um 12:42 Uhr)

  8. #28
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    Standard schon angekündigt?

    Hallo,
    was ist denn das für ein Scherzbold?? Sehen Sie mal Ihre Unterlagen durch. Zum Ende des Inso-Verfahrens haben Sie einen Bescheid über die Aufhebung der Insolvenz gekommen. Außerdem haben Sie (normalerweise) die RSB "angekündigt" bekommen.
    Im Klartext: wenn Sie die Obliegenheiten bis zum Ende des RSB-Verfahrens erfüllen, dann ist bereits entschieden. Der TH kassiert noch Ihre Zahlungen und kehrt diese einmal jährlich aus. Und das war es dann für ihn.
    Sollten Sie Ihre Obliegenheiten nicht erfüllen, dann muss Ihnen derjenige, der das behauptet, auch beweisen, dass es so ist. Und er muss aktiv dagegen vorgehen, sonst passiert nämlich gar nichts!
    Also: suchen Sie sich den Termin des RSB-Ablaufs heraus. Hängen Sie sich diesen Termin an den Spiegel. Denken Sie daran, dass Sie bis dahin die Obliegenheiten erfüllen müssen (Adresswechsel, Erbschaft, usw..). Stellen Sie zwei Wochen vor dem Termin eine schöne Flasche Schampus kalt. Und um 0.00 Uhr am Tag nach dem Termin lassen Sie die Korken knallen :-)

    Lesen Sie die InsO aufmerksam durch, dann haben Sie ausreichend Handwerkszeug. Und wenn Sie einen Anwalt haben, dann sollten Sie auf seine Erfahrungen mit der InsO achten (Referenzen, Empfehlungen??)

    Gruß
    Georg Schütz

  9. #29
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    Standard

    Aber er muss doch trotzdem in irgendeiner Form angemessene Zahlungen leisten, sei es nun nach der BWA oder eben eine "freiwillige" Pauschale.

    Einfach auf die RSB warten und nix tun ist glaub nicht gerade gut

  10. #30
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    Standard

    Und mein Problem ist, dass eine monatliche Abrechnung nach der BWA zu untragbaren Ergebnissen führen würde. Das könnte überspitzt dargestellt so aussehen:

    Januar 2006: Wareneinkauf für 3000,- Euro aber kein Verkauf -> Ergebnis -3000,- Euro, TH bekommt nichts.

    Februar 2006: Verkaufe ich die im Januar eingekauften Waren für 4000,- Euro. Da ich im Februar keine Gegenrechnungen mehr habe (es waren die Waren aus dem Januar) hätte ich nach der BWA für diesen Monat 4000,- Euro Gewinn (abzügl. Krankenversicherung usw.) zu verzeichnen und müßte diesen dann bis zur Pfändungsgrenze an den TH abgeben.

    Obendrauf kommt dann noch die Tatsache, das das Fa. Umsatzsteuererstattungsansprüche mit Altlasten von vor der Insolvenz aufrechnet ..........

    Damit arbeite ich mich dann über kurz oder lang arm arm und ginge besser zum Sozialamt oder habe ich in meinen Ausführungen einen Denkfehler?
    Geändert von vincewega (08.07.2006 um 19:38 Uhr)

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