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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : bitte, wer kann mir helfen



Unregistriert
26.09.2004, 00:47
hallo,
ich habe ein ganz personliches Prob mit mir.
Habe seit einem halben Jahr Gehaltspfändung bei meinem AG, seit 4 Wochen eine Kontopfändung. Das habe ich alles soweit im Griff. Aber ich habe Gesamtschulden von ca. 30000 Euro. Ich weiss, das ich die Summe nie auf normalem Wege abzahlen kann und im Hintergedanken die Privatinsolvenz
habe.
Ich weiss, das mir nur noch die Möglichkeit bleibt die Privatinsolvenz zu beantragen. Mein Prob. ist, ich habe eine höllische Angst davor. Ich weiss selbst nicht warum und wo vor.

Vielleicht kennen auch andere betroffene die Angst oder vielleicht kann mir jemand anderes hier im Forum die Angst davor nehmen.
Ich bin alleine mit meinen Prob., habe zwar 4 Kinder und einen Enkel, welche auch davon wissen....aber nicht die ganz genauen Details .....meine Kids helfen mir auch so weit wie es geht. Ich persönlich habe nur eine Barriere in mir, die Privatinsolvent für mich an zu melden.

Kennt jemand anderes auch so eine Barriere und wie kann ich diese uberspringen?

boomerang
26.09.2004, 00:53
weiss nicht ob ich dir helfen kann, ich beschäftige mich auch noch nicht lange damit, aber wenn du willst können wir darüber reden ... reden kann schon helfen ... kannst mir mailen ... boomerang11@gmx.de ... wenn du willst

lg

boomerang

Unregistriert
26.09.2004, 01:42
danke schön boomerang, mail ist unterwegs.

ein nachdenklicher Gast
26.09.2004, 10:48
Wenn ich so was lese kann nur jeden der hier echt um Hilfe ansucht raten ,ZUERST DEN REDAKTIONELLEN TEIL, und da das Thema „GESCHÄFTE MIT DER ARMUT“ zu lesen, der Bereich findet hier bei manchen Beratungen immer etwas wenig Beachtung. Wird doch wohl manchmal keine Absicht sein ?? Und vorsicht vor jemanden der dir so schnell per Mail ein Ohr anbietet.

MarieCeleste
26.09.2004, 11:17
Mein Prob. ist, ich habe eine höllische Angst davor. Ich weiss selbst nicht warum und wo vor.


Ja, diese Angst habe ich auch und ich weiß auch, warum...

Fast 60 Jahrfe lang war ich ein selbstbewusster, selbstbewusster Mensch, der hart für sein Ein- und Auskommen gearbeitet hat - immer fair und immer im Einklang mit den Gesetzen des Staates und der Menschlichkeit.

Da kommt ein Windhund, dem man dummerweise vertraut hat, es bauen sich Schulden von fast 400.000 Teuronen auf und dann soll man sich fremdbestimmen lassen - ein anderer soll bitte entscheiden, was man wirklich braucht, von man sich bitte sehr zu trennen hat - obwohl man lange dafür arbeitete.
Da kann ich Osteroporose haben, wie ich mag - der wird mir das Auto krallen und ich darf mit dem Fahrrad 7km zum Einkaufen... wenn ich mir was breche, juckts keinen. Da würden derweil die Tiere jämmerlich verhungern...

Ich bin´s nicht gewöhnt, dass mir ein anderer sagt, was von dem, für das ich gearbeitet habe, mir zusteht oder auch nicht - und verdammt noch mal, ich will mich auch nicht wirklich daran gewöhnen müssen....

Nennt man das Stolz? Ich weiß es nicht wirklich.
Vertrauen in die Gerechtigkeit dieses Staates kann man es mit Sicherheit auch nicht nennen, in denen die Betrügerwindhunde weiterhin im Jaguar durch die Gegend protzen und die Opfer um ihre letzte Würde kämpfen müssen.

Gruß von R.M.

boomerang
26.09.2004, 14:15
Hallo, nachdenklicher Gast, ich habe keinerlei "böse Absichten" und auch keine Ahnung von "Geschäften mit der Angst". Ich befasse mich erst seit kurzem mit dem Thema Schulden und das nicht mal für mich selbst. Habe lediglich spontan angeboten zuzuhören, weil ich denke, es ist vielleicht leichter sich einige Sachen per Mail von der Seele zu schreiben, als dies in einem öffentlichen Forum zu tun.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es helfen kann über Probleme zu reden, egal in welcher Form, das geht auch schriftlich.

Danke für deinen Beitrag, ich wäre garnicht auf die Idee gekommen, dass man/frau es auch so verstehen kann ... hab wieder was gelernt

lg

boomerang

bth
27.09.2004, 06:42
hallo,
ich habe ein ganz personliches Prob mit mir.
Habe seit einem halben Jahr Gehaltspfändung bei meinem AG, seit 4 Wochen eine Kontopfändung. Das habe ich alles soweit im Griff. Aber ich habe Gesamtschulden von ca. 30000 Euro. Ich weiss, das ich die Summe nie auf normalem Wege abzahlen kann und im Hintergedanken die Privatinsolvenz
habe.
Ich weiss, das mir nur noch die Möglichkeit bleibt die Privatinsolvenz zu beantragen. Mein Prob. ist, ich habe eine höllische Angst davor. Ich weiss selbst nicht warum und wo vor.

Vielleicht kennen auch andere betroffene die Angst oder vielleicht kann mir jemand anderes hier im Forum die Angst davor nehmen.
Ich bin alleine mit meinen Prob., habe zwar 4 Kinder und einen Enkel, welche auch davon wissen....aber nicht die ganz genauen Details .....meine Kids helfen mir auch so weit wie es geht. Ich persönlich habe nur eine Barriere in mir, die Privatinsolvent für mich an zu melden.

Kennt jemand anderes auch so eine Barriere und wie kann ich diese uberspringen?

Guten Morgen,

das wir Menschen Angst haben und zeigen können, zeigt doch gerade das
wir noch einen Teil von Menschlichkeit in uns tragen. Gleichzeitig haben
wir jedoch auf die Fähigkeit "Mut" aufzubringen, um Sachen durchzusteh-
en vor denen wir Angst haben.

Die Insolvenz ist kein Hexen- und Teufelswerk sondern ein amtliches Ver-
fahren für überschuldete Haushalte, sich auf legale und rechtliche Weise
zu entschulden. Ob Sie 30 TEuro oder 3 Mil.Euro Schulden haben spielt
bei dem Verfahren überhaupt keine Rolle mehr.

Jeder kann eine Menge für einen guten Verlauf seiner Insolvenz beitra-
gen. Dennoch muß der einzelne selber den Weg gehen. Eines ist auf
jedenfall Voraussetzung. Jeder sollte sich umfassend über die Thematik
"Insolvenz" wenn man diese anstrebt informieren.

Gruß
bth

kleine Hexe
27.09.2004, 23:04
hallo,
ich habe ein ganz personliches Prob mit mir.
Habe seit einem halben Jahr Gehaltspfändung bei meinem AG, seit 4 Wochen eine Kontopfändung. Das habe ich alles soweit im Griff. Aber ich habe Gesamtschulden von ca. 30000 Euro. Ich weiss, das ich die Summe nie auf normalem Wege abzahlen kann und im Hintergedanken die Privatinsolvenz
habe.
Ich weiss, das mir nur noch die Möglichkeit bleibt die Privatinsolvenz zu beantragen. Mein Prob. ist, ich habe eine höllische Angst davor. Ich weiss selbst nicht warum und wo vor.

Vielleicht kennen auch andere betroffene die Angst oder vielleicht kann mir jemand anderes hier im Forum die Angst davor nehmen.
Ich bin alleine mit meinen Prob., habe zwar 4 Kinder und einen Enkel, welche auch davon wissen....aber nicht die ganz genauen Details .....meine Kids helfen mir auch so weit wie es geht. Ich persönlich habe nur eine Barriere in mir, die Privatinsolvent für mich an zu melden.

Kennt jemand anderes auch so eine Barriere und wie kann ich diese uberspringen?
:o Hallo
Kenne Dein Problem sehr gut,auch die Höhe der Schulden ist gleich.Ich habe sehr lange gebraucht,um mich dazu durchzuringen endlich eine Schuldnerberatung aufzusuchen.Habe vor etwa 1,5 Jahren mir endlich einen Termin bei der Schuldnerberatung der AWO geben lassen.Jetzt liegt mein Antrag auf InsO vor mir(fehlen nur noch die Briefmarken).Habe in den letzten 1,5 Jahren oft daran gedacht alles hinzuschmeißen aber ich habe durchgehalten,weil ich eine Kämpfernatur bin.Ich denke ,die Aussicht nach 7 Jahren ohne Messer im Rücken leben zu können gibt mir jeden Tag neuen Mut.
Schau einfach nach vorne und sehe deine Chance in der Zukunft Ohne Druck leben zu können.Ich jedenfalls bin sehr Glücklich :p darüber das ich es bis hierher geschaft habe.Auch meine Freunde und Bekannte freuen sich für mich,da ich nie ein Geheimnis aus meiner finanziellen Lage gemacht habe.
Im Gegenteil ich habe sogar noch mehr Freunde als Früher.

Unregistriert
27.09.2004, 23:23
Angstgefühle sind in den meisten Fällen eine gesunde Reaktion auf Überforderung. Sie sind eine Warnung, es mit sich nicht zu übertreiben.
In nicht wenigen Fällen wird aus dem an sich " normalen " Angstgefühl jedoch eine psychische Störung, die sich zu einer echten und sehr qualvollen Krankheit entwickeln kann.

Angst - egal, ob die " landläufige " , " normale " oder die kranke " - läßt sich überwinden. Angsterkrankungen sind nicht nur " gut " zu behandeln, sondern in den meisten Fällen auch zu heilen.

Der erste und einzig richtige Schritt dabei ist, sich von einer fachkundigen Stelle beraten zu lassen. Das kann ein Arzt, ein Psychologe oder aber eine Beratungsstelle sein.

In Deinem Fall erscheint es mir zudem ratsam, daß Du Dich mit einer außenstehenden Person, der Du vertraust, zusammensetzt und damit beginnst, über Deine Ängste und Gefühle zu sprechen.

Reden hilft - ganz besonders bei der Angst, die aus der Unklarheit und der Angst vor der Angst entspringt.


Versandhauscrack

Unregistriert
28.09.2004, 01:21
Danke schön für Deine Antwort.


Fast 60 Jahrfe lang war ich ein selbstbewusster, selbstbewusster Mensch, der hart für sein Ein- und Auskommen gearbeitet hat - immer fair und immer im Einklang mit den Gesetzen des Staates und der Menschlichkeit.
Ich denke mal, das das der grösste Teil der Schuldner, welche hier posten oder still mit lesen getan haben, gerade tun und auch in Zukunft tun werden.

Da kommt ein Windhund, dem man dummerweise vertraut hat, es bauen sich Schulden von fast 400.000 Teuronen auf
Bei jedem Schuldner stehen ganz persönliche Gründe dahinter, warum sich Schulden und manchmal auch enorme Schuldenberge aufgebaut haben.

und dann soll man sich fremdbestimmen lassen - ein anderer soll bitte entscheiden, was man wirklich braucht, von man sich bitte sehr zu trennen hat - obwohl man lange dafür arbeitete.
Da muss ich Dir Recht geben, es ist schon ein grosser Einschnitt in die eigene Persönlichkeit, aber wenn man u.a. Kredite aufnimmt, warum auch immer, muss man versuchen auch die Raten dafür zu bezahlen. Ich habe das auch jahrelang gemacht, mit 60h Arbeit in der Woche (wo es dafür eine Zusatzvergütung gab). Dann kam die Kündigung, 1 Jahr arbeitslos, danach einen Job in der gleichen Vergütung wie mein ALG, Überstunden vorausgesetzt (ohne Zusatzvergütung). Da habe ich von mir aus alles runter gesetzt, was geht. Das praktiziere ich jetzt schon seit 3 Jahren und da ich sowieso noch nie grosse Ansprüche hatte und habe, fällt es mir auch nicht all zu schwer schwer. Leider reicht es aber trotzdem nicht, um meinen Raten nach zu kommen.

Da kann ich Osteroporose haben, wie ich mag - der wird mir das Auto krallen und ich darf mit dem Fahrrad 7km zum Einkaufen... wenn ich mir was breche, juckts keinen. Da würden derweil die Tiere jämmerlich verhungern...
Ich glaube, da liegst Du ein bischen falsch. Aus bestimmten Gründen, wie z.B. einer Krankheit, wo Du auf ein Auto angewiesen bist, wird man es Dir auch nicht nehmen. Dazu können Dir aber bestimmt andere hier im Forum hilfreicher beiseite stehen können als ich.

Ich bin´s nicht gewöhnt, dass mir ein anderer sagt, was von dem, für das ich gearbeitet habe, mir zusteht oder auch nicht - und verdammt noch mal, ich will mich auch nicht wirklich daran gewöhnen müssen....
Das wirst Du aber irgendwann wohl oder übel machen müssen.....und es ist besser, wenn Du für Dich persönlich alles selber runter schraubst.

Nennt man das Stolz? Ich weiß es nicht wirklich.
Ja, ich denke mal schon. Man muss aber irgendwo die Einsicht haben, für Sachen geradezustehen, welche man gemacht hat. In diesem Fall die Schulden.

Vertrauen in die Gerechtigkeit dieses Staates kann man es mit Sicherheit auch nicht nennen, in denen die Betrügerwindhunde weiterhin im Jaguar durch die Gegend protzen und die Opfer um ihre letzte Würde kämpfen müssen.
Mit dieser Ausdrucksweise kann ich nicht mitgehen.

Unregistriert
28.09.2004, 01:57
Danke schön für Deine Antwort.

das wir Menschen Angst haben und zeigen können, zeigt doch gerade das wir noch einen Teil von Menschlichkeit in uns tragen. Gleichzeitig haben wir jedoch auf die Fähigkeit "Mut" aufzubringen, um Sachen durchzustehen vor denen wir Angst haben.
Da ist was wahres dran.

Die Insolvenz ist kein Hexen- und Teufelswerk
Ich habe mich warscheinlich zu intensiv und ausgiebig hier im I-Net mit diesem Thema beschäftigt. Mir ist da so auch der ein oder andere Beitrag aufgestossen, welcher mir die Angst macht und mich davon abhält. Weiss ich aber was so alles richtig ist, was gesagt und geschrieben wird (nicht nur hier im forum-schuldnerberatung).

sondern ein amtliches Verfahren für überschuldete Haushalte, sich auf legale und rechtliche Weise zu entschulden. Ob Sie 30 TEuro oder 3 Mil.Euro Schulden haben spielt bei dem Verfahren überhaupt keine Rolle mehr.
Ja und genau das versuche ich ja in meinen Gedanken in den Vordergrund zu holen, da ich aber von Hause aus ein sehr skeptischer Mensch bin (denke mal, das da auch mein gesamtes vergangenes Leben eine grosse Rolle mit spielt) kommen immer wieder negative Gedanken in mir hoch um auch den Schritt zu gehen.

Jeder kann eine Menge für einen guten Verlauf seiner Insolvenz beitragen. Dennoch muß der einzelne selber den Weg gehen.
Ich versuche mich ja auch bestens darauf vor zu bereiten und soviel Infos zu bekommen, welche ich brauche um die Inso für mich zu einem guten Verlauf und zu einer endgültigen Restschulbefreiung zu bringen.


Eines ist auf jedenfall Voraussetzung. Jeder sollte sich umfassend über die Thematik "Insolvenz" wenn man diese anstrebt informieren.
Ich glaube, soviel wie ich mich in den letzten Monaten mit der Thematik befasst habe, kann ich auch langsam IV oder Mitarbeiter einer Schuldnerberatung werden ;o). Oh, ich kann ja noch lachen......

Unregistriert
28.09.2004, 02:31
Danke schön für Deine Antwort.



Kenne Dein Problem sehr gut,auch die Höhe der Schulden ist gleich.Ich habe sehr lange gebraucht,um mich dazu durchzuringen endlich eine Schuldnerberatung aufzusuchen.Habe vor etwa 1,5 Jahren mir endlich einen Termin bei der Schuldnerberatung der AWO geben lassen.Jetzt liegt mein Antrag auf InsO vor mir(fehlen nur noch die Briefmarken).Habe in den letzten 1,5 Jahren oft daran gedacht alles hinzuschmeißen aber ich habe durchgehalten,weil ich eine Kämpfernatur bin.Ich denke ,die Aussicht nach 7 Jahren ohne Messer im Rücken leben zu können gibt mir jeden Tag neuen Mut.
Schau einfach nach vorne und sehe deine Chance in der Zukunft Ohne Druck leben zu können.Ich jedenfalls bin sehr Glücklich :p darüber das ich es bis hierher geschaft habe.Auch meine Freunde und Bekannte freuen sich für mich,da ich nie ein Geheimnis aus meiner finanziellen Lage gemacht habe.
Im Gegenteil ich habe sogar noch mehr Freunde als Früher.

Ich kann mich sehr gut, an hand Deiner Zeilen hier, mit Dir indentifizieren. Wie oft habe ich schon den Hörer der Schuldnerberatung in der Hand gehabt und doch nicht gewählt ;o(. Ich bin auch eine Kämpfernatur, ich habe nur meine ganze Kraft in meine Kids rein gesteckt, das 15 Jahre lang, weil es für sie nötig war (ich möchte hier nicht näher drauf eingehen). Habe da auch viel Erfolg gehabt. Mein persönliches Problem ist nur, das ich nach der Zeit keine Möglichkeit hatte, um neue Kraft zu tanken für mich selber und die Probleme, welche ich da immer beiseite geschoben habe.
Ich freue mich für Dich, das Du die ganzen Schritte geschafft hast (und die Briefmarke rauf kleben schaffst Du mit Sicherheit auch noch *wasserkissen rüberschieb zum nass machen ,o)*.

Wünsche Dir viel Kraft und Erfolg weiterhin.......lg.

Unregistriert
28.09.2004, 03:21
Danke schön für Deine Antwort.


Angstgefühle sind in den meisten Fällen eine gesunde Reaktion auf Überforderung. Sie sind eine Warnung, es mit sich nicht zu übertreiben.

Ich gebe Dir Recht, und kann meine Angstgefühle aus einer Überforderung evtl. herleiten. Wie ich oben schon auf einen Thread geantwortet habe, habe ich keine Kraft mehr momentan, um meine "Sachen" in den Griff zu bekommen.


Der erste und einzig richtige Schritt dabei ist, sich von einer fachkundigen Stelle beraten zu lassen. Das kann ein Arzt, ein Psychologe oder aber eine Beratungsstelle sein.
Nein, ich weiss die Hilfe und den Ratschlag zu wissen, aber seit einem Unfall im Mai, welchen ich hatte, seitdem unter höllischen Schmerzen leide, ich kein Vertrauen mehr in mein Hausarzt habe, welcher mich falsch behandelt hat und nun von Arzt zu Arzt renne und nur noch mit starken Schmerzmitteln leben kann. Ich hoffe, das Du mich da verstehen kannst und auch keinen anderen Arzt oder eine sonstige Institution auf Grund meiner Ängste konsultieren möchte.


In Deinem Fall erscheint es mir zudem ratsam, daß Du Dich mit einer außenstehenden Person, der Du vertraust, zusammensetzt und damit beginnst, über Deine Ängste und Gefühle zu sprechen.
Ich danke Dir wirklich von Herzen mit Deinem Rat, aber diese Person gibt es nicht und wird es auch in naher Zukunft nicht geben. Ich habe leider das Vertrauen an die Menschheit verloren (was nicht hier mit meinem Problem an meinen Schulden zu tun hat). Ich möchte aber nicht darauf näher eingehen.


Reden hilft - ganz besonders bei der Angst, die aus der Unklarheit und der Angst vor der Angst entspringt.
Da gebe ich Dir Recht, reden hilft, aber mit wem, wen Du kein Vertrauen hast zu dem evtl. Gesprächspartner?