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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Insolvenz frage bei Tod oder Arbeitsunfähigkeit



Christian1966
19.06.2014, 13:53
Hallo meine frage ist nicht so schön kann mir wer die bitte beantworten .

wenn einer oder eine die sich seit November in der Privatinsolvenz befindet , stirbt oder Arbeitsunfähig wird ,
kommt dann der Staat auf die Eltern oder Geschwister zu das diese die Schulden bezahlen mussen ?

FinLaure
19.06.2014, 14:09
Wieso sollte da der Staat kommen?

Entweder nehmen die Erben das Erbe an, dann erben sie auch die Schulden. Oder sie schlagen das Erbe aus. Dann müssen sie auch nichts zahlen.

Christian1966
19.06.2014, 14:13
danke für die schnelle Antwort
FinLaure

konsumbefreit
19.06.2014, 14:22
Falls erweiternd für Dich relevant:

Die Erbausschlagung gibst du beim Notar zu Protokoll, nach einigem Gerichtsping- Pong wir die Erklärung in die Rolle des Gerichts eingetragen und die Sache ist erledigt.
Die Bestattungskosten sind trotzdem nach Erbfolge zu bezahlen.

Christian1966
19.06.2014, 14:38
danke
konsumbefreit für deine Antwort
da weiß ich jetzt bescheid wie es dann weiter geht.

Grisu
19.06.2014, 18:03
Ein Notar kostet zusätzlich Geld, man kann die Erbausschlagung auch beim Nachlassgericht zu Protokoll geben....und dran denken, wer dann in der Erbfolge "nachrückt", da muss man dann wohl auch tätig werden.
Bei einer Arbeitsunfähigkeit läuft die Inso ganz normal weiter.

LG
Grisu

Ingo
19.06.2014, 18:32
Hi,

Ein Notar kostet zusätzlich Geld, man kann die Erbausschlagung auch beim Nachlassgericht zu Protokoll geben.
die Kosten dürften auch heute noch die gleichen sein, oder hat sich daran was geändert?

Gruß
Ingo

fsb hildesheim
19.06.2014, 19:39
Hi,

die Kosten dürften auch heute noch die gleichen sein, oder hat sich daran was geändert?

Gruß
Ingo

Es gibt einen minimalen Unterschied. Der Notar ist ca. 15 Euronen teurer (30 zu 45). Ich würde es von daher da machen, wo es bequemer ist.

Ingo
19.06.2014, 19:54
Hi,

Es gibt einen minimalen Unterschied. Der Notar ist ca. 15 Euronen teurer (30 zu 45). Ich würde es von daher da machen, wo es bequemer ist.
danke für die Info. Ich hatte zu DM-Zeiten selbst mal eine Erbschaft ausgeschlagen und wegen der damals AFAIR gleichen Kosten den "bequemeren" Notar gewählt. Aber die 15 € wäre er mir wohl heute wert...

Gruß
Ingo

konsumbefreit
19.06.2014, 20:22
Ich war im Dezember mit einer Erbauschlagung für mein Kind bei einer Notarin mit ca. 72 EUR am Start.

fsb hildesheim
19.06.2014, 20:57
Für eine Person scheint mit € 72 recht hoch.

KV24102, 21201 Nr. 7 Fertigung eines Entwurfs §§ 119, 92 Abs. 2, 103 Wert: 0,00 € 30,00
KV32001 Dokumentenpauschale /s/w) 0,60
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KV32014 Umsatzsteuer 19& 6,99
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